Meine Korrespondenz mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

wegen der Scharlatanerie von Apl. Prof. Dr. Ernst August Stemmann

Verfasser: Prof. Dr. Wolfgang Klosterhalfen, In der Donk 30, 40599 Düsseldorf, 12.8.2019

(Die hier dokumentierten Briefe, Mails und Rundschreiben sind aus den Jahren 2000 und 2004 bis 2007)

 

Meine hier erneut zugänglich gemachten Schreiben an Dekane der Medizinischen Fakultät der HHU Düsseldorf und das Rektorat sind überwiegend nicht beantwortet worden, d.h. man hat mich behandelt, als wäre ich ein Querulant.

 

Die meisten der angegebenen Links funktionieren nicht mehr. Ein Teil von Ihnen kann aber via www.archive.org aufgerufen werden. Zu einigen nicht mehr aufrufbaren Webseiten habe ich neue Links hinzugefügt.

 

Meine vergeblichen Bemühungen, die Medizinische Fakultät der HHU dazu zu bewegen, Herrn Prof. Stemmann wegen dessen Scharlatanerie den Titel eines Außerplanmäßigen Professors abzuerkennen, sind Teil des Gelsenkirchener Klinikskandals, über den ich in den Jahren 2004 bis 2008 relevante Institutionen und Personen informiert habe. Zur Misshandlung von Kindern mit Asthma oder Neurodermitis habe ich nach Ausstrahlung des Dokumentarfilms „Elternschule“ im Fernsehen (3.7. und 13.7.2019) erneut öffentlich Stellung genommen: www.reimbibel.de/GBV-Kinderklinik-Gelsenkirchen.pdf .

 

Meine Behauptung, Prof. Stemmann sei ein Betrüger im Sinne von § 263 StGB, halte ich nicht mehr aufrecht, da diese Norm eine Betrugsabsicht voraussetzt, die ich anscheinend nicht in einer Weise nachweisen kann, die einem Gericht genügen würde. Für

betrügerisch im umgangssprachlichen Sinne halte ich aber weiterhin seine Behauptung, er könne die Neurodermitis heilen.

Es folgen öffentliche Briefe von Apl. Prof. Wolfgang Klosterhalfen an den ehemaligen Dekan der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), Prof. Dr. Wolfgang Raab,

an den Leiter der Pressestelle der HHU, Herrn Rolf Willhardt,

an den Rektor der HHU, Prof. Dr. Dr. Alfons Labisch,

an verschiedene Kolleg/inn/en der Medizinischen Fakultät der HHU,

an den Dekan der Medizinischen Fakultät der HHU, Prof. Dr. Dr. Bernd Nürnberg

wegen der skandalösen Aktivitäten des apl. Professors (i.R.) der HHU, Dr. med.  Ernst August Stemmann

 

Der Anspruch der HHU:

„Die Heinrich-Heine-Universität ist ihrem Namenspatron verpflichtet: Brillanter Intellekt, weltoffener Geist und weites Herz, Toleranz gegenüber anderen Menschen und Meinungen, Engagement für den Kulturraum Europa und die Stadt Düsseldorf - Leben, Werk und Vermächtnis Heinrich Heines sind der Universität ein dauernder Ansporn. Im Geiste ihres Namenspatrons ist es ein besonderes Anliegen der Heinrich-Heine-Universität, Wissenschaft und Forschung den Menschen in ihrem Umfeld nahe zu bringen.“ Quelle: http://www.uni-duesseldorf.de/ (Startseite, aufgerufen am 2.6.2006)

                                                                                                                                        

„Selbstverständlich ist Autonomie kein Selbstzweck. Autonomie ist ein Mittel – aber eben das entscheidende – die Conditio sine qua non: Die ‚universitas’ beansprucht Autonomie, weil sie für sich das Recht und die Pflicht einfordert, alles zu forschen, alles zu lehren, alles zu sagen, was im Interesse eines auf Wahrheit gerichteten Forschens, Wissens und Fragens auch immer zu tun ist.“

Quelle: Alfons Labisch, Antrittsvorlesung als Rektor der HHU: Die „Idee der Universität“ in unserer Zeit. Analysen und Konsequenzen“

http://www.uni-duesseldorf.de/Jahrbuch/2003/Labisch

 

Die Realität der HHU im „Fall Stemmann“:

 

Nachdem die Eberhard-Karls-Universität in Tübingen sich schon 1982 von dem aufdringlichen Krebsscharlatan Dr. Ryke Geerd Hamer (Germanische Neue Medizin, Fall „Olivia Pilhar“) distanziert hatte,

http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/1982/820202.htm

http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/1982/820505ha.htm

und auch die anderen deutschen Universitäten verständlicherweise Hamer abblitzen ließen, hat es dem Dekan der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität, Herrn Prof. Dr. Dr. Pfitzer, am 13.7.1989 gefallen, Hamer dadurch aufzuwerten, dass er ihn in seinen Amtsräumen empfangen hat. Hamer ist – m.E. zurecht – der Auffasssung, er habe dort Herrn Prof. Pfitzer interviewt. Dieses peinliche Interview hat Hamer in einer Neuauflage seines zweibändigen Werkes „Vermächtnis einer Neuen Medizin“ auszugsweise abgedruckt:

 

https://web.archive.org/web/20071220194242/http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-INTERVIEWT-PFITZER1.JPG

https://web.archive.org/web/20071220185227/http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-INTERVIEWT-PFITZER2.JPG

https://web.archive.org/web/20071220192618/http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-INTERVIEWT-PFITZER3.JPG  

 

Das vollständige Interview hat der fanatische Hamer-Anhänger Helmut Pilhar ins Netz gestellt:

https://web.archive.org/web/19990828043321/http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/1989/890713.htm

 

Auf Vorschlag (Stemmann, 24.6.1992) oder mit Einverständnis (Stemmann, 27.6.2006) von Dekan Pfitzer hat Herr Prof. Dr. med. Ernst August Stemmann 1992 als aktives Mitglied der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität und ärztlicher Direktor der Städtischen Kinderklinik Gelsenkirchen „die Gesetzmäßigkeiten der ‚Neuen Medizin’ einer „strenen wissenschaftlichen Überprüfung“ unterzogen. Dazu hat er sich mit Dr. Hamer, Frau Dr. Elke Mühlpfordt und anderen Personen in der Städtischen Kinderklinik Gelsenkirchen getroffen. Mit dem Dekan hatte Stemmann vereinbart, ihm über diese Untersuchung zu berichten. Dies hat Stemmann nur in der folgenden Form getan:  www.neue-medizin.de/html/body_dok_11.html .

 

In diesem Schreiben heißt es: „In den nächsten Tagen geht ihnen die darüber ausgefertigte ausführliche Dokumentation samt detailliertem Prüfungsbericht zu“. Während Herr Pilhar, der sich in seinen Vorträgen über die Übel der sog. Schulmedizin und die Verheißungen der sog. (Germanischen) Neuen Medizin stets auf die – angeblich wissenschaftliche - Untersuchung von Herrn Stemmann stützt, behauptet, es gäbe eine mehrhundertseitige Dokumentation, wird dies von Stemmann bestritten:

http://www.reimbibel.de/Stemmann-kein-Bericht.pdf

 

Unbestritten ist, dass die versprochene „ausführliche Dokumentation samt detaillierten Prüfungsbericht“ bisher nicht dem Dekanat der Medizinischen Fakultät der HHU vorliegt.

 

Allein schon durch dieses Verhalten hat sich Herr Stemmann als Wissenschaftler disqualifiziert. Er hat durch sein Verhalten das Ansehen und das Vertrauen, das seine Stellung erfordert, verletzt. Nach § 6 (2) der Ordnung für die Verleihung und Bezeichnung einer „außerplanmäßigen Professorin“ oder eines „außerplanmäßigen Professors“ der Medizinischen Fakultät  der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vom 16.02.1999 kann ihm deswegen der genannte Titel entzogen werden. 1992 wäre dafür das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW zuständig gewesen. Dieses Ministerium hätte damals von Herrn Prof. Pfitzer über das Fehlverhalten Stemmanns informiert werden müssen. Ob dies geschehen ist, weiß ich nicht.

 

Es ist in jedem Fall ein Minimalgebot redlichen wissenschaftlichen Arbeitens, dass Untersuchungen in einer Form publiziert werden, die es Fachkollegen erlaubt, die beschriebenen Methoden, Ergebnisse und Interpretationen kritisch zu überprüfen. Dies gilt natürlich besonders im vorliegenden Fall, in dem ein Professor behauptet, die Richtigkeit eines völlig von der traditionellen Medizin abweichenden Erklärungssystems mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bestätigen zu können.

 

Das Verhalten der HHU Universität ist auch von Hubert Rehm zurecht kritisiert worden:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/LABORJOURNAL-ZUM-STEMMANNSKANDAL2.HTML

 

 

Abschrift:

 

Prof. Dr. Wolfgang Klosterhalfen, In der Donk 30, 40599 Düsseldorf, 19.6.2000

 

 

An den Dekan

Der Medizinischen Fakultät

Der Universität Düsseldorf

Herrn Univ.-Prof. Dr. D. Häussinger

Universitätsstr. 1

40225 Düsseldorf

 

 

Sehr geehrter Herr Dekan,

 

wie Sie bitte der beiliegenden Abschrift entnehmen, haben der Kollege Stemmann und die

Kollegin Mühlpfordt mit Schreiben vom 24.6.1992 gegenüber dem Dekan der

Medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf, Herrn Univ.-Prof. Dr. D.P. Pfitzer,

angekündigt, ihm einen Prüfungsbericht über die sog. „Neue Medizin“ des (inzwischen

vorbestraften „Krebswunderheilers“) Dr. Ryke Geerd Hamer zuzusenden.

 

Bitte seien Sie so freundlich, mir mitzuteilen, ob ich diesen Prüfbericht im Dekanat

einsehen kann.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Auf diesen Brief hat mir Herr Professor Dr. med. Dr. phil. Alfons Labisch in seiner Eigenschaft als Prodekan geantwortet, ein solcher Bericht läge dem Dekanat nicht vor.

 

Telefonisch erfuhr ich von Frau N., einer sehr freundlichen Dekanatsangestellten, die ich noch von meiner 86er Habilitiererei her kannte, sie habe überzeugende Video-Falldarstellungen von Hamer gesehen.  Ende 2004 war Frau N. so freundlich, mir Hamers zweibändiges Machwerk „Vermächtnis einer Neuen Medizin“ auszuleihen.

 

 

Abschrift:

Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Klosterhalfen, In der Donk 30, 40599 Düsseldorf, 15.01.2005

Homepage: http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/

e-mail: Wolfgang.Klosterhalfen@uni-duesseldorf.de

 

 

Herrn

Univ.-Prof. Dr. med. dent. Wolfgang Raab

Dekanat der Medizinischen Fakultät

Universitätsstr. 1

40225 Düsseldorf

 

 

Sehr geehrter Herr Dekan,

 

Sie scheinen nicht zu wissen, dass unser Fakultätskollege Dr. E.A. Stemmann ein Anhänger der (Germanischen) Neuen Medizin des dreifach vorbestraften ehemaligen Arztes Dr. Ryke Geerd Hamer ist, und dass das angeblich von Stemmann entwickelte - und m.E. pseudowissenschaftliche, esoterische und doktrinäre - Gelsenkirchener Behandlungsverfahren auf dem abstrusen System dieses gemeingefährlichen Verbrechers, ich meine Herrn Dr. Hamer, basiert.

 

Zu Ihrer Information lege ich Ihnen daher meine 16-seitige Schrift „Heilung der Neurodermitis durch Germanische Neue Medizin? Zur angeblichen Wissenschaftlichkeit und Wirksamkeit des Gelsenkirchener Behandlungsverfahrens“ bei.

 

Weitere relevante Informationen und Links finden Sie auf meiner o.a. „homepage“. Von „gbv-kritik.doc“ aus sind die zahlreichen von mir zitierten Internetseiten leicht per Mausklick aufzurufen.

 

§6 der „Ordnung für die Verleihung der Rechtsstellung und Bezeichnung einer „außerplanmäßigen Professorin“ oder eines „außerplanmäßigen Professors“ der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vom 16.02.1999 lautet:

 

Die Verleihung kann ferner widerrufen werden, wenn die oder der Berechtigte durch ihr oder sein Verhalten das Ansehen oder das Vertrauen, das ihre oder seine Stellung erfordert, verletzt.

 

Zahlreiche Tatsachen sprechen dafür, dass Herr Dr. Stemmann ein Scharlatan sowie ein Betrüger im Sinne des § 263 StGB ist:

 

Herr Dr. Stemmann ist ein Epigone, der seit über zehn Jahren Ideen zur Entstehung und Therapie von Allergien, die von Herrn Dr. Hamer stammen, als eigene Einsichten ausgibt. Dadurch täuscht Herr Dr. Stemmann besondere ärztliche und wissenschaftlich-kreative Fähigkeiten vor, die er in Wirklichkeit nicht besitzt.

 

Herr Dr. Stemmann suggeriert seit über zehn Jahren, er könne die Neurodermitis heilen („Neurodermitis ist heilbar“). Laut WAZ behauptet er, unter seiner Leitung würden 80% der allergiekranken Kinder innerhalb eines Jahres geheilt. Wissenschaftliche Beweise für diese marktschreierischen Behauptungen ist er schuldig geblieben. Auch in diesem Punkt sprechen alle mir bekannten Tatsachen dafür, dass Herr Dr. Stemmann Fähigkeiten für sich reklamiert, die er in Wirklichkeit nicht hat.

 

Da Herr Dr. Stemmann mit seinem Heilsversprechen Privatpatienten aus ganz Deutschland nach Gelsenkirchen gelockt hat und anscheinend durch Vorspiegelung falscher Tatsachen sich und der Kinderklinik Gelsenkirchen rechtswidrig über viele Jahre Vermögensvorteile verschafft hat, könnten Straftaten nach § 263 StGB vorliegen.

 

Aus den genannte Gründen ersuche ich die Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Verleihung der Bezeichnung eines außerplanmäßigen Professors an Herrn Dr. Stemmann zu widerrufen.

 

Beschweren möchte ich mich bei dieser Gelegenheit außerdem über den Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie unserer Fakultät, Herrn Prof. Dr. Phil. Hans-Joachim Steingrüber.

 

Vor einigen Jahren hat mich Herr Kollege Steingrüber im Flur des Instituts für Medizinische Psychologie in Gegenwart meiner Kollegin Dr. Ursula Stockhorst mit den Worten „begrüßt“: „Da kommt WK aus dem Orkus, um nicht zu sagen aus dem Lokus.“ (Tatsächlich hat er dies für mich deutlich hörbar zu seiner Mitarbeiterin Stockhorst gesagt.) Da Herr Steingrüber sich für diese Unverschämtheit nicht in angemessener Frist bei mir entschuldigt hat, habe ich den persönlichen Kontakt zu ihm abgebrochen. Dabei hat eine wesentliche Rolle gespielt, dass Herr Steingrüber mir seit 1974 im persönlichen Umgang immer wieder mit Respektlosigkeit (Sarkasmus) begegnet ist. Letzteres kann ich mangels Aufzeichnungen aber nicht mehr konkret belegen.

 

Vor über eineinhalb Jahren habe ich meiner Kollegin Dr. Sibylle Klosterhalfen Dokumente überlassen, aus denen eindeutig hervorging (u.a. durch eine Kopie des Briefes vom 24.6.1992 von Herrn Dr. Stemmann an Herrn Prof. Dr. Pfitzer, unseren damaligen Dekan), dass Herr Dr. Stemmann ein Anhänger von Herrn Dr. Hamer ist. Frau Klosterhalfen hat daraus einen institutsinternen Umlauf gemacht, und diesen zuerst an Herrn Steingrüber gegeben. Herr Steingrüber hat diesen Umlauf nicht weitergegeben, sondern ihn mit der folgenden handschriftlichen Anmerkung an Frau Klosterhalfen zurückgegeben: „Das ist eine Privatangelegenheit von Herrn Klosterhalfen und daher nicht für die Institutsöffentlichkeit geeignet.“ Herr Steingrüber, der mich anscheinend 1991/92 an Herrn Dr. Stemmann vermittelt hat, ohne mich vor dessen zumindest in der Kinderklinik unserer Fakultät schon bekannten Neigung zur Esoterik zu warnen, hält also die skandalöse Tatsache, dass ein in leitender Funktion tätiger gemeinsamer Fakultätskollege, der damals noch mein „Chef“ war, d.h. „Chef“ eines immer noch aktiven Mitarbeiters des von Herrn Steingrüber geleiteten Instituts für Medizinische Psychologie, offensichtlich des Hamerschen Wahnsinns fette Beute geworden ist, für meine Privatangelegenheit. Mitarbeiter/innen „seines“ Instituts sollen davon besser nichts erfahren. Das ist einfach unglaublich.

 

Mit freundlichem Gruß

 

 

Anlage: Mein Manuskript „Heilung der Neurodermitis ...“ in der Fassung vom 26.12.2004

 

 

Abschrift:

 

Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Klosterhalfen, In der Donk 30, 40599 Düsseldorf, 15.10.2005

Homepage: http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/

e-mail: Wolfgang.Klosterhalfen@uni-duesseldorf.de

 

 

Herrn

Univ.-Prof. Dr. med. dent. Wolfgang Raab

Dekanat der Medizinischen Fakultät

Universitätsstr. 1

40225 Düsseldorf

 

Sehr geehrter Herr Dekan,

 

unter Bezug auf mein Schreiben vom 15.01.2005, in dem ich die Medizinische Fakultät der HHU ersucht habe, die Verleihung der Bezeichnung eines apl. Professors an

Herrn Dr. Stemmann zu widerrufen, teile ich Ihnen mit, dass ...

 

Eine umfangreiche Dokumentation zu den unsäglichen Aktivitäten Dr. Stemmanns finden Sie hier: http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/DAS-GELSENKIRCHENER-BETRUGSVERFAHREN.HTML .

 

Bis zum 16.12.2005 bin ich nur unter der o.a. e-mail-Adresse zu erreichen.

 

Mit freundlichem Gruß

 

(Prof. Dr. W. Klosterhalfen)

 

 

Abschrift:

 

Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Klosterhalfen, In der Donk 30, 40599 Düsseldorf, 15.01.2006

Homepage: http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/

e-mail: Wolfgang.Klosterhalfen@uni-duesseldorf.de

 

 

Herrn

Univ.-Prof. Dr. med. dent. Wolfgang Raab

Dekanat der Medizinischen Fakultät

Universitätsstr. 1

40225 Düsseldorf

 

 

Sehr geehrter Herr Dekan,

 

vor genau einem Jahr habe ich Sie erstmals über die hochgradig unseriösen Aktivitäten unseres Fakultätskollegen Dr. Ernst August Stemmann informiert und Sie ersucht, „die Verleihung der Bezeichnung eines außerplanmäßigen Professors an Herrn Dr. Stemmann zu widerrufen“.

 

Da ich auch nach meinem weiteren Schreiben an Sie vom 10.5.2005 von Ihnen keine Rückmeldung erhalten habe, bitte ich Sie hiermit, mir mitzuteilen, welche Schritte die Fakultät in Hinblick auf mein Ersuchen inzwischen unternommen hat bzw. noch zu unternehmen beabsichtigt.

 

Es wird immer wieder über Krebspatienten berichtet, die Heilungschancen gehabt hätten, aber der von Herrn Stemmann 1992 akkreditierten (Germanischen) Neuen Medizin vertrauten, bis sie schließlich unter fürchterlichen Qualen zu Grunde gegangen sind.

 

Es ist gerade wieder ein neuer Fall bekannt geworden: http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm .

 

Mit freundlichem Gruß

 

(Prof. W. Klosterhalfen)

 

 

e-mail an die Pressestelle der HHU

willhardt@verwaltung.uni-duesseldorf.de

 

Prof. Dr. Wolfgang Klosterhalfen, In der Donk 30, 40599 Düsseldorf, 30.1.2006

 

Sehr geehrter Herr Willhardt,

 

wie Sie wissen werden, übe ich an dem Verhalten von Herrn Prof. Dr. E.A. Stemmann seit einem Jahr öffentlich Kritik. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie bitten, mir Auskunft zu den folgenden Fragen zu geben:

 

Gibt es eine öffentliche Verlautbarung der HHU über Herrn Dr. Stemmann?

 

In welcher Weise ist die HHU in Hinblick auf meine Vorwürfe gegenüber Herrn Dr. Stemmann bisher tätig geworden?

 

Warum findet sich im Personen- und Vorlesungsverzeichnis der HHU zum WS 2005/2006 keine Eintragung zu Herrn Dr. Stemmann? Im SS 2005 war er noch innerhalb der Gruppe der außerplanmäßigen Professoren aufgeführt worden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Prof. Wolfgang Klosterhalfen

 

 

Prof. Dr. Wolfgang Klosterhalfen, In der Donk 30, 40599 Düsseldorf, 13.3.2006

 

Herrn

Prof. Dr. Dr. Alfons Labisch

Rektorat der

Heinrich-Heine-Universität

- persönlich -

Universitätsstr. 1

40225 Düsseldorf

 

Sehr geehrter Herr Rektor,

 

mit Schreiben vom 15.1.2005 habe ich dem Dekan der Medizinischen Fakultät der HHU, Herrn Prof. Dr. Wolfgang Raab, mitgeteilt, warum ich Herrn Prof. Dr. Ernst August Stemmann, der meines Wissens immer noch als apl. Professor für Kinderheilkunde (i.R.) Mitglied unserer Universität ist, für einen Scharlatan und Betrüger im Sinne des §263 StGB halte (s. Anlage 1).

 

Ferner habe ich in diesem Schreiben die Medizinische Fakultät ersucht, „die Verleihung der Bezeichnung eines außerplanmäßigen Professors an Herrn Dr. Stemmann zu widerrufen“.

 

Mit Schreiben vom 15.1.2006 habe ich den Herrn Dekan gebeten, mir mitzuteilen, welche Schritte die Fakultät in Hinblick auf mein Ersuchen inzwischen unternommen hat. Diese Anfrage ist bisher unbeantwortet geblieben (s. Anlage 2).

 

Da ich laufend im Internet (z.B. http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/DAS-GELSENKIRCHENER-BETRUGSVERFAHREN.HTML ) und andersweitig die Öffentlichkeit über den „Fall Stemmann“ informiere und insofern journalistisch tätig bin, habe ich per E-mail am 30.1.2006 den Leiter der Pressestelle der HHU, Herrn Rolf Willhardt, gefragt: „Gibt es eine öffentliche Verlautbarung der HHU über Herrn Dr. Stemmann? In welcher Weise ist die HHU in Hinblick auf meine Vorwürfe gegenüber Herrn Dr. Stemmann bisher tätig geworden? Warum findet sich im Personen- und Vorlesungsverzeichnis der HHU zum WS 2005/2006 keine Eintragung zu Herrn Dr. Stemmann? Im SS 2005 war er noch innerhalb der Gruppe der außerplanmäßigen Professoren aufgeführt worden. (s. Anlage 3) Auch diese Anfrage ist bisher unbeantwortet geblieben.

 

Bitte seien Sie so freundlich, mir Auskünfte auf die folgenden Fragen zu geben:

Warum hat die Heinrich-Heine-Universität Herrn Prof. Dr. Stemmann immer noch nicht den Professorentitel entzogen?

Warum wird Herr Prof. Dr. Stemmann nicht mehr im Personal- und Vorlesungsverzeichnis der HHU aufgeführt?

Welche Rechte habe ich als außerplanmäßiger Professor der HHU?

Wer ist mein Vertreter im Fakultätsrat der Medizinischen Fakultät?

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

 

Anlage 1: Klosterhalfen an Raab, 15.1.2005

Anlage 2: Klosterhalfen an Raab, 15.1.2006

Anlage 3: Klosterhalfen an Willhardt, 30.1.2006

 

 

KEINER DER ANGESCHRIEBENEN HAT ES BISHER FÜR NÖTIG GEHALTEN, MIR ZU ANTWORTEN. (Stand: 3.8.2006)

 

 

Die HHU weigert sich beharrlich, von ihrem Recht – und ihrer Pflicht, wenn sie ihren eigenen Ansprüchen als Universität genügen will – Herrn Dr. Stemmann den Professorentitel zu entziehen, Gebrauch zu machen. Man hat ihn bisher lediglich „exmatrikuliert“ (aus dem Personal- und Vorlesungsverzeichnis entfernt). Das reicht nicht, denn Stemmanns Professorentitel trägt weiterhin wesentlich dazu bei, dass er  das Vertrauen von Eltern und Kindern missbrauchen und bei Krankenkassen in betrügerischer Weise abkassieren kann.

 

 

Rundschreiben an Professoren und Privatdozenten der Medizinischen Fakultät der HHU:

 

Betreff: Medizinische Fakultät der HHU toleriert Scharlatanerie

 

Sehr geehrter Herr Kollege ,

 

wegen der eines Professors unwürdigen Aktivitäten des Dr. Ernst August Stemmann, der – ebenso wie ich selbst - als apl. Professor zur Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität gehört, erlaube ich mir, Ihnen die folgenden Informationen zu übersenden.

 

Stemmann ist Leiter der Abteilung für Allergologie der Bergmannsheil und Kinderklinik Buer. Er propagiert seit etwa 15 Jahren bizarre Thesen der „Germanischen Neuen Medizin“ und handelt auch als Arzt in erheblichem Umfang danach. In dem Buch „E.A. Stemmann und S. Stemmann (2002): Die Selbstheilung (Spontanheilung) der Neurodermitis. Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren. Gelsenkirchen: Eigenverlag“ behauptet er u.a.:

 

„Eine Neurodermitis entsteht durch ein Trennungs-, Verlusterlebnis, das unkontrollierbaren Stress hervorruft.“ (S. 37) (Gene und Allergene seien relativ unwichtig.)

 

„Menschen, die eine andere Krankheit als die Neurodermitis erworben haben, geben ein anderes, spezifisch zu der jeweiligen Krankheit passendes Gefühl an, das traumatisiert worden ist.“ (S. 41) (Die Entstehung praktisch aller Krankheiten wird mit jeweils angeblich krankheitsspezifischen Gefühlen erklärt!)

 

„Die Art der Trennung bestimmt die Lokalisation der Neurodermitis.“ (S. 291)

 

An der Irrlehre des todbringenden und inzwischen dreifach vorbestraften antisemitischen Krebsscharlatans Ryke Geerd Hamer orientiert (was Stemmann öffentlich bestreitet; s. aber http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/UEBEREINSTIMMUNGEN-GNM-GBV.HTML) hat Stemmann schon Tausenden von Kindern mit schwerer Neurodermitis eine symptomorientierte Behandlung und die damit einhergehende Linderung ihres Leidens weitgehend verweigert:

 

„Man kann logischerweise auch die durch Fehlschaltung der Entzündungszellen verursachte Immunreaktion der Haut unterdrücken durch Anwendung von Pimecrolimus bzw. Tacrolimus. Doch diese Behandlungsstrategien lindern nur Symptome, sie beseitigen nicht die Ursache des Leidens.“ (Stemmann et al., 2003, unveröffentlichte Schrift, Seite 2)

 

Stattdessen traktiert Stemmann Mütter und Kinder mit einem brutalen „Trennungstraining“ sowie einer jahrelangen Diät für alle Patienten. Prof. Höger (Hamburg) hat hinsichtlich der Diät erklärt, „er habe Kinder behandelt, die als Folge dieser Diät unterernährt und in ihrer Entwicklung deutlich zurückgeblieben waren“. (Der Spiegel, 7.3.2005, S. 175)

 

Stemmann behauptet seit 1987, er könne – im Unterschied zu seinen Fachkollegen - die Neurodermitis heilen. Er hat indes bis heute noch nicht einmal belegt, dass durch das „Gelsenkirchener Behandlungsverfahren“ überhaupt eine Besserung der Neurodermitis erreicht wird. Den durch Stemmanns Betrügereien bei den Krankenkassen angerichteten Schaden schätze ich auf über 40 Millionen Euro.

 

Bedauerlicherweise ist die Medizinische Fakultät der HHU bisher nicht meinem Antrag vom 15.1.2005 gefolgt, Stemmann den – in seinem Fall grob irreführenden – Titel eines apl. Professors abzuerkennen. Eine Folge davon ist, dass Stemmann bis heute in den Medien als Professor auftreten kann. Dort wirbt er bei arglosen Eltern für seine Pseudotherapie der Neurodermitis, die Höger treffend als „okkulte Medizin“ bezeichnet hat.

 

Stemmann wurde kürzlich vom SWR interviewt. Dieses skandalöse Interview habe ich transkribiert und kommentiert:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/STEMMANN-LUEGT-LIVE.HTML

 

Ich bitte Sie eindringlich, sich meine Transkription anzusehen (vor allem den letzten Teil, in dem Stemmann mit Kritik konfrontiert wird) und mich bei meiner Forderung nach einer Aberkennung des von Stemmann immer noch geführten Professorentitels zu unterstützen.

 

Schon 1992 wußte Dekan Pfitzer, dass Stemmann die „Neue Medizin“ Hamers für richtig hält:  http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Zertif/920524og.htm .

 

Seit 1999 kann die Fakultät in eigener Verantwortung die Verleihung des Titels eines apl. Professors widerrufen. In § 6 der einschlägigen Ordnung heißt es:

 

„Die Verleihung kann ferner widerrufen werden, wenn die oder der Berechtigte durch ihr oder sein Verhalten das Ansehen oder das Vertrauen, das ihre oder seine Stellung erfordert, verletzt.“

 

Stemmann hat das Vertrauen, das ihm als Inhaber eines solchen Titels entgegengebracht wird, in Tausenden von Fällen verletzt. Aber weder unter Prof. Labisch noch unter einem der ihm folgenden Dekane hat die Medizinische Fakultät ihre seit 1999 bestehende Autonomie genutzt, um Stemmanns missbräuchliche Verwendung dieses Vertrauen erweckenden Titels zu unterbinden. Dies wäre nicht nur das Recht der Fakultät gewesen, sondern auch ihre Pflicht gegenüber der Bevölkerung.

 

Mit dem heineschen Geist der Aufklärung hat die Duldung eines Scharlatans absolut nichts zu tun. Und die zum Selbstverständnis der HHU gehörende „Toleranz gegenüber anderen Menschen und Meinungen“ geht im Falle Stemmann eindeutig zu weit. Diese Art von Toleranz zulasten von Kindern, Eltern und Krankenkassen ist hochgradig unverantwortlich und unanständig.

 

Mit freundlichem Gruß

 

 

Dr. Wolfgang Klosterhalfen, Apl. Prof. für Medizinische Psychologie


In der Donk 30, 40599 Düsseldorf, 13.7.2006
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/

 

 

Thu, 13 Jul 2006 11:36:06 +0200

 

Von: 

Bernd Nürnberg <Bernd.Nuernberg@uni-duesseldorf.de>https://mail.rz.uni-duesseldorf.de/horde/imp/graphics/addressbook-blue.gif

An: 

Wolfgang.Klosterhalfen@uni-duesseldorf.dehttps://mail.rz.uni-duesseldorf.de/horde/imp/graphics/addressbook-blue.gif

Cc: 

"Dr. Ulrike Günther" <ulrike.guenther@uni-duesseldorf.de>https://mail.rz.uni-duesseldorf.de/horde/imp/graphics/addressbook-blue.gif, Medizinisches Dekanat <med.dekanat@uni-duesseldorf.de>https://mail.rz.uni-duesseldorf.de/horde/imp/graphics/addressbook-blue.gif, "Prof. Dr Raab" <Raabdent@uni-duesseldorf.de>https://mail.rz.uni-duesseldorf.de/horde/imp/graphics/addressbook-blue.gif, Ertan Mayatepek <mayatepek@uni-duesseldorf.de>https://mail.rz.uni-duesseldorf.de/horde/imp/graphics/addressbook-blue.gif

Betreff: 

Re: Medizinische Fakultät der HHU toleriert Scharlatanerie

 

Sehr geehrter Herr Kollege Klosterhalfen,

vielen Dank für Ihre Informationen. Ich werden den Vorgang prüfen.

Mit freundlichen Grüßen,

Bernd Nürnberg
Dekan (amt.)


----- Original Message -----
From: <Wolfgang.Klosterhalfen@uni-duesseldorf.de>
To: <bernd.nuernberg@uni-duesseldorf.de>
Sent: Thursday, July 13, 2006 11:21 AM
Subject: Medizinische Fakultät der HHU toleriert Scharlatanerie


> Sehr geehrter Herr Kollege Nürnberg,
>
> wegen der eines Professors unwürdigen Aktivitäten des Dr. Ernst August
Stemmann,
> der - ebenso wie ich selbst - als apl. Professor zur Medizinischen
Fakultät der
> Heinrich-Heine-Universität gehört, erlaube ich mir, Ihnen die folgenden
> Informationen zu übersenden.
>
> Stemmann ist Leiter der Abteilung für Allergologie der Bergmannsheil und
> Kinderklinik Buer. Er propagiert seit etwa 15 Jahren bizarre Thesen der
> "Germanischen Neuen Medizin" und handelt auch als Arzt in erheblichem
Umfang
> danach. In dem Buch "E.A. Stemmann und S. Stemmann (2002): Die
Selbstheilung
> (Spontanheilung) der Neurodermitis. Das Gelsenkirchener
Behandlungsverfahren.
> Gelsenkirchen: Eigenverlag" behauptet er u.a.:
>
> "Eine Neurodermitis entsteht durch ein Trennungs-, Verlusterlebnis, das
> unkontrollierbaren Stress hervorruft." (S. 37) (Gene und Allergene seien
> relativ unwichtig.)
>
> "Menschen, die eine andere Krankheit als die Neurodermitis erworben haben,
geben
> ein anderes, spezifisch zu der jeweiligen Krankheit passendes Gefühl an,
das
> traumatisiert worden ist." (S. 41) (Die Entstehung praktisch aller
Krankheiten
> wird mit jeweils angeblich krankheitsspezifischen Gefühlen erklärt!)
>
> "Die Art der Trennung bestimmt die Lokalisation der Neurodermitis." (S.
291)
>
> An der Irrlehre des todbringenden und inzwischen dreifach vorbestraften
> antisemitischen Krebsscharlatans Ryke Geerd Hamer orientiert (was Stemmann
> öffentlich bestreitet; s. aber
>
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/UEBEREINSTIMMUNGEN-GNM-GBV.HTML)
> hat Stemmann schon Tausenden von Kindern mit schwerer Neurodermitis eine
> symptomorientierte Behandlung und die damit einhergehende Linderung ihres
> Leidens weitgehend verweigert:
>
> "Man kann logischerweise auch die durch Fehlschaltung der
Entzündungszellen
> verursachte Immunreaktion der Haut unterdrücken durch Anwendung von
> Pimecrolimus bzw. Tacrolimus. Doch diese Behandlungsstrategien lindern nur
> Symptome, sie beseitigen nicht die Ursache des Leidens." (Stemmann et al.,
> 2003, unveröffentliche Schrift, Seite 2)
>
> Stattdessen traktiert Stemmann Mütter und Kinder mit einem brutalen
> "Trennungstraining" sowie einer jahrelangen Diät für alle Patienten. Prof.
> Höger (Hamburg) hat hinsichtlich der Diät erklärt, "er habe Kinder
behandelt,
> die als Folge dieser Diät unterernährt und in ihrer Entwicklung deutlich
> zurückgeblieben waren". (Der Spiegel, 7.3.2005, S. 175)
>
> Stemmann behauptet seit 1987, er könne - im Unterschied zu seinen
Fachkollegen -
> die Neurodermitis heilen. Er hat indes bis heute noch nicht einmal belegt,
dass
> durch das "Gelsenkirchener Behandlungsverfahren" überhaupt eine Besserung
der
> Neurodermitis erreicht wird. Den durch Stemmanns Betrügereien bei den
> Krankenkassen angerichteten Schaden schätze ich auf über 40 Millionen
Euro.
>
> Bedauerlicherweise ist die Medizinische Fakultät der HHU bisher nicht
meinem
> Antrag vom 15.1.2005 gefolgt, Stemmann den - in seinem Fall grob
irreführenden
> - Titel eines apl. Professors abzuerkennen. Eine Folge davon ist, dass
Stemmann
> bis heute in den Medien als Professor auftreten kann. Dort wirbt er bei
arglosen
> Eltern für seine Pseudotherapie der Neurodermitis, die Höger treffend als
> "okkulte Medizin" bezeichnet hat.
>
> Stemmann wurde kürzlich vom SWR interviewt. Dieses skandalöse Interview
habe ich
> transkribiert und kommentiert:
>
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/STEMMANN-LUEGT-LIVE.HTML
>
> Ich bitte Sie eindringlich, sich meine Transkription anzusehen (vor allem
den
> letzten Teil, in dem Stemmann mit Kritik konfrontiert wird) und mich bei
meiner
> Forderung nach einer Aberkennung des von Stemmann immer noch geführten
> Professorentitels zu unterstützen.
>
> Schon 1992 wußte Dekan Pfitzer, dass Stemmann die "Neue Medizin" Hamers
für
> richtig hält:  
http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Zertif/920524og.htm .
>
> Seit 1999 kann die Fakultät in eigener Verantwortung die Verleihung des
Titels
> eines apl. Professors widerrufen. In § 6 der einschlägigen Ordnung heißt
es:
>
> "Die Verleihung kann ferner widerrufen werden, wenn die oder der
Berechtigte
> durch ihr oder sein Verhalten das Ansehen oder das Vertrauen, das ihre
oder
> seine Stellung erfordert, verletzt."
>
> Stemmann hat das Vertrauen, das ihm als Inhaber eines solchen Titels
> entgegengebracht wird, in Tausenden von Fällen verletzt. Aber weder unter
Prof.
> Labisch noch unter einem der ihm folgenden Dekane hat die Medizinische
Fakultät
> ihre seit 1999 bestehende Autonomie genutzt, um Stemmanns missbräuchliche
> Verwendung dieses Vertrauen erweckenden Titels zu unterbinden. Dies wäre
nicht
> nur das Recht der Fakultät gewesen, sondern auch ihre Pflicht gegenüber
der
> Bevölkerung.
>
> Mit dem heineschen Geist der Aufklärung hat die Duldung eines Scharlatans
> absolut nichts zu tun. Und die zum Selbstverständnis der HHU gehörende
> "Toleranz gegenüber anderen Menschen und Meinungen" geht im Falle Stemmann
> eindeutig zu weit. Diese Art von Toleranz zulasten von Kindern, Eltern und
> Krankenkassen ist hochgradig unverantwortlich und unanständig.
>
> Mit freundlichem Gruß
>
>
> Dr. Wolfgang Klosterhalfen, Apl. Prof. für Medizinische Psychologie
>
> In der Donk 30, 40599 Düsseldorf, 13.7.2006
>
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/

 

 

Dr. rer. nat. Wolfgang Klosterhalfen

Apl. Professor für Medizinische Psychologie

der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

In der Donk 30, 40599 Düsseldorf, 3.8.2006

 

Wolfgang.Klosterhalfen@uni-duesseldorf.de

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/AAA_HINWEIS.HTML

 

Der vorliegende Brief ist öffentlich (s. Ende der folgenden Internetseite):

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HEINRICH-HEINE-UNIVERSITAET.HTML

 

Einschreiben mit Rückschein

 

An den

Dekan der Medizinischen Fakultät

der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Herrn Prof. Dr. Dr. Bernd Nürnberg

Universitätsstr. 1

40225 Düsseldorf

 

 

Betr.: mein Ersuchen vom 15.01.2005, „die Verleihung der Bezeichnung eines außerplanmäßigen Professors an Herrn Dr. Stemmann zu widerrufen“.

 

 

Sehr geehrter Herr Kollege Nürnberg,

 

mit Schreiben vom 15.01.2006 an Ihren Amtsvorgänger, Herrn Prof. Dr. Raab, habe ich beantragt, gemäß §6 der einschlägigen Fakultätsordnung

die Verleihung der Bezeichnung eines außerplanmäßigen Professors an Herrn Dr. Stemmann zu widerrufen“.

 

Meinen Antrag habe ich unter Verweis auf mein beigelegtes 16-seitiges Manuskript „Heilung der Neurodermitis durch Germanische Neue Medizin? Zur angeblichen Wissenschaftlichkeit und Wirksamkeit des Gelsenkirchener Behandlungsverfahrens

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/gbv-kritik.doc ausführlich begründet.

 

Am 15.10.2005 habe ich Herrn Prof. Dr. Raab u.a. mitgeteilt:

 

„Eine umfangreiche Dokumentation zu den unsäglichen Aktivitäten Dr. Stemmanns finden Sie hier:

 http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/DAS-GELSENKIRCHENER-BETRUGSVERFAHREN.HTML „.

 

Am 15.01 2006 schrieb ich Herrn Prof. Dr. Raab u.a.:

 

vor genau einem Jahr habe ich Sie erstmals über die hochgradig unseriösen Aktivitäten unseres Fakultätskollegen Dr. Ernst August Stemmann informiert und Sie ersucht, „die Verleihung der Bezeichnung eines außerplanmäßigen Professors an Herrn Dr. Stemmann zu widerrufen“.

 

Da ich auch nach meinem weiteren Schreiben an Sie vom 10.5.2005 von Ihnen keine Rückmeldung erhalten habe, bitte ich Sie hiermit, mir mitzuteilen, welche Schritte die Fakultät in Hinblick auf mein Ersuchen inzwischen unternommen hat bzw. noch zu unternehmen beabsichtigt.

 

Es wird immer wieder über Krebspatienten berichtet, die Heilungschancen gehabt hätten, aber der von Herrn Stemmann 1992 akkreditierten (Germanischen) Neuen Medizin vertrauten, bis sie schließlich unter fürchterlichen Qualen zu Grunde gegangen sind.

 

Es ist gerade wieder ein neuer Fall bekannt geworden: http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm .“

 

Am 30.01.2006 habe ich die Pressestelle der HHU um Auskunft gebeten:

(„Die Pressestelle ist zuständig für die Informations-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Heinrich-Heine-Universität. Sie ist Kommunikationszentrale und Schnittstelle zwischen interner und externer Öffentlichkeit.“)

 

e-mail an die Pressestelle der HHU

willhardt@verwaltung.uni-duesseldorf.de

 

Prof. Dr. Wolfgang Klosterhalfen, In der Donk 30, 40599 Düsseldorf, 30.1.2006

 

Sehr geehrter Herr Willhardt,

 

wie Sie wissen werden, übe ich an dem Verhalten von Herrn Prof. Dr. E.A. Stemmann seit einem Jahr öffentlich Kritik. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie bitten, mir Auskunft zu den folgenden Fragen zu geben:

 

Gibt es eine öffentliche Verlautbarung der HHU über Herrn Dr. Stemmann?

 

In welcher Weise ist die HHU in Hinblick auf meine Vorwürfe gegenüber Herrn Dr. Stemmann bisher tätig geworden?

 

Warum findet sich im Personen- und Vorlesungsverzeichnis der HHU zum WS 2005/2006 keine Eintragung zu Herrn Dr. Stemmann? Im SS 2005 war er noch innerhalb der Gruppe der außerplanmäßigen Professoren aufgeführt worden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Prof. Wolfgang Klosterhalfen“

 

Mit Schreiben vom 13.03.2006 habe ich den Rektor der HHU, Herrn Prof. Dr. Dr. Alfons Labisch, in dieser „Kopf- und Herzenssache“ um Auskunft gebeten:

 

Bitte seien Sie so freundlich, mir Auskünfte auf die folgenden Fragen zu geben:

Warum hat die Heinrich-Heine-Universität Herrn Prof. Dr. Stemmann immer noch nicht den Professorentitel entzogen?

Warum wird Herr Prof. Dr. Stemmann nicht mehr im Personal- und Vorlesungsverzeichnis der HHU aufgeführt?

Welche Rechte habe ich als außerplanmäßiger Professor der HHU?

Wer ist mein Vertreter im Fakultätsrat der Medizinischen Fakultät?“

 

Weder Herr Prof. Dr. Raab noch Herr Willhardt noch Herr Prof. Dr. Dr. Labisch haben es bisher für nötig gehalten, meine Anfragen zu beantworten.

 

Daher bitte ich nun Sie, sehr geehrter Herr Dekan, um eine schriftliche Antwort auf die folgenden Fragen:

 

1. Was hat die Medizinische Fakultät bisher in Hinblick auf meinen Antrag, Herrn Prof. Dr. Stemmann den Professorentitel zu entziehen, unternommen?

2. Hat die Fakultät in dieser Hinsicht Beschlüsse gefasst?

3. Gibt es zu meinem Antrag seitens der Fakultät schriftliche Vorgänge?

4. Falls ja: könnte ich diese bitte einsehen?

5. Aufgrund welches Beschlusses wird Herr Prof. Dr. Stemmann seit dem WS 2005/06 nicht mehr im Personal- und Vorlesungsverzeichnis der HHU aufgeführt?

6. Welche Rechte habe ich als außerplanmäßiger Professor der HHU?

7. Wer ist mein Vertreter im Fakultätsrat der Medizinischen Fakultät?

 

Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für Ihre Arbeit als Dekan

 

 

(Prof. W. Klosterhalfen)

 

 

Thu, 20 Jul 2006 22:30:43 +0200

 

Von: 

Wolfgang.Klosterhalfen@uni-duesseldorf.dehttps://mail.rz.uni-duesseldorf.de/horde/imp/graphics/addressbook-blue.gif

An: 

Bernd Nürnberg <Bernd.Nuernberg@uni-duesseldorf.de>https://mail.rz.uni-duesseldorf.de/horde/imp/graphics/addressbook-blue.gif

Betreff: 

Re: Medizinische Fakultät der HHU toleriert Scharlatanerie

 


Sehr geehrter Herr Dekan,

heute erhielt ich zu meiner Überraschung von der Staatsanwalt Essen ein
Schreiben, aus dem u.a. hervorgeht, dass das Ermittlungsverfahren gegen Herrn
Dr. Stemmann wegen Betrugs schon vor längerer Zeit eingestellt worden ist. Die
Gründe hierfür seien mir mit Bescheid vom 10.10.2005 mitgeteilt worden.

Dieser Bescheid liegt mir bisher nicht vor. Er scheint an die Staatsanwaltschaft
zurückgegangen zu sein, während ich mich für längere Zeit im Ausland aufhielt.

Ich werde die Staatsanwaltschaft um eine Kopie des Bescheids bitten und Ihnen
dessen Inhalt dann zur Kenntnis bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Klosterhalfen

 

 

Tue, 15 Aug 2006 18:34:57 +0200

 

Von: 

Wolfgang.Klosterhalfen@uni-duesseldorf.dehttps://mail.rz.uni-duesseldorf.de/horde/imp/graphics/addressbook-blue.gif

An: 

bernd.nuernberg@uni-duesseldorf.dehttps://mail.rz.uni-duesseldorf.de/horde/imp/graphics/addressbook-blue.gif

Betreff: 

Ermittlungen gegen Dr. Stemmann wegen Betrugs wurden eingestellt

 


Sehr geehrter Herr Dekan,

zu meiner Strafanzeige gegen Herrn Dr. Stemmann wegen Betrugs
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/STRAFANZEIGE-PROF-STEMMANN.HTML

liegt mir nun der Einstellungsbescheid der Staatsanwaltschaft Essen vor.
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/EINSTELLUNGSBESCHEIDE-STAATSANWALTSCHAFT-ESSEN.HTML

Die Staatsanwaltschaft Essen hat sich auf den Standpunkt gestellt, es handele
sich nur um einen „Streit unter Medizinern“, Herr Dr. Stemmann würde unstreitig
„auch Erfolge bei der Behandlung von Neurodermitis-Erkrankten“ erzielen
(Stemmann täuscht vor, 80% der Kinder zu heilen), Dr. Stemmann würde öffentlich
nicht darüber täuschen, dass er Hamer-Anhänger sei (er hat erst kürzlich noch im
SWR behauptet, mit Hamer nichts zu tun zu haben), die Staatsanwaltschaft könne
nur einschreiten, „wo offensichtliche Scharlatane als Wunderheiler tätig sind“.
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/EINSTELLUNGSBESCHEIDE-STAATSANWALTSCHAFT-ESSEN.HTML

Gegen diesen Einstellungsbescheid habe ich Beschwerde bei der
Generalstaatsanwaltschaft Hamm eingelegt.
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/BESCHWERDEN-EINSTELLUNGSBESCHEIDE-GENERALSTAATSANWALT.HTML

Ich bitte Sie, meine Strafanzeige gegen Herrn Dr. Stemmann sowie meine
Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft Hamm (soweit sie Betrug durch
Herrn Dr. Stemmann betrifft) in Hinblick auf mein Ersuchen vom 15.1.2005, die
Verleihung des Titels eines Außerplanmäßigen Professors an Herrn Dr. Stemmann
zu widerrufen, zu berücksichtigen.

Mit freundlichem Gruß

Wolfgang Klosterhalfen

 

 

Prof. Dr. Wolfgang Klosterhalfen, In der Donk 30, 40599 Düsseldorf, 17.8.2006

 

OFFENER BRIEF

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HEINRICH-HEINE-UNIVERSITAET.HTML

 

Herrn

Prof. Dr. Dr. Bernd Nürnberg

Dekanat der Medizinischen Fakultät

der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Universitätsstr. 1, 40225 Düsseldorf

 

 

Sehr geehrter Herr Dekan,

 

anliegend übersende ich Ihnen eine Kopie meiner Strafanzeige gegen

Herrn Dr. med. Ernst August Stemmann, Apl. Professor (i.R.) der HHU.

(27 Seiten Text, 146 Seiten kopierte Beweisstücke).

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/STRAFANZEIGE-PROF-STEMMANN.HTML

 

sowie ein Exemplar von

 

Hamer, Ryke Geerd, Dr. med. Mag. theol.

Facharzt für Innere Medizin

Einer gegen alle

Die Erkenntnisunterdrückung der Neuen Medizin

 

Verlag: Amici di Dirk, Alhaurin el Grande, Spanien (2005, 436 Seiten)

 

Für die Fakultät sind die folgenden Seiten von besonderem Interesse:

 

S. 266f:

Ablichtung des skandalösen Briefs aus dem Jahr 1992 von Herrn Dr. Stemmann an den damaligen Dekan unserer Fakultät, Herrn Prof. Dr. Dr. Pfitzer, in dem Dr. Stemmann behauptet:

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass nach der strengen wissenschaftlichen Überprüfung auf Reproduzierbarkeit die Gesetzmäßigkeiten der „Neuen Medizin“ (1 – 3) r i c h t i g

sind, muß nunmehr als sehr hoch angesetzt werden.“ (S. 267)

 

Kommentar: Dr. Stemmann hält das Ergebnis dieser „strengen wissenschaftlichen Überprüfung“ bis heute für richtig. Im SWR erklärte er kürzlich:

Ich habe vor 20 Jahren mit Erlaubnis der Universität eine Überprüfung von Hamer gemacht, und zwar der Behauptung, dass psychische Konflikte Veränderungen im Gehirn hervorrufen, strukturelle Veränderungen und dass sich dann an dem korrespondierendem Organ eine Reaktion zeigen kann. Das Ergebnis, was ich gefunden habe, liegt fest.“

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/STEMMANN-LUEGT-LIVE.HTML (gegen Ende des Interviews)

 

S. 408 – 412:

Auf diesen Seiten wirft Hamer Dr. Stemmann – zurecht - vor, bei ihm abgekupfert zu haben:

Aber auch bezüglich Asthma bronchiale (Revierangst ruft Asthma hervor) haben Sie auch alles bei mir abgekupfert.

Nur verstanden haben Sie offenbar nichts.

Mir kommt das so vor, als wenn jemand eine teure Maschine entwendet und dann als Zauberlehrling davor steht und nicht weiß, wie er sie bedienen soll aber dabei behauptet, er habe sie gebaut. Herr Stemmann, Sie wissen genau, was ich jetzt denke. Ich finde es einfach niedrig, wie Sie sich alle meine Erkenntnisse angeeignet haben, sie jetzt als Ihre eigenen verkaufen, und sich auch noch dafür loben lassen.“ (S. 411)

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-UEBER-STEMMANN2005.html

 

S. 430:

Endlich gibt es Hoffnung, dass dieses tägliche Sterben der 1500 armen, mit Chemo-Gift ermordeten Patienten aufhört.“

Kommentar: Dr. Stemmann praktiziert und propagiert bis heute die Irrlehre eines antisemitischen Psychopathen,

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/ANTISEMITISCHE-TIRADEN-HAMERS.HTML

der seit langem Onkologen – zumindest indirekt - als Mörder bezeichnet.

 

Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität endlich Ihrer Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit gerecht würde und Herrn Dr. Stemmann den Professorentitel entziehen würde.

 

Mit freundlichem Gruß

 

 

Wolfgang Klosterhalfen

 

 

4.9.2006

 

UNVERANTWORTLICHES VERHALTEN DER MEDIZINISCHEN FAKULTÄT DER HHU

 

OFFENER E-MAIL-BRIEF AN DIE NICHT-MEDIZINISCHEN MITARBEITER/INNEN DER HHU

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/RUNDSCHREIBEN-HHU-SEPTEMBER2006.HTML

 

von Dr. rer. nat. Wolfgang Klosterhalfen, Apl. Prof. für Medizinische Psychologie der HHU

Anschrift: In der Donk 30, 40599 Düsseldorf

 

nachrichtlich:

Prof. Dr. Dr. Alfons Labisch, Rektor der HHU

Prof. Dr. Dr. Bernd Nürnberg, Dekan der Medizinischen Fakultät der HHU

 

 

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

 

die Medizinische Fakultät der HHU ist seit 1992 (!) in einen Scharlatanerie-Skandal verwickelt, der in seiner Art weltweit einmalig sein dürfte.

 

Mit der Bitte, mich bei meinen Kampf gegen diese Scharlatanerie zu unterstützen, übersende ich Ihnen die folgenden Informationen:

 

1.    1982 hat die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen das Habilitationsgesuch des antisemitischen Krebsscharlatans Ryke Geerd Hamer auf der Basis eines Gutachtens von Prof. K. Voigt mit 150:0 Stimmen abgelehnt:

„Es ist festzustellen, dass Form und Methodik der Arbeit den Grundregeln einer Habilitationsschrift nicht entsprechen.“

Gutachten: http://web.archive.org/web/20050209093920/http://pilhar.com/Hamer/Korrespo/1982/820202.htm

Antisemitismus: http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/ANTISEMITISCHE-TIRADEN-HAMERS.HTML

Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft zu Hamer:http://www.krebsgesellschaft.de/pressemeldung_detail,895,,16104,detail.html

 

2.    1989, nachdem Hamer sämtliche Medizinische Fakultäten im Süden und Westen Deutschlands angeschrieben hatte, hat der damalige Dekan der Medizinischen Fakultät der HHU, Prof. Pfitzer, als einziger der angeschriebenen Dekane Hamer in unverantwortlicher Weise dadurch aufgewertet, dass er diesen Wahnsinnigen zu einem längeren Gespräch im Dekanat empfangen hat. Eine Transkription dieses peinlichen Gesprächs, mit dem die Hamer-Sekte bis heute Werbung macht, finden Sie hier:

http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/1989/19890713_Interview_Hamer_Pfister.htm

 

3.    1992 hat Prof. Dr. med. Ernst August Stemmann, Apl. Professor für Kinderheilkunde der HHU und Ärztlicher Direktor der Städtischen Kinderklinik Gelsenkirchen (die heute zur Bergmannsheil und Kinderklinik Buer gGmbH gehört, wo Stemmann jetzt als Leiter der Abteilung Allergologie sein Unwesen treibt), die bizarre und gemeingefährliche „Neue Medizin“ Hamers (die dieser inzwischen „Germanische Neue Medizin“ (GNM) nennt) untersucht, für richtig befunden und über dieses Ergebnis seinen Dekan, Prof. Pfitzer, informiert:

 

   „Wir fanden ausnahmslos bei allen 24 Fällen, bei denen, wie gesagt, meist mehrere Erkrankungen bestanden, dass die biologischen Gesetzmäßigkeiten der „Neuen Medizin“ 1 – 3 jeweils für jede Teilerkrankung exakt erfüllt waren und zwar auf allen 3 Ebenen, der Psyche, dem Gehirn und den Organen, und das für jede einzelne Phase synchron. ... In den nächsten Tagen geht Ihnen die darüber ausgefertigte ausführliche Dokumentation samt detailliertem Prüfbericht von mir gesondert zu. Die Wahrscheinlichkeit, dass nach der strengen wissenschaftlichen Überprüfung auf Reproduzierbarkeit die Gesetzmäßigkeiten der „Neuen Medizin (1 – 3) r i c h t i g  sind, muß nunmehr als sehr hoch angesetzt werden.“

            http://web.archive.org/web/19990831013029/http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Zertif/920524og.htm

 

4.    Hamer und Konsorten machen mit Stemmanns Bestätigung bis heute Werbung für das hamersche Wahnsystem. Dabei verweisen sie auch auf Dekan Pfitzer bzw. die Universität Düsseldorf.

 

5.    Hamer und Stemmann behaupten, alle Krankheiten würden durch ein jeweils krankheitsspezifisches traumatisierendes Ereignis, das einen biologischen Konflikt bewirke, hervorgerufen. Der Konflikt führe zu einem „Kurzschluß im Gehirn“ (sog. Hamerscher Herd, in Wirklichkeit ein CT-Artefakt). Die Lokalisation des Herdes sei abhängig vom Inhalt des Konflikts. Aufgrund dieser unterschiedlich lokalisierten Herde käme es dann zu den verschiedenen Krankheiten, bei denen es sich in Wirklichkeit um „sinnvolle biologische Sonderprogramme“ handele.

Nach Hamer und dessen Plagiator Stemmann wird Asthma durch einen sog. Revierkonflikt und Neurodermitis durch einen sog. Trennungskonflikt verursacht. Um eine Heilung zu erreichen, müsse der Patient den zugrunde liegenden psychischen Konflikt lösen.

         http://www.neue-medizin.de/

         http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/UEBEREINSTIMMUNGEN-GNM-GBV.HTML

 

6.    Seit 1993 verheimlicht Stemmann, der jährlich in seiner Abteilung etwa 2000 Kinder mit Allergien mehr miß- als behandelt, der Öffentlichkeit, dass er – bis heute! - ein Anhänger Hamers ist. Dass Stemmann ein eifriger Anhänger Hamers war und ist, habe ich u.a. hier dokumentiert:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-ANHAENGER-STEMMANN.HTML

 

Stemmann ist jedoch inzwischen bei seinem geistigen Ziehvater Hamer in Ungnade gefallen:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-UEBER-STEMMANN2005.html

 

7.    Seit Erscheinen eines Spiegelartikels über die okkulte „Pseudomedizin“ des „Galilei von Gelsenkirchen“ (7.3.2005, S. 174f) http://service.spiegel.de/digas/servlet/find/DID=39613469

belügt Stemmann die Öffentlichkeit, indem er dreist behauptet, das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren (GBV) stehe nicht in Verbindung mit der „Neuen Medizin“ nach Hamer.            http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?file_name=20050308215500_bz_10.htm&jahrgang=2005&stichwort=stemmann&&start=0&order=relevanz&ort=%

http://www.kinderklinik-ge.de/Fachbereiche/Abteilung_fuer_allergische_Erkrankungen/Kontakt.htm?Menue=10_kk_kinderklinik&Knoten=5_11_12

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/STEMMANN-LUEGT-LIVE.HTML (gegen Ende des Interviews)

 

8.    Stemmann behauptet neuerdings, er betreibe keine GNM, denn er würde keine Computertomogramme anfertigen lassen und ohne CTs wäre keine GNM möglich. Er lügt auch in diesem Punkt. Nach den „eisernen Regeln der GNM“ tritt bei einer Neurodermitis stets ein schießscheibenförmiger Herd im sensorischen Cortex auf. Für einen überzeugten Hamerianer wie Stemmann ist es daher weder sinnvoll noch notwendig, immer wieder ein CT machen zu lassen. Der angeblich zugrunde liegende Trennungskonflikt lässt sich auch ohne CT „bearbeiten“. Ein CT würde nur Aufsehen erregen, Kosten verursachen und Fragen provozieren. Stemmann praktiziert – nicht ausschließlich, aber in erheblichem Umfang – im Rahmen des GBVs in Gelsenkirchen GNM.

 

9.    Stemmann hat schon etwa 20000 ihm anvertraute Kinder mit Neurodermitis in unverantwortlicher Weise „behandelt“, indem er – von  Hamers Irrlehre ausgehend - zur „Lösung“ des angeblichen Trennungskonflikts ein brutales Mutter-Kind-„Trennungstraining“ angeordnet hat.

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/STEMMANN-BRUTALES-TRENNUNGSTRAINING.HTML

 

Ferner hat er bei allen allergiekranken Kindern, d.h. auch bei der Mehrheit der Kinder, die nicht allergisch auf bestimmte Lebensmittel reagiert, pauschal (ohne individuelle Diagnostik) eine einjährige Ernährungsumstellung verordnet und Kindern mit einer schweren Neurodermitis eine symptomorientierte, den Juckreiz lindernde Behandlung aus ideologischen Gründen weitgehend verweigert.

 

10.                      Stemmann wirbt seit 20 Jahren für das GBV mit der unwahren Behauptung, die Neurodermitis sei heilbar. In der Presse war mehrfach zu lesen, 80 oder 87% der Kinder würden durch das GBV innerhalb eines Jahres geheilt. Tatsächlich hat Stemmann PR-Erfolge, jedoch weder Heil- noch Behandlungserfolge vorzuweisen. Spontan auftretende Besserungen gibt er unverfroren als Heilungen durch das GBV aus.

            http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?file_name=20031205215500_bz_8.htm&jahrgang=2003&stichwort=stemmann&&stat=0&order=relevanz&ort=%

http://www.abendblatt.de/daten/2005/03/30/415056.html

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/STEMMANNS-VORGETAEUSCHTE-NEURODERMITISHEILUNGEN.HTML

 

11.                      Stemmann und die Kinderklinik Gelsenkirchen haben den Krankenkassen für das betrügerische GBV schon – von mir grob geschätzt – 50 Millionen Euro abgenommen. Leider hat sich die Staatsanwaltschaft Essen geweigert, gegen Kassenfunktionäre Ermittlungen wegen Untreue und Beihilfe zum Betrug aufzunehmen, und die Ermittlungen gegen Stemmann und einige seiner Unterstützer wegen Betrugs bzw. Beihilfe zum Betrug eingestellt.

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/STRAFANZEIGE-PROF-STEMMANN.HTML

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/EINSTELLUNGSBESCHEIDE-STAATSANWALTSCHAFT-ESSEN.HTML

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/BESCHWERDEN-EINSTELLUNGSBESCHEIDE-GENERALSTAATSANWALT.HTML

 

12.                      Obwohl Stemmann schon 1992 seiner Fakultät zu erkennen gegeben hat, dass er des hamerschen Wahnsinns fette Beute ist, darf er bis heute den Titel eines Außerplanmäßigen Professors verwenden.

 

Zu meinem Ersuchen vom 15.1.2005, die Medizinische Fakultät der HHU Düsseldorf möge Stemmann den Professorentitel entziehen, sowie entsprechenden Nachfragen, habe ich unverschämterweise bisher weder vom damaligen Dekan Raab noch von Rektor Labisch eine Antwort erhalten.

 

Rektor Labisch beschwörte in seiner Antrittsvorlesung die Autonomie der Hochschule virtuos wie folgt:

 

„Selbstverständlich ist Autonomie kein Selbstzweck. Autonomie ist ein Mittel – aber eben das entscheidende – die Conditio sine qua non: Die ‚universitas’ beansprucht Autonomie, weil sie für sich das Recht und die Pflicht einfordert, alles zu forschen, alles zu lehren, alles zu sagen, was im Interesse eines auf Wahrheit gerichteten Forschens, Wissens und Fragens auch immer zu tun ist.“

Quelle: Alfons Labisch, Antrittsvorlesung als Rektor der HHU: Die „Idee der Universität“ in unserer Zeit. Analysen und Konsequenzen“

http://www.uni-duesseldorf.de/Jahrbuch/2003/Labisch

 

 Zu dieser Autonomie gehört das der Medizinischen Fakultät verliehene Recht, notfalls die Verleihung des Titels eines Außerplanmäßigen Professors zu widerrufen. §6 (2) der „Ordnung für die Verleihung der Rechtsstellung und Bezeichnung einer „außerplanmäßigen Professorin“ oder eines „außerplanmäßigen Professors“ der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vom 16.02.1999“ lautet:

 

„Die Verleihung kann ferner widerrufen werden, wenn die oder der Berechtigte durch ihr oder sein Verhalten das Ansehen oder das Vertrauen, das ihre oder seine Stellung erfordert, verletzt.“

 

Wenn Stemmann nicht durch sein Verhalten das Ansehen und das Vertrauen, das seine Stellung erfordert, verletzt: wer dann?

Muß Stemmann erst Frühchen durch den Fleischwolf drehen, damit die HHU ihm den Professorentitel entzieht?

 

Herr Dr. Labisch war 1999 Prodekan (Dekan war Prof. Häussinger) und später Dekan der Medizinischen Fakultät. Von seinem autonomen Recht, Herrn Dr. Stemmann umgehend den – in diesem Fall irreführenden – Professorentitel zu entziehen, hat er nicht Gebrauch gemacht. Es wäre seine Pflicht gewesen.

 

Mitte 2000 habe ich Herrn Dr. Häussinger geschrieben:

 

„Sehr geehrter Herr Dekan,

 

wie Sie bitte der beiliegenden Abschrift entnehmen, haben der Kollege Stemmann und die Kollegin Mühlpfordt mit Schreiben vom 24.6.1992 gegenüber dem Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf, Herrn Univ.-Prof. Dr. D.P. Pfitzer, angekündigt, ihm einen Prüfungsbericht über die sog. „Neue Medizin“ des (inzwischen vorbestraften „Krebswunderheilers“) Dr. Ryke Geerd Hamer zuzusenden.

 

Bitte seien Sie so freundlich, mir mitzuteilen, ob ich diesen Prüfbericht im Dekanat einsehen kann.“

 

Herr Dr. Labisch hat mir damals als Prodekan mitgeteilt, ein solcher Bericht läge dem Dekanat nicht vor. Er war also spätestens Mitte 2000 über Stemmanns Begeisterung für das elaborierte Wahnsystem Hamers informiert.

 

Die HHU konnte sich bisher lediglich dazu aufraffen, Stemmann nicht mehr im Personal- und Vorlesungsverzeichnis aufzuführen.

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HEINRICH-HEINE-UNIVERSITAET.HTML

 

13. Ich habe mich wegen der Scharlatanerie Stemmanns und der unverantwortlichen Duldung dieser Scharlatanerie durch die HHU am 13.7.2006 an den neu eingesetzten Dekan der Medizinischen Fakultät, Herrn Prof. Nürnberg (bernd.nuernberg@uni-duesseldorf.de), gewendet. Herr Dr. Nürnberg hat mir dazu bisher (4.9.2006) lediglich mitgeteilt, dass er den Vorgang prüfen werde.

 

14.Eine Chronik des Gelsenkirchener Klinikskandals finden Sie hier:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/CHRONIK-Gelsenkirchener-Klinikskandal.html

 

Zusammenhängend habe ich die Scharlatanerie Stemmanns hier dokumentiert:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/DAS-GELSENKIRCHENER-BETRUGSVERFAHREN.HTML

 

Was der Scharlatan, Lügner, Betrüger und Immer-noch-HHU-Professor (i.R.) Stemmann seit Jahren mit Duldung der HHU auf Kosten von Kindern, Eltern und Krankenkassen veranstaltet, geht mir – und ich hoffe: auch Ihnen - einfach zu weit.

 

Außerdem ist das Verhalten Stemmanns, der schon ca. 20000 Mütter sowie viele Jugendliche an Hamers bizarre Auffassungen herangeführt hat, weiterhin geeignet, der todbringenden Hamer-Sekte Krebspatienten  zuzuführen.

 

Der Leipziger Sören Wechselbaum, dessen Hodenkrebs frühzeitig diagnostiziert wurde, ist nur einer von vielen Krebspatienten, die sich von Hamer und Konsorten von einer aussichtsreichen ärztlichen Behandlung haben abhalten lassen. Sören Wechselbaum starb im Alter von 25 Jahren.

http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/021118/04/index.html

 

Die schweizer Hamer-Anhängerin Daniela Amstutz, die nach Deutschland gegangen war, um ihr Kind einer konventionellen Krebsbehandlung zu entziehen, hat sich und ihren Sohn, bevor dieser während einer Notoperation in Herne starb, von Hamer und Stemmann betreuen lassen:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/WARUM-STARB-ANGELO.HTML

 

Stemmann ist eine Schande für die HHU. Die unverantwortliche Untätigkeit der Dekane Labisch und Raab ebenfalls.

 

 

Mit freundlichem Gruß

 

Wolfgang Klosterhalfen

 

 

Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität beugt Standesrecht

 

Offener Brief von

Dr. rer. nat. Wolfgang Klosterhalfen

Apl. Professor für Medizinische Psychologie

der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

In der Donk 30, 40599 Düsseldorf, 3.3.2007

Wolfgang.Klosterhalfen@uni-duesseldorf.de

 

Hintergrund des folgenden Briefes:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/AAA_HINWEIS.HTML

 

Diesen Brief und meine Korrespondenz mit der HHU finden Sie hier:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HEINRICH-HEINE-UNIVERSITAET.HTML

 

 

An den

Dekan der Medizinischen Fakultät

der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Herrn Prof. Dr. Dr. Bernd Nürnberg

Universitätsstr. 1

40225 Düsseldorf

 

 

Betr.: Mein Antrag vom 15.1.2005, die Verleihung des Titels eines Außerplanmäßigen Professors an Herrn Dr. med. Ernst August Stemmann gemäß einschlägiger Fakultätsordnung zu widerrufen

 

Sehr geehrter Herr Nürnberg,

 

von einer längeren Reise zurückgekehrt, fand ich Ihr Schreiben vom 15.11.2006, in dem Sie mir mitteilen, eine von Experten und Sachverständigen verschiedener Fachdisziplinen vorgenommene Auswertung der von Herrn Dr. Stemmann verfassten Publikationen habe meine Vorwürfe nicht bestätigt.

 

Ein Scan dieses Schreibens ist hier einsehbar:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/NUERNBERG-AN-KLOSTERHALFEN20061114.JPG )

(Jetzt hier einsehbar: www.reimbibel.de/GBV-20061114-Dekan-an-Klosterhalfen.jpg . WK, 12.8.2019)

 

Ihre vorgenommene Auswertung halte ich für eine voreingenommene Auswertung, bei der das Auswertungsergebnis schon vorher feststand.

 

Wegen meiner wenig komfortablen finanziellen Situation (BAT-II-Empfänger, Arbeitslosengeldbezieher, Frührentner) kann ich es mir gar nicht leisten, Herrn Stemmann öffentlich einen Scharlatan und Betrüger zu nennen, ohne entsprechende Beweise vorlegen zu können. Herr Stemmann hätte mich sonst längst schon wegen Beleidigung usw. und die Bergmannsheil und Kinderklinik Buer gGmbH (BKB) wegen Geschäftsschädigung verklagt.

 

Herr Stemmann und die BKB haben es jedoch aus guten Gründen vorgezogen, es bei einem anwaltlichen Bluff zu belassen:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/STEMMANN-DROHT-KLOSTERHALFEN.HTML

 

Was Herr Stemmann sich seit 1992 an unwürdigem Verhalten geleistet hat, würde ausreichen, ihm gleich mehrere Male den Professorentitel zu entziehen.

 

Wie ich im folgenden belegen werde, haben Sie (bzw. Ihre anonymen Experten) bei der Beurteilung meiner schwerwiegenden Vorwürfe

 

a)     einen großen Teil der von mir vorlegten Beweismittel einfach nicht berücksichtigt und sind

 

b)    hinsichtlich der Bewertung der Publikationen Stemmanns zu einem falschen Ergebnis gekommen.

 

Um zu erkennen, dass

 

A)  Stemmann indiskutable Ansichten zur Entstehung von Krankheiten bei dem vorbestraften Krebsscharlatan Hamer abgekupfert hat,

 

B)   Stemmann diesem Wahnsinnigen ein Gutachten ausgestellt hat, mit dem die gemeingefährliche Hamer-Sekte seit 1992 Werbung macht,

 

C)   die „Germanische Neue Medizin“ (GNM) Hamers einen wesentlichen Einfluß auf Stemmanns „Gelsenkirchener Behandlungsverfahren“ hat,

 

D)  Stemmann bei der Behandlung von Neurodermitis Heilungen vortäuscht und – grob geschätzt - 50 Millionen Euro für sich und seine Klinik ergaunert hat,

 

E)   Stemmann öffentlich lügt, indem er eine Verbindung zu Hamer leugnet,

 

muß man auch die Schriften und Internetpublikationen Hamers und anderer Autoren sowie weitere Quellen (z.B. Briefe und Interviews) berücksichtigen.

 

Es standen Ihnen dazu ausführliche Berichte von mir zur Verfügung, in denen ich mich neben Publikationen Stemmanns auf eine Fülle zusätzlicher  Beweismittel stütze. Sie hätten nur die Richtigkeit der von mir in den folgenden Schriften angeführten Beweise prüfen müssen:

 

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/DAS-GELSENKIRCHENER-BETRUGSVERFAHREN.HTML

 

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/CHRONIK-Gelsenkirchener-Klinikskandal.html

 

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/STRAFANZEIGE-PROF-STEMMANN.HTML

 

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/BESCHWERDEN-EINSTELLUNGSBESCHEIDE-GENERALSTAATSANWALT.HTML

 

Am 15.8.2006 habe ich Sie per E-mail ausdrücklich gebeten, meine o.a. Strafanzeige sowie meine Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft Hamm in Hinblick auf mein Ersuchen vom 15.1.2005, die Verleihung des Titels eines Außerplanmäßigen Professors an Herrn Dr. Stemmann zu widerrufen, zu berücksichtigen.

 

Eine Kopie meiner Strafanzeige habe ich am 17.8.2006 im Dekanat Ihrer Sekretärin mitsamt einem Buch von Hamer (Einer gegen alle. Die Erkenntnisunterdrückung der Neuen Medizin) und einem an Sie gerichteten Brief von mir übergeben.

 

Diese Strafanzeige mit ihrem Anhang von 146 Seiten belegt detailliert die Betrügereien Stemmanns.

 

Beantworten Sie mir bitte die folgenden Fragen:

 

1.     Umgang der Fakultät mit den von mir vorgelegten Beweismitteln

 

Frage 1a: Warum haben Ihre „Experten und Sachverständige verschiedener Disziplinen“ bei Ihrer für mich nicht nachvollziehbaren „Auswertung“ nur Publikationen Stemmanns und nicht die zahlreichen weiteren von mir vorgelegten Beweismittel berücksichtigt?

 

Frage 1b: Liegen diese „Auswertungen“ in schriftlicher Form vor?

 

Frage 1c: Falls ja: Warum haben Sie mir keine Kopien dieser „Auswertungen“ zukommen lassen? (Ich weiß ja nicht einmal, welche Publikationen Stemmanns ausgewertet worden sind.)

 

Frage 1d: Können Sie mir gegebenenfalls bitte Kopien dieser „Auswertungen“ zustellen, damit ich zu diesen „Auswertungen“ genauer Stellung beziehen kann?

 

Frage 1e: Falls zu diesen „Auswertungen“ keine schriftlichen Aufzeichnungen vorliegen: Sind Sie bereit, dies nachholen zu lassen und mir Kopien dieser Aufzeichnungen zu überlassen?

 

Wie ich von einem Journalisten erfuhr, scheint Ihr Amtsvorgänger, Herr Prof. Dr. Raab, zu meinem Antrag vom 15.1.2005, Herrn Stemmann den Titel eines Apl. Professors zu entziehen, ein Gutachten eingeholt zu haben.

 

Frage 1f: Ist ein solches Gutachten tatsächlich seinerzeit angefertigt worden?

 

Frage 1g: Falls ja: Können Sie mir davon bitte eine Kopie zur Verfügung stellen?

 

 

2.     Stemmann hat von Hamer absurde Ansichten übernommen.

 

Publikationen Stemmanns aus den letzten 10 Jahren bestätigen meine Vorwürfe, Stemmann habe Vorstellungen von der Entstehung von Krankheiten im allgemeinen und von der Entstehung von Neurodermitis und Asthma im besonderen, die mit den entsprechenden Ansichten des vorbestraften Krebsscharlatans Ryke Geerd Hamer übereinstimmen.

 

Schon ein Blick auf die folgende, Ihnen vorliegende Tabelle zeigt, dass die Wahnideen Hamers und Stemmanns in wesentlichen Punkten – teils wörtlich –

übereinstimmen:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/UEBEREINSTIMMUNGEN-GNM-GBV.HTML

 

Krankheiten entstehen nach Hamer und Stemmann grundsätzlich durch

 

-         einen krankheitsspezifischen psychischen Schock, der zu einer Hirnläsion führt,

-         die dann ihrerseits die jeweilige Krankheit auslöst.

-         Revierangst ruft Asthma hervor,

-         eine Neurodermitis wird durch einen Trennungskonflikt (z.B. „Abriß des Körperkontakts zur Mutter, zur Familie, zu Freunden“) verursacht.

-         Es ist dabei essentiell, dass der Betroffene „auf dem falschen Fuß erwischt“ wird.

-         Traumatische Trennungen bewirken strukturelle Veränderungen im Gyrus postzentralis (sog. Hamersche Herde).

-         Der Patient muß sich im Prinzip selbst heilen.

 

Allein schon die folgende an Hamer angelehnte Äußerung Stemmanns, die seit Jahren auf einer Internetseite des von Stemmann „ärztlich-wissenschaftlich“ betreuten Vereins „Allergie- und umweltkrankes Kind e.V.“ zu lesen ist, zeigt eindeutig, dass Stemmann eines Medizinprofessors unwürdige, hochgradig esoterische Ansichten vertritt:

 

(Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren bei allergisch / chronischen Erkrankungen) „vertritt die Meinung, daß die Ursachen einer Krankheit stets in einer Gefühlsverletzung liegen, die den Erkrankten unerwartet getroffen hat und die durch bestimmte Auslöser verstärkt und erhalten bleibt.“

http://members.aol.com/AUKGE/gels_mod.htm

 

Dieser Unsinn wird auch in einer Patienteninformationsschrift seit 1996 verbreitet:

 

„Grundsätzlich entsteht eine chronische Krankheit durch ein Gefühl, welches den Betroffenen elementar, unerwartet, vergleichbar einem Schock trifft.“

http://web.archive.org/web/20040513021519/www.kinderklinik-ge.de/

(Schriften, Neurodermitis, Punkt 2)

 

Alle Krankheiten werden stets durch eine Gefühlsverletzung verursacht?

Das ist nicht Medizin, sondern Wahnsinn!

 

Den folgenden pseudowissenschaftlichen Unfug findet man in „E.A. und S. Stemmann, Selbstheilung (Spontanheilung) der Neurodermits. Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren, Selbstverlag, 2002“:

 

„Der Erkrankte kann seine Neurodermitis selbst heilen.“ (S. 4)

 

„Spontanheilungen belegen, daß die Neurodermitis heilbar ist.“ (S. 4)

 

„Eine Neurodermitis entsteht durch ein Trennungs-, Verlusterlebnis, das unkontrollierbaren Stress hervorruft.“ (S. 37)

 

„Minutiöse Analysen des Lebens Erkrankter haben ergeben, dass dem erstmaligen Auftreten neurodermitischer Hauterscheinungen ausnahmslos (!) eine Trennung ... vorausgegangen ist.“ (S.37)

 

„Eltern haben keinen Einfluß auf die Gedanken und Gefühle ihrer Kinder.“ (S. 38)

 

„Vorerfahrungen können bereits mit dem Erbgut übertragen werden.“ (S. 41)

 

„Empfindet das noch Ungeborene ein traumatisches Trennungsgefühl kurz vor der Geburt, so wird es schon mit den Zeichen der Neurodermitis geboren.“ (S. 41)

 

„Menschen, die eine andere Krankheit als die Neurodermitis erworben haben, geben ein anderes, spezifisch zu der jeweiligen Krankheit passendes Gefühl an, das traumatisiert worden ist.“ (S. 41)

 

„Eine traumatische Trennung kann unterschiedlich erlebt werden.

- Als Trennung von einer Person, einem Lebewesen

- als Wechsel in eine neue Umgebung

- als Verrat, Aufgabe von Glaubensinhalten, Leitideen

- als Nicht-Erreichen eines sehnlich erwünschten Zieles

- durch Trennung von einem Gegenstand, an dem das Herz hängt.

Aufgrund der Fähigkeit des Menschen, sich Trennungssituationen vorzustellen, zu phantasieren, genügen diese assoziativen Fähigkeiten, um eine entsprechende unkontrollierbare Stressreaktion auszulösen.“ (S. 45)

 

„Eine Neurodermitis entsteht offensichtlich nur dann, wenn der Betroffene sich in dem Geschehen handlungsunfähig, ohnmächtig fühlt – Angst um das Überleben verspürt und dadurch unter unkontrollierbaren Stress gerät.“ (S. 288)

 

„Die Art der Trennung bestimmt die Lokalisation der Neurodermitis.“ (S. 291)

 

1993 schrieb Stemmann in einem Bericht für die AOK Ennepe-Ruhr:

 

„Laut Hamer (9) wird die Trennung wie ein Schock erlebt, wenn sie den Betreffenden unerwartet trifft und ihm wehtut. Das Trennungserlebnis bzw. –gefühl löst dann die Neurodermitis ursächlich aus.“

http://www.transgallaxys.com/~kinderklinik/GBV-PATE-HAMERb.jpg

 

Frage 2a: Halten Sie die Tatsache, dass Stemmann wahnhafte Ideen von der Entstehung von Krankheiten von einem Krebsscharlatan übernommen hat für vereinbar mit den gesellschaftlichen Erwartungen an einen Professor der Medizinischen Fakultät der HHU?

 

Frage 2b: Gibt es in der Medizinischen Fakultät der HHU noch weitere Professoren, die derart abwegige Ansichten vertreten?

 

Frage 2c: Halten Sie die von mir referierten abstrusen Ansichten Stemmanns für Lehrmeinungen, die innerhalb der HHU vertretbar sind?

Ich frage dies, da Sie sich in Ihrem o.a. Schreiben von den „Lehrmeinungen“ Stemmanns distanziert haben.

 

Frage 2d: Ist Ihnen bekannt, dass angesehene Fachkollegen das ungebührliche Verhalten Stemmanns in ungewöhnlich scharfer Weise kritisieren?

 

Sehen Sie sich hierzu bitte meinen Brief an die Leitende Oberstaatsanwältin in Essen an, in dem ich in Hinblick auf die Frage, ob man im Fall Stemmann noch von einem „Meinungsstreit unter Medizinern“ sprechen kann, zahlreiche Fachleute zitiere, die sich teils öffentlich, teils mir gegenüber ungewöhnlich kritisch zu Stemmann geäußert haben:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/LANDGERICHT-ESSEN-20061113.HTML

 

Frage 2e:

Wurde bei der „Auswertung“ meiner Vorwürfe

 

-         meine o.a. Tabelle,

-         die o.a. Internetseite des Vereins „Allergie- und umweltkrankes Kind e.V.“,

-         die o.a. Patienteninformationsschrift,

-         das o.a. Buch von E.A. und S. Stemmann (2002),

-         meine 16-seitige Schrift „Heilung der Neurodermitis durch Germanische Neue Medizin?“,

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/gbv-kritik.doc

die ich als Anhang meinem Schreiben an Herrn Prof. Raab vom 15.1.2005 beigefügt hatte,

 

berücksichtigt?

 

 

3.     Stemmann bestätigt einem pseudomedizinischen Wahnsystem die Richtigkeit.

 

Frage 3a: Hat Ihren Gutachtern der Brief von Herrn Stemmann vom 24.6.1992 vorgelegen, in dem Stemmann dem damaligen Dekan der Medizinischen Fakultät, Herrn Prof. Pfitzer, mitteilt:

 

„Die Wahrscheinlichkeit, daß nach der strengen wissenschaftlichen Überprüfung auf Reproduzierbarkeit die Gesetzmäßigkeiten der "NEUEN MEDIZIN" (1-3)          r i c h t i g sind, muß nunmehr als sehr hoch angesetzt werden.“?

http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Zertif/19920624_Zerti_Stemmann.htm

 

Frage 3b: Halten Sie die erwiesene Tatsache, dass Herr Stemmann einem elaborierten Wahnsystem eines kriminellen Scharlatans Richtigkeit bescheinigt, für vereinbar mit dem Führen eines Professorentitels?

 

In diesem Brief heißt es weiter:

 

„In den nächsten Tagen geht Ihnen die darüber ausgefertigte ausführliche Dokumentation samt detailliertem Prüfbericht von mir gesondert zu.“

 

Diesen „Prüfbericht“ hat Stemmann bis heute nicht vorgelegt. Er stellt also eine Behauptung auf, bei deren Richtigkeit die gesamte Medizin revolutioniert werden müsste, bleibt aber den Beweis schuldig.

http://www.transgallaxys.com/~kinderklinik/STEMMANN-KEIN-BERICHT.jpg

 

Frage 3c: Wird Ihrer Meinung nach diese Vorgehensweise Stemmanns (eine „revolutionäre“ Ansicht verkünden, einen Prüfbericht ankündigen, diesen aber nicht vorlegen) dem Ansehen eines Professors der Medizinischen Fakultät der HHU gerecht?

 

 

4.     SWR-Interview

 

In einem Radio- und Fernsehinterview des SWRs vom 27.6.2006 stellte der Interviewer gegen Ende des Interviews die folgende Frage:

 

„Es gibt noch einen heftigeren Vorwurf, Ihre angebliche Nähe zur sogenannten Germanischen Neuen Medizin. Vor allen Dingen die Vorwürfe von Prof. Dr. Klosterhalfen, der auch mal bei Ihnen beschäftigt war. Es geht tatsächlich darum, dass zum Teil wortwörtlich aus Ihrem Verfahren gegenüber dem von Ryke Geerd Hamer sehr viele Ähnlichkeiten bestehen. Der ist mehrfach vorbestraft, Antisemit, hat vielen Tumorpatienten die Behandlung verweigert. Die entführte Olivia war eins seiner schlimmsten Beispiele. Woher kommt diese Nähe?

 

Darauf hat Stemmann geantwortet:

 

„Ich habe vor 20 Jahren mit Erlaubnis der Universität eine Überprüfung von Hamer gemacht, und zwar der Behauptung, dass psychische Konflikte Veränderungen im Gehirn hervorrufen, strukturelle Veränderungen und dass sich dann an dem korrespondierendem Organ eine Reaktion zeigen kann. Das Ergebnis, was ich gefunden habe, liegt fest.“

 

Damit bestätigt Stemmann, dass er bis heute an den bizarren hamerschen Auffassungen von der Entstehung praktisch aller Krankheiten festhält.

 

Hingegen gibt es bis heute keine Kritik Stemmanns an dem Krankheitsentstehungsmodell von Hamer. Stemmann kritisiert lediglich, dass Hamers therapeutisches Angebot unzureichend sei.

 

Dieses 30-minütige Interview kann man sich hier anhören:

http://mp3.swr.de/swr1/bw/leute/119631.6444m.mp3

Eine von mir angefertigte und kommentierte Transkription gibt es hier:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/STEMMANN-LUEGT-LIVE.HTML

 

Frage 4a: Haben Ihre Gutachter bei Ihrer „Auswertung“ dieses Interview berücksichtigt?

 

Frage 4b: Stimmen Sie mir zu, dass Stemmann bis heute die abartige „Theorie“ Hamers zur Entstehung von Krankheiten für richtig hält?

 

 

5. Stemmann über Hamer

 

1992 hat Herr Stemmann sich noch öffentlich zu Hamer bekannt. Wolfgang Stach von der Presseagentur ddp schrieb damals:

„Der Gelsenkirchener Arzt bezeichnet Hamers Forschungsarbeiten eine "grandiose Idee" und Hamer selbst als "in Teilbereichen einen der größten Forscher dieser Zeit.““

http://www.pilhar.com/News/Presse/1992/19920701_ddp_Psyche.htm
 

Frage 5: Halten Sie es für angemessen, wenn ein Professor der Medizinischen Fakultät der HHU Hamers Forschungsarbeiten als eine grandiose Idee und Hamer als einen der größten Forscher dieser Zeit bezeichnet?

 

 

6. Helmut Pilhar „ehrt“ Stemmann mit einem Link.

 

Die Kinderklinik Gelsenkirchen und Prof. Stemmann wurden von dem professionellen Hamer-Anhänger Helmut Pilhar, der die umfangreichste Dokumentation der „Germanischen Neuen Medizin“ im Internet präsentiert regelmäßig in ganz Deutschland Vorträge über die GNM hält, auf Platz 1 von dessen Link-Liste aufgeführt:
http://web.archive.org/web/200307081137/pilhar.com/Service/fremdli.htm

 

Frage 6a: War Ihren Gutachtern diese Internetseite von Herrn Pilhar bekannt?

 

Frage 6b: Stimmen Sie mir zu, dass diese Internetseite dafür spricht, dass Stemmann Hamerianern geistig nahe steht?
 

 

7. Helmut Pilhar bezeichnet Stemmann öffentlich als seinen Freund.

 

Pilhar hat Stemmann in einer Vortragsveranstaltung, die der Verbreitung der „Germanischen Neuen Medizin“ diente, als seinen Freund bezeichnet.

 

Personen, die sich als Mitglieder des von Herrn Dr. Stemmann „ärztlich-wissenschaftlich“ beratenen Vereins „Allergie- und umweltkrankes Kind e.V.“ ausgegeben haben, haben auf dieser Veranstaltung mit Einverständnis von Herrn Pilhar Unterschriften für Herrn Dr. Stemmann gesammelt.

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/PILHAR-FREUND-STEMMANN

 

Frage 7: Stimmen Sie mir zu, dass diese Begebenheiten dafür sprechen, dass Stemmann der Hamer-Sekte geistig nahe steht?

 

 

8. Offener Brief eines bekannten Hamer-Anhängers

 

Der Hamer-Anhänger Martin Gabling forderte den Hamer-Anhänger Dr. Stemmann in einem Offenen Brief auf, sich öffentlich zu Dr. Hamer zu

bekennen (Kopie an NRW-Gesundheitsministerin Birgit Fischer):

 

„Sorgen Sie dafür, dass Ihr Name weiter positiv in den Analen der

Germanischen Neuen Medizin erwähnt wird.“

http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2004/20041213_Gabling_an_Stemmann.htm

 

Frage 8: Stimmen Sie mir zu, dass dieser Offene Brief dafür spricht, dass Stemmann ein Anhänger der Lehre Hamers ist?

 

 

9. Große Wandtafel im gelsenkirchener Dienstzimmer Stemmanns

 

Wie ich aus eigener Anschauung weiß, hat Herr Dr. Stemmann ca. 1994 in seinem Dienstzimmer in der Kinderklinik Gelsenkirchen eine von Hamer stammende große, mehrfarbige Wandtafel aufgehängt, die mit „PSYCHE GEHIRN ORGAN, DIE ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN DEN DREI EBENEN DER NEUEN MEDIZIN NACH DR. RYKE GEERD HAMER“ überschrieben ist, und etwa 150 sogenannte biologische Konflikte mit den dazu angeblich gehörenden unterschiedlich lokalisierten Hirnläsionen und den dadurch angeblich verursachten Krankheiten darstellt. Diese Tafel ist erst etwa im Jahr 2002 durch eine Deutschland-Karte ersetzt worden, auf der die Lokalisationen der Ortsgruppen des  Hamer nahestehenden Vereins „Allergie- und umweltkrankes Kind e.V.“ gekennzeichnet sind. (1. Vorsitzender bis Herbst 2005: Ulrich Neumann, Regionaldirektor der AOK Westfalen-Lippe; ärztlich-wissenschaftlicher Berater: Prof. Stemmann)

 

Frage 9: Halten Sie es für angemessen, wenn ein Professor der Medizinischen Fakultät der HHU in seinem Dienstzimmer jahrelang eine solche Wandtafel zur Schau stellt?

 

 

10. Hamer über Stemmann

 

Hamer berichtet über einen Besuch in der Kinderklinik Gelsenkirchen und behauptet, Stemmann habe von ihm abgekupfert.

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-UEBER-STEMMANN2005.html

 

Frage 10: Stimmen Sie mir zu, dass die Äußerungen Hamers den Verdacht stützen, dass Stemmann bei Hamer abgeschrieben hat?

 

 

11. Stemmann als Ausbilder für „Meta-Medizin“

 

Herr Dr. Stemmann hat wesentlich zu den Aktivitäten der Internationalen Meta Medicine Association (IMMA) beigetragen.

 

Die IMMA widmet sich kommerziell der Verbreitung der GNM. Bis Anfang 2005 hat sie sich im Impressum ihrer Internetseiten zu Hamer bekannt:

 

„Die Grundlage der Meta-Medizin und das Meta-Medizin-Verzeichnis basieren auf Forschungen und Erkenntnissen von Dr. Hamer, dem hier besonders gedankt werden soll.“

http://web.archive.org/web/20041023102207/http://metamedizin.info/disclaimer.shtml

  

Am 6.11.2004 fand im IBIS-Hotel in Heidelberg eine Seminarveranstaltung der IMMA statt. Zum Tagungsthema „Die erfolgreiche Anwendung der biologischen Naturgesetze in der Heilpraxis“ wurde u.a. der folgende Vortrag angekündigt: „Prof. Dr. E. A. Stemmann: Erfolge der Selbstheilung bei Neurodermitis“.

http://web.archive.org/web/20041028095238/http://www.metamedizin.info/akademie/konferenz_1104.shtml

 

Am 30.12.2004 habe ich eine Internetseite der IMMA aufgerufen, auf der Herr Dr. Stemmann als Ausbilder der IMMA vorgestellt wird.

http://web.archive.org/web/20041029105849/metamedizin.info/association/aboutus.shtml

 

Im Meta-Medizin-Verzeichnis wurde noch am 10.3.2005 die Neurodermitis aus der Sicht von Hamer und Stemmann unter Verweis auf das „Gelsenkirchener Behandlungsverfahren“ ausführlich referiert. Hier ein „snapshot“ vom 28.10.2004: http://web.archive.org/web/20041028094030/metamedizin.info/templates/beispiel_neurodermitis.shtml

 

Frage 11a: Teilen Sie meine Auffassung, dass die IMMA der Verbreitung der Theorie Hamers dient?

 

Frage 11b: Teilen Sie meine Auffassung, dass Herr Stemmann zur IMMA bzw. deren deutscher Abteilung gehörte?

 

Frage 11c: Halten Sie es für akzeptabel, wenn ein Professor der Medizinischen Fakultät der HHU bei der IMMA mitwirkt?

 

 

12. Stemmann lügt öffentlich.

 

Unter „Aktuelles“ erschien ab dem 7.3.2005 auf der Internetseite der Kinderklinik Gelsenkirchen eine Stellungnahme zu dem am selben Tag veröffentlichten SPIEGEL-Artikel über den „Galilei von Gelsenkirchen“, in der Dr. Stemmann die gegen ihn erhobenen Vorwürfe als völlig unhaltbar zurückweist. „Sie stünden im engem Zusammenhang mit einer gegen ihn gerichteten Diffamierungskampagne eines ehemaligen Mitarbeiters.“

 

Meine ausführliche Kritik an diesem windelweichen „Dementi“ finden Sie hier:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/PAMPHLET_KRITIK.HTML

 

Frage 12a: Halten Sie meine öffentliche Kritik am Verhalten Stemmanns für eine Diffamierungskampagne?

 

Frage 12b: Halten Sie die gegen Stemmann in diesem Spiegelartikel erhobenen Vorwürfe für „völlig unhaltbar“?

 

Seit längerer Zeit behauptet Stemmann auf einer Internetseite der Kinderklinik Gelsenkirchen:

 

Seit ca. 1 1/2 Jahren gibt es unlautere Versuche, eine Verbindung zwischen der Neuen Medizin nach Dr. Hamer und dem Gelsenkirchener Behandlungsverfahren nach Prof. Dr. Stemmann herzustellen.“

http://www.kinderklinik-ge.de/Fachbereiche/Abteilung_fuer_allergische_Erkrankungen/Kontakt.htm?Menue=10_kk_kinderklinik&Knoten=5_11_12

 

Frage 12c: Teilen Sie meine Auffassung, dass nicht ich, sondern Herr Stemmann „eine Verbindung zwischen der Neuen Medizin nach Dr. Hamer und dem Gelsenkirchener Behandlungsverfahren nach Prof. Dr. Stemmann“ hergestellt hat?

 

In dem o.a. SWR-Interview fragt der Reporter gegen Ende des Interviews:

Aber Sie haben mit der Neuen Medizin von Hamer nix zu tun?“

Darauf antwortet Stemmann mit „Nö“.

 

Frage 12d: Teilen Sie meine Ansicht, dass Herr Stemmann seine Zuhörerschaft belogen hat?

 

 

13. Stemmann täuscht in strafrechtlich relevanter Weise bei einer bisher als unheilbar geltenden Krankheit Heilungen innerhalb eines Jahres vor.

 

Dr. Stemmann hat 1987 bei Kaivos in Peine das Buch „Neurodermitis ist

heilbar. Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren“ publiziert.

 

Dr. Stemmann hält seit vielen Jahren Vorträge mit dem Titeln wie:

„Neurodermitis ist heilbar“ und „Allergien sind heilbar“.

http://members.aol.com/AUKGE/auk_s00.html

 

2002 erschien im Selbstverlag das Buch: „Selbstheilung (Spontanheilung) der Neurodermitis. Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren“ von E.A.

Stemmann und S. Stemmann.

 

In einem Interview der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) wird Dr. Stemmann wie folgt zitiert:

 

„Bei aller Bescheidenheit, gerade wir haben hervorragende Erfolge erzielt. ... Streß durch Trennungsschmerz löst Neurodermitis aus. Streß durch Aggressionen wie Haß, Ärger, Neid oder Eifersucht verursacht Asthma. ... Wir hatten bislang etwa 2500 allergiekranke Kinder im stationären Bereich. 80% waren innerhalb eines Jahres geheilt. ... Ich werbe bundesweit für unsere Allergie-Bekämpfung. Denn uns gehört die Zukunft.“

www.waz.de Archiv, 19.06.1999

 

Am 23.10.2002 stand in der WAZ:

 

Seit über 20 Jahren wird in der Kinderklinik an der Westerholter Straße das "Gelsenkirchener Behandlungsverfahren" zur Heilung der Neurodermitis erfolgreich umgesetzt. ... Jetzt wissen wir haargenau, wie die Krankheit abläuft“, sagt Stemmann. ... Nach einem Jahr gelten die Kinder als geheilt und können wieder alles essen.“

www.waz.de Archiv

 

Am 27.04.2003 verbreitete RTL II über das GBV:

 

„Angeblich sind 87% der Kinder nach nur drei Wochen stationärer Therapie

beschwerdefrei.“

http://www.weltderwunder.de/wdw/Mensch/Gesundheit/Neurodermitis/1_DieRolleDerKindlichenPsyche/?ID=nav_it_f

 

Am 08.01.2004 stand in der WAZ:

 

„ „Jetzt, so der Arzt, können wir die Krankheit heilen. ... Wir sind dabei unschlagbar“, lacht Prof. Stemmann.“

www.waz.de Archiv

           

In der WDR-Fernsehsendung vom13.12.2004 „Ist

Neurodermitis heilbar? – Das Gelsenkirchener Modell verspricht

Hilfe“ berichtete Christine Kostrzewa wie folgt über das GBV:

 

„In der Gelsenkirchener Kinderklinik unter der Leitung von Prof. Dr. Ernst-August Stemmann geht es nicht darum, sich mit der chronischen Erkrankung Neurodermitis zu arrangieren, sondern vielmehr um die Heilung dieser Hautkrankheit, besser gesagt, die Selbstheilung.“ http://www.wdr.de/tv/service/gesundheit/inhalt/20041213/b_2.phtml

 

           

Im Hamburger Abendblatt erschien am 30.03.2005 ein Artikel über das GBV:

 

„Gelsenkirchener Verfahren – Ihnen hat’s geholfen. Neurodermitis: Zwei Mütter wollen ihre guten Erfahrungen mit einer speziellen Behandlungsmethode an andere Betroffene weitergeben.“ Autor: Jörg Malitzki. Darin heißt es auf Seite 2 der Internetfassung: „Nach Auskunft der Gelsenkirchener Kinderklinik werden 80% aller Kinder mit Neurodermitis dank dieses Programms innerhalb von zwei Jahren geheilt.“

http://www.abendblatt.de/daten/2005/03/30/415056.html

 

Anke König (Sahlfeldstr. 10, 37519 Bodenwerder) vom Ortsverband

Bodenwerder der Vereins „Allergie- und umweltkrankes Kind e.V.“

schreibt zur Ankündigung eines Vortrags von Herrn Stemmann:

 

Wenn ihr Kind oder auch Sie unter Allergien, wie Neurodermitis, Asthma,

Heuschnupfen usw. leiden, sind Sie gerne zum Erfahrungsaustausch eingeladen.

Wir vertreten das „Gelsenkirchener Behandlungsverfahren", das in der

Kinderklinik Gelsenkirchen mit einem Heilungserfolg von 87 % praktiziert

wird.“

http://www.holzminden.com/maria/unsere_gemeinde/allergie_selbsthilfegruppe.html

 

Ein Vortrag von Prof. Stemmann an der VHS Dorsten am 06.09.2005 wurde wie folgt angekündigt:

 

„Neurodermitis ist heilbar! Vorgestellt wird das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren, das auf eine Heilungsrate von 87% verweist.“

http://web.archive.org/web/20060114011100/http://www.dorsten.de/Dokumente/VHS_2-05.pdf (S. 11)

 

Der von Stemmann „ärztlich-wissenschaftlich“ beratene Verein „Allergie- und

umweltkrankes Kind e.V.“ veröffentlichte im AUK-Brief 5/2000 „eine

umfassende Erfolgsbeurteilung“. Unter dem Titel „Wirksamkeit der

Behandlung der Neurodermitis nach Prof. Dr. E.A. Stemmann“ schreiben E.A.

Stemmann, G. Starzmann und D.Langer (S. 2):

 

„Die Eltern wurden gebeten, die Behandlung zu beurteilen ... Der Zustand der

Haut wurde in 87% als gebessert angegeben, er blieb in 13% unverändert im

Vergleich zum Beginn der Behandlung vor einem Jahr.“

 

-         Diese Erfolgsbeurteilung der Stemmannschen Neurodermitisbehandlung basiert nicht auf Expertenratings, sondern ausschließlich auf retrospektiven Einschätzungen von Eltern.

-         Es gab keine Kontrollgruppe;

-         Die Studie wurde nicht in einer Fachzeitschrift publiziert;

-         Heilungsquoten wurden nicht angegeben, es ist nur von Besserungen die Rede;

-         Selektionseffekte (schwere Ausprägungsgrade der Neurodermitis bei Behandlungsbeginn) und Spontanremissionseffekte (es wurden Kleinkinder untersucht, bei denen es häufig spontan zu Besserungen kommt) wurden nicht diskutiert.

 

Die Kinderklinik hat den Bericht über ihre beiden pseudowissenschaftlichen Untersuchungen vorsichtshalber wieder von ihrer Internetseite genommen.

Er wurde aber archiviert und ist hier einsehbar: (auf „Schriften“, dann auf „Behandlungserfolg“ klicken)

http://web.archive.org/web/20040510165938/http://www.kinderklinik-ge.de/

 

Frage 13a: Teilen Sie meine Einschätzung, dass Stemmann öffentlich behauptet,

er könne (im Unterschied zu seinen Fachkolleg/inn/en) die Neurodermitis

heilen?

 

Frage 13b: Halten Sie es für erwiesen, dass Stemmann etwa 80 oder 87% der

von ihm stationär behandelten Kinder mit Neurodermitis innerhalb eines Jahres

heilt?

 

Frage 13c: Stimmen Sie mir zu, dass Stemmann nie wissenschaftlich belegt hat,

dass er tatsächlich die Neurodermitis heilen kann?

 

Frage 13d: Halten Sie meine Behauptung für richtig, dass Stemmann Heilungen

der Neurodermitis nur vortäuscht?

 

 

Die Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität schützt seit 1992 in unverantwortlicher Weise einen schamlosen Scharlatan, unter dem immer noch jährlich etwa 2000 Kinder und deren Familien sowie die Krankenkassen in erheblichem Maße zu leiden haben.

 

An einer Universität, die sich den Namen Heines auf die Fahnen geschrieben hat, ist eine Aufklärung über diesen Skandal nicht erwünscht, und der unliebsame Kritiker wird gemobbt, indem er wie Luft behandelt wird:

 

-         Meine diesbezüglichen Schreiben an Ihren Amtsvorgänger, Prof. Raab, sowie an den Rektor, Prof. Labisch, sowie an Herrn Willhardt, den Leiter der Pressestelle der HHU, sind bis heute nicht beantwortet worden.

 

-         Per E-Mail habe ich Sie am 13.7.2006 über die Machenschaften Stemmanns informiert. Meiner im Sommer 2006 zweimal gegenüber Ihrer Dekanatssekretärin geäußerten Bitte um ein Gespräch mit Ihnen sind Sie nicht nachgekommen.

 

-         Meinen Brief vom 3.8.2006, in dem ich Ihnen sieben Fragen gestellt habe, haben Sie nicht beantwortet.

 

-         Sie scheinen erst dann „unverzüglich“ ab dem 4.9.2006 tätig geworden zu sein, als ich durch ein Rundschreiben Druck auf Sie ausgeübt habe.

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/RUNDSCHREIBEN-HHU-SEPTEMBER2006.HTML

 

-         Ihr abschlägiger Bescheid vom 15.11.2006 enthält keine nachvollziehbare Begründung. Auch damit signalisieren Sie, dass Sie nicht gewillt sind, mit mir zu diskutieren.

 

-         Auch von Mitarbeiter/inne/n des Instituts für Medizinische Psychologie der HHU, werde ich gemobbt:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/MEDIZINISCHE-PSYCHOLOGIE-DUESSELDORF.HTML

 

Ich fordere ich Sie erneut auf, die von mir vorgelegten Beweise zu prüfen und Herrn Dr. Stemmann den nicht mehr zu ihm passenden und die Öffentlichkeit irreführenden Titel eines Außerplanmäßigen Professors abzuerkennen.

 

Außerdem fordere ich Sie auf, mir endlich meine Fragen 5, 6 und 7 am Ende meines Briefs an Sie vom 3.8.2006 zu beantworten:

 

„5. Aufgrund welches Beschlusses wird Herr Prof. Dr. Stemmann seit dem WS 2005/06 nicht mehr im Personal- und Vorlesungsverzeichnis der HHU aufgeführt?

6. Welche Rechte habe ich als außerplanmäßiger Professor der HHU?

7. Wer ist mein Vertreter im Fakultätsrat der Medizinischen Fakultät?“

 

 

„Die ‚universitas’ beansprucht Autonomie, weil sie für sich das Recht und die Pflicht einfordert, alles zu forschen, alles zu lehren, alles zu sagen, was im Interesse eines auf Wahrheit gerichteten Forschens, Wissens und Fragens auch immer zu tun ist.“ (Alfons Labisch, Antrittsvorlesung als Rektor der HHU: Die „Idee der Universität“ in unserer Zeit. Analysen und Konsequenzen)

http://www.uni-duesseldorf.de/Jahrbuch/2003/Labisch

 

Ich habe nicht den Eindruck, dass die HHU diesem Anspruch im Falle Stemmann auch nur ansatzweise gerecht wird.

 

Mit freundlichem Gruß,

 

 

Dr. W. Klosterhalfen

 

 

Der Dekan der Medizinischen Fakultät, Herr Prof. Nürnberg, hat bisher nicht den Anstand gehabt, mir auf mein Schreiben vom 3.3.2007, in dem ich die Scharlatanerie des Prof. Stemmann noch einmal detailliert belegt habe, zu antworten.

https://web.archive.org/web/20071220184807/http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/FAKULTAET-BEUGT-STANDESRECHT.HTML

Die HHU unterlässt es nicht nur, Kinder und Familien im Rahmen ihrer Möglichkeiten vor den Betrügereien des Dr. Stemmann zu schützen, sondern fügt durch ihr verantwortungsloses Verhalten auch einem langjährigen Kollegen erheblichen Schaden zu.

 

Wie sein Vorgänger im Amt, Herr Prof. Raab, und der Rektor der HHU, Herr Prof. Labisch, behandelt Prof. Nürnberg mich wie Luft. Er verwendet eine klassische - sozial und psychisch potentiell zerstörerische - Mobbingmethode. Er signalisiert mir, ich hätte an der HHU nichts mehr zu suchen, man würde auf meine Ansichten keinen Wert legen, sie seien Unsinn.

Man behandelt mich wie einen lästigen Querulanten. Dies ist natürlich geeignet, mich im Ansehen bei meinen Kolleg/inn/en innerhalb und außerhalb der HHU herabzusetzen.

Außerdem wird den Mitarbeiter/innen der HHU signalisiert, dass es nicht opportun wäre, mich in meinem Anliegen zu unterstützen.

 

Tatsächlich habe ich Unterstützung fast nur von Kollegen außerhalb der HHU bekommen:

https://web.archive.org/web/20071220192039/http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/KINDERAERZTE-UEBER-STEMMANN.HTML  

 

Das konzertierte Mobbing bzw. Bossing durch Mitarbeiter der HHU trifft mich hart, da die HHU einen wesentlichen Teil meines sozialen und wissenschaftlichen Lebens ausmacht.

Ich habe an der HHU 1971 mein Diplom in Psychologie erworben, meine Promotion (1977) und meine Habilitation (1986). 1992 wurde mir die Bezeichnung „Außerplanmäßiger Professor“ verliehen. Von 1974 bis 2004 habe ich mich an Lehrveranstaltungen des Instituts für Medizinische Psychologie beteiligt.

 

Seit Anfang 2005 werde ich daran gehindert, meinen Lehrverpflichtungen nachzukommen:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/MEDIZINISCHE-PSYCHOLOGIE-DUESSELDORF.HTML

 

Ich bin nicht gewillt, diese Unverschämtheiten hinzunehmen.

 

Die HHU hat sich nach meinen Vorwürfen gegen Stemmann nur dazu aufraffen können, seinen Namen aus der Liste der Außerplanmäßigen Professoren im Vorlesungsverzeichnis zu nehmen. WK, 12.8.2019

 

Meine aktuelle Seite zum 30-jährigen Gelsenkirchener Klinikskandal: www.reimbibel.de/GBV-Kinderklinik-Gelsenkirchen.pdf .