Drohungen und Gräueltaten Gottes und seiner Befehlsempfänger
Zusammengestellt von
Wolfgang Klosterhalfen – www.reimbibel.de
Aus rechtlichen Gründen
wurde die Lutherbibel von 1912 verwendet.
1. Buch Mose (Genesis)
Kap. 2
17 Aber von dem Baum
der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst Du nicht essen; denn welches Tages du
davon issest, wirst du des Todes sterben.
Kap. 3
14 Da sprach Gott der
Herr zu der Schlange: Weil du solches getan hast, seist du verflucht vor
allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du
gehen und Erde essen dein Leben lang.
15 Und ich will
Feindschaft setzen zwischen dir und deinem Weibe und zwischen deinem Samen
und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn
in die Ferse stechen.
16 Und zum Weibe
sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst;
du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach
deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein.
17 Und zu Adam sprach
er: Dieweil du hast gehorcht der Stimme deines Weibes und gegessen von dem
Baum, davon ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, - verflucht
sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren dein
Leben lang.
18 Dornen und Disteln
soll er dir tragen, und sollst das Kraut auf dem Felde essen.
19 Im Schweiße
deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis dass du wieder zu Erde
werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.
23 Da wies ihn
Gott der Herr aus dem Garten Eden, dass er das Feld baute, davon er
genommen ist.
24 Und trieb Adam aus
und lagerte vor den Garten Eden die Cherubim mit dem bloßen hauenden Schwert,
zu bewahren den Weg zu dem Baum des Lebens.
Kap. 4
11 Und nun verflucht
seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von
deinen Händen empfangen.
12 Wenn du den Acker
bauen wirst, soll er dir hinfort sein Vermögen nicht geben. Unstet und flüchtig
sollst du sein auf Erden.
Kap. 6
5 Da aber der Herr
sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und
Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar,
6 Da reute es ihn,
dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem
Herzen,
7 Und er sprach: Ich
will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom
Menschen an bis auf das Vieh und bis auf das Gewürm und bis auf die Vögel unter
dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.
11 Aber die Erde war
verderbt vor Gottes Augen und voll Frevels.
12 Da sah Gott auf
die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg
verderbt auf Erden.
13 Da sprach Gott zu
Noah: Alles Fleisches Ende ist vor mich gekommen; denn die Erde ist voll
Frevels von ihnen; und siehe da, ich will sie verderben mit der Erde.
17 Denn siehe, ich
will eine Sintflut mit Wasser kommen lassen auf Erden, zu verderben alles
Fleisch, darin ein lebendiger Odem ist, unter dem Himmel. Alles, was auf Erden
ist, soll untergehen.
Kap 7
19 Und das Gewässer
nahm überhand und wuchs so sehr auf Erden, dass alle hohen Berge unter dem
ganzen Himmel bedecket wurden.
20 Fünfzehn Ellen
hoch ging das Gewässer über die Berge, die bedeckt wurden.
21 Da ging alles
Fleisch unter, das auf Erden kriecht, an Vögeln, an Vieh, an Tieren und an
allem, was sich regt auf Erden, und alle Menschen.
22 Alles, was einen
lebendigen Odem hatte auf dem Trockenen, das starb.
23 Also ward vertilgt alles, was auf dem Erdboden war, vom
Menschen an bis auf das Vieh und das Gewürm und auf die Vögel unter dem Himmel;
das ward alles von der Erde vertilgt. Allein Noah blieb übrig
und was mit ihm in dem Kasten war.
24
Und das Gewässer stand auf Erden hundertfünfzig Tage.
Kap. 9
5 Auch will ich
seines Leibes Blut rächen, und will’s an allen Tieren rächen und will des
Menschen Leben rächen an einem jeglichen Menschen, als dem, der sein Bruder
ist.
Kap. 11
5 Da fuhr der Herr
hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten.
6 Und der Herr
sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen, und
haben das angefangen zu tun; sie werden nicht ablassen von allem, was sie sich
vorgenommen haben zu tun.
7 Wohlauf, lasset
uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, dass keiner des
andern Sprache verstehe!
8 Also zerstreute
sie der Herr von dort in alle Länder, dass sie mussten aufhören die Stadt
zu bauen.
9 Daher heißt ihr
Name Babel, dass der Herr daselbst verwirrt hatte aller Länder Sprache und sie
zerstreut von dort in alle Länder.
Kap. 12
3 Ich will segnen,
die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen;
17 Aber der Herr
plagte den Pharao mit großen Plagen und sein Haus um Sarais, Abrams Weibes,
willen.
Kap. 16
9 Und der Engel des
Herrn sprach zu ihr: Kehre wieder um zu deiner Frau und demütige dich unter
ihrer Hand.
Kap. 17
14 Und wo ein Mannsbild wird nicht beschnitten an der Vorhaut
seines Fleisches, des Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk,
darum dass es meinen Bund unterlassen hat.
Kap. 19
24 Da ließ der
Herr Schwefel und Feuer regnen von dem Herrn vom Himmel herab auf Sodom und
Gomorra.
25 Und kehrte die
Städte um und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem
Lande gewachsen war.
26
Und sein Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule.
Kap. 20
7 So gib nun dem
Manne sein Weib wieder, denn er ist ein Prophet; und lass ihn für dich bitten,
so wirst du lebendig bleiben. Wo du sie aber nicht wiedergibst, so wisse,
dass du des Todes sterben musst, und alles, was dein ist.
17 Abraham aber
betete zu Gott; da heilte Gott Abimelech und sein Weib und seine Mägde, dass
sie Kinder gebaren.
18 Denn der Herr
hatte zuvor hart verschlossen alle Mütter des Hauses Abimelechs um Saras,
Abrahams Weibes, willen.
Kap. 22
2 Und er sprach:
Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du liebhast, und gehe hin in das Land
Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir
sagen werde.
Kap. 38
7 Aber Ger war böse
vor dem Herrn, darum tötete ihn der Herr.
8 Da sprach Juda zu
Onan: Gehe zu deines Bruders Weib und nimm lie zur Ehe, dass du deinem Bruder
Samen erweckest.
9 Aber da Onan
wusste, dass der Same nicht sein eigen sein sollte, wenn er einging zu seines
Bruders Weib, liess er’s auf die Erde fallen und verderbte es, auf dass er
seinem Bruder nicht Samen gäbe.
10 Da gefiel dem
Herrn übel, was er tat, und er tötete ihn auch.
2. Buch Mose (Exodus)
3. Kap.
19 Aber ich weiß,
dass euch der König in Ägypten nicht wird ziehen lassen, außer durch eine
starke Hand.
20 Denn ich werde
meine Hand ausstrecken und Ägypten schlagen mit allerlei Wundern, die ich
darin tun werde. Darnach wird er euch ziehen lassen.
21 Und ich will
diesem Volk Gnade geben vor den Ägyptern, dass, wenn ihr auszieht, ihr nicht
leer ausziehet;
22 Sondern ein
jeglich Weib soll von ihrer Nachbarin und Hausgenossin fordern silberne und
goldene Gefäße und Kleider; die sollt ihr auf eure Söhne und Töchter legen
und von den Ägyptern zur Beute nehmen.
4. Kap.
21 Und der Herr
sprach zu Mose: Siehe zu, wenn du wieder nach Ägypten kommst, dass du alle die
Wunder tust vor Pharao, die ich dir in deine Hand gegeben habe; ich aber
will sein Herz verstocken, dass er das Volk nicht lassen wird.
22 Und du sollst zu
ihm sagen: So sagt der Herr: Israel ist mein erstgeborener Sohn;
23 Und ich gebiete
dir, dass du meinen Sohn ziehen lassest, dass er mir diene. Wirst du dich des
weigern, so will ich deinen erstgeborenen Sohn erwürgen.
24 Und als er
unterwegs in der Herberge war, kam ihm der Herr entgegen und wollte ihn töten.
25 Da nahm Zippora
einen Stein und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut. Und rührte ihm seine Füße an
und sprach: Du bist mir ein Blutbräutigam.
26 Da ließ er von ihm
ab. Sie sprach aber Blutbräutigam um der Beschneidung willen.
7. Kap.
4 Und Pharao wird
euch nicht hören, auf dass ich meine Hand in Ägypten beweise und führe mein
Heer, mein Volk, die Kinder Israel, aus Ägyptenland durch große Gerichte.
5 Und die Ägypter
sollen’s innewerden, dass ich der Herr bin, wenn ich nun meine Hand über
Ägypten ausstrecken und die Kinder Israel von ihnen wegführen werde.
20 Mose und Aaron taten , wie ihnen der Herr geboten hatte,
und er hob den Stab auf und schlug ins Wasser, das im Strom war, vor Pharao und
seinen Knechten. Und alles Wasser im Strom ward in Blut verwandelt.
21 Und die Fische
im Strom starben, und der Strom ward stinkend, dass die Ägypter nicht trinken
konnten das Wasser aus dem Strom,,,,, und es war Blut in ganz
Ägyptenland.
22 Und die ägyptischen
Zauberer taten auch also mit ihrem Beschwören. Also ward das Herz Pharaos
verstockt, und er hörte sie nicht, wie denn der Herr geredet hatte.
23 Und Pharao wandte
sich und ging heim und nahm’s nicht zu Herzen.
24 Aber alle Ägypter
gruben nach Wasser um den Strom her, zu trinken; denn das Wasser aus dem Strom
konnten sie nicht trinken.
25 Und das währte
sieben Tage lang, dass der Herr den Strom schlug.
26 Der Herr sprach zu
Mose: Gehe hinein zu Pharao und sprich zu ihm: So sagt der Herr: Laß mein Volk,
dass mir’s diene.
27 Wo du dich des
weigerst, so will ich all dein Gebiet mit Fröschen plagen.
28 Dass der Strom
soll von Fröschen wimmeln; die sollen heraufkriechen und kommen in dein Haus,
in deine Schlafkammer, auf dein Bett, auch in die Häuser dieser Knechte, unter
dein Volk, in deine Backöfen und in deine Teige;
29 Und die Frösche
sollen auf dich und auf dein Volk und auf alle deine Knechte kriechen.
8. Kap.
1 Und der Herr sprach
zu Mose: Sage Aaron: Recke deine Hand aus über deinem Stabe über die Bäche und
Ströme und Seen und laß Frösche über Ägyptenland kommen.
2 Und Aaron reckte seine Hand über die Frösche in Ägypten,
und es kamen Frösche herauf, dass Ägyptenland bedeckt ward.
3 Da taten die
Zauberer auch also mit ihrem Beschwören und ließen Frösche über Ägyptenland
kommen.
8 Also gingen Mose
und Aaron von Pharao, und Mose schrie zum Herrn der Frösche halben, wie er
Pharao hatte zugesagt.
9 Und der Herr tat,
wie Mose gesagt hatte; und die Frösche starben in den Häusern, in den Höfen und
auf dem Felde.
10 Und sie häuften
sie zusammen, hier einen Haufen und da einen Haufen, und das Land stank
davon.
12 Und der Herr
sprach zu Mose: Sage Aaron: Recke deinen Stab aus und schlage in den Staub auf
der Erde, dass Stechmücken werden in ganz Ägyptenland.
13 Sie taten also,
und Aaron reckte seine Hand aus mit seinem Stabe und schlug in den Staub auf
der Erde; und es wurden Mücken an den Menschen und an dem Vieh; aller Staub des
Landes ward zu Mücken in ganz Ägyptenland.
9. Kap.
1 Der Herr sprach zu
Mose: Gehe hinein zu Pharao und sprich zu ihm: Also sagt der Herr, der Gott der
Hebräer: Laß mein Volk, dass sie mir dienen.
2
Wo du dich des weigerst und sie weiter aufhältst,
3 Siehe, so wird
die Hand des Herrn sein über dein Vieh auf dem Felde, über Pferde, über Esel,
über Kamele, über Ochsen, über Schafe, mit einer sehr schweren Pestilenz.
6 Und der Herr tat
solches des Morgens, und es starb allerlei Vieh der Ägypter; aber des
Viehs der Kinder Israels starb nicht eins.
8 Da sprach der Herr
zu Mose und Aaron: Nehmet eure Fäuste voll Ruß aus dem Ofen, und Mose sprenge
ihn gen Himmel vor Pharao,
9 Daß es über ganz
Ägypten stäube und böse schwarze Blattern auffahren an den Menschen und am Vieh
in ganz Ägyptenland.
10 Und sie nahmen Ruß
aus dem Ofen und traten vor Pharao, und Mose sprenge ihn gen Himmel. Da fuhren
auf böse schwarze Blattern an den Menschen und am Vieh,
22 Da sprach der Herr
zu Mose: Recke deine Hand aus gen Himmel, dass es hagele über ganz Ägyptenland,
über Menschen, über Vieh und über alles Kraut auf dem Felde in Ägyptenland.
23 Also reckte Mose
seinen Stab gen Himmel, und der Herr ließ donnern und hageln, dass das Feuer
auf die Erde schoß. Also ließ der Herr Hagel regnen über Ägyptenland,
24 Daß Hagel und
Feuer untereinander fuhren, so grausam, dass desgleichen in ganz Ägyptenland
nie gewesen war, seitdem Leute darin gewesen sind.
25 Und der Hagel
schlug in ganz Ägyptenland alles, was auf dem Felde war, Menschen und Vieh, und
schlug alles Kraut auf dem Felde und zerbrach alle Bäume auf dem Felde.
10. Kap.
21 Der Herr sprach zu
Mose: Recke deine Hand gen Himmel, dass es so finster werde in Ägyptenland,
dass man’s greifen mag.
22 Und Mose reckte
seine Hand gen Himmel; da ward eine dicke Finsternis in ganz Ägyptenland drei
Tage,
23 Daß niemand den
anderen sah noch aufstand von dem Ort, da er war, in drei Tagen. Aber bei
allen Kindern Israel war es licht in ihren Wohnungen.
11. Kap.
1 Und der Herr sprach
zu Mose: Ich will noch eine Plage über Pharao und Ägypten kommen lassen; darnach
wird er euch von hinnen lassen und wird nicht allein alles lassen, sondern euch
auch von hinnen treiben.
2 So sage nun vor
dem Volk, dass ein jeglicher von seinem Nächsten und eine jegliche von ihrer
Nächsten silberne und goldene Gefäße fordere.
12. Kap.
18 Am vierzehnten
Tage des ersten Monats, des Abends, sollt ihr ungesäuertes Brot essen bis an
den einundzwanzigsten Tag des Monats an dem Abend,
19 Dass man sieben
Tage keinen Sauerteig finde in euren Häusern. Denn wer gesäuertes Brot isst,
des Seele soll ausgerottet werden aus der Gemeinde Israel, es sei ein
Fremdling oder ein Einheimischer im Lande.
29 Und zur Mitternacht schlug der Herr alle Erstgeburt in
Ägyptenland von dem ersten Sohn Pharaos an, der auf seinem Stuhl saß, bis auf
den ersten Sohn des Gefangenen im Gefängnis und alle Erstgeburt des Viehs.
30 Da stand Pharao
auf und alle seine Knechte in derselben Nacht und alle Ägypter, und ward ein
großes Geschrei in Ägypten; denn es war kein Haus, darin nicht ein Toter war.
14. Kap.
24 Als nun die
Morgenwache kam, schaute der Herr auf der Ägypter Heer aus der Feuersäule und
Wolke und machte einen Schrecken in ihrem Heer,
25 Und stieß die
Räder von ihren Wagen, stürzte sie mit Ungetüm. Da sprachen die Ägypter: Laßt
uns fliehen von Israel; der Herr streitet für sie wider die Ägypter.
26 Aber der Herr
sprach zu Mose: Recke deine Hand aus über das Meer, dass das Wasser wieder
herfalle über die Ägypter, über ihre Wagen und Reiter.
27 Da reckte Mose
seine Hand aus über das Meer, und das Meer kam wieder vor morgens in seinem
Strom, und die Ägypter flohen ihm entgegen. Also stürzte sie der Herr mitten
ins Meer, dass nicht einer aus ihnen übrig blieb.
17. Kapitel
14 Und der Herr
sprach zu Mose: Schreibe das zum Gedächtnis in ein Buch und befiehl’s in die
Ohren Josuas; denn ich will den Amalek unter dem Himmel austilgen, dass man
sein nicht mehr gedenke.
15 Und Mose baute
einen Altar und hieß ihn: Der Herr mein Panier.
16 Denn er sprach: Es
ist ein Malzeichen bei dem Stuhl des Herrn; dass der Herr streiten wird wider Amalek von Kind zu
Kindeskind.
19. Kap.
12 Und mache dem Volk
ein Gehege umher und sprich zu ihnen: Hütet euch, dass ihr nicht auf den Berg
steiget, noch sein Ende anrühret; denn wer den Berg anrührt, soll des Todes
sterben.
13 Keine Hand soll
ihn anrühren, sondern er soll gesteinigt oder mit Geschoß erschossen werden; es
sei ein Tier oder Mensch, so soll er nicht leben. ...
20. Kap.
7 Du sollst den Namen
des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft
lassen, der seinen Namen missbraucht.
21. Kap.
12 Wer einen Menschen
schlägt, dass er stirbt, soll des Todes sterben.
15 Wer Vater oder
Mutter schlägt, der soll des Todes sterben.
16 Wer einen Menschen
stiehlt, es sei dass er ihn verkauft, oder dass man ihn bei ihm findet, der
soll des Todes sterben.
17 Wer Vater oder
Mutter flucht, der soll des Todes sterben.
18 Wenn Männer
miteinander hadern, und einer schlägt den anderen mit einem Stein oder einer
Faust , dass er nicht stirbt, sondern zu Bette liegt:
19 Kommt er auf, dass
er ausgeht an seinem Stabe, so soll, der ihn schlug, unschuldig sein, nur dass
er ihm bezahle, was er versäumt hat, und das Arztgeld gebe.
20 Wer seinen Knecht
oder seine Magd schlägt mit einem Stabe, dass sie sterben unter seinen Händen,
der soll darum gestraft werden.
21 Bleibt er aber
einen oder zwei Tage am Leben, so soll er nicht darum gestraft werden; denn es
ist sein Geld.
22 Wenn Männer hadern
und verletzen ein schwangeres Weib, dass ihr die Frucht abgeht und ihr kein
Schade widerfährt, so soll man ihn um Geld strafen, wie viel des Weibes Mann
ihm auflegt, und er soll’s geben nach der Schiedsrichter Erkennen.
23 Kommt ihr aber ein
Schade daraus, so soll er lassen Seele um Seele,
24 Auge um Auge, Zahn
um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß.
25
Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule.
28 Wenn ein Ochse
einen Mann oder ein Weib stößt, dass sie sterben, so soll man den Ochsen
steinigen und sein Fleisch nicht essen; so ist der Herr des Ochsen unschuldig.
29 Ist aber der Ochse
zuvor stößig gewesen, und seinem Herrn ist’s angesagt und hat ihn nicht
verwahrt, und er tötet darüber einen Mann oder ein Weib, so soll man den
Ochsen steinigen, und sein Herr soll sterben.
22. Kap.
17
Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen.
18
Wer bei einem Vieh liegt, der soll des Todes sterben.
19 Wer den Göttern
opfert und nicht dem Herrn allein, der sei verbannt.
21
Ihr sollt keine Witwen und Waisen bedrängen.
22 Wirst du sie
bedrängen, so werden sie zu mir schreien, und ich werde ihr Schreien erhören;
23 So wird mein
Zorn ergrimmen, dass ich euch mit dem Schwert töte, und eure Weiber Witwen
und eure Kinder Waisen werden.
28 Deiner Frucht
Hülle und Saft sollst Du nicht zurückhalten. Deinen ersten Sohn sollst du
mir geben.
29 So sollst du auch
tun mit deinem Ochsen und Schafe. Sieben Tage laß es
bei seiner Mutter sein, am achten Tage sollst du mir's geben.
30. Kap.
34
Und der HERR sprach zu Mose: Nimm dir Spezerei; Balsam,
Stakte, Galban und reinen Weihrauch, von einem so viel wie vom andern,
35
und mache Räuchwerk daraus, nach der Kunst des
Salbenbereiters gemengt, daß es rein und heilig sei.
36
Und du sollst es zu Pulver stoßen und sollst davon tun vor
das Zeugnis in der Hütte des Stifts, wo ich mich dir bezeugen werde. Das soll
euch ein Hochheiliges sein.
37
Und desgleichen Räuchwerk sollt ihr euch nicht machen,
sondern es soll dir heilig sein dem HERRN.
38
Wer ein solches machen wird, der wird ausgerottet werden von
seinem Volk.
31. Kap.
14 Darum so haltet meinen Sabbat;
denn er soll euch heilig sein. Wer ihn entheiligt, der soll des Todes
sterben. Denn wer eine Arbeit da tut, des Seele soll ausgerottet werden
von seinem Volk.
15 Sechs Tage soll man arbeiten; aber
am siebenten Tag ist Sabbat, die heilige Ruhe des HERRN. Wer eine Arbeit tut
am Sabbattag, der soll des Todes sterben.
32. Kap.
7 Der HERR aber sprach zu Mose:
Gehe, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat's
verderbt.
8 Sie sind schnell von dem Wege
getreten, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb
gemacht und haben's angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das sind deine
Götter, Israel, die dich aus Ägyptenland geführt haben.
9 Und der HERR sprach zu Mose: Ich
sehe, daß es ein halsstarriges Volk ist.
10 Und nun laß mich, daß mein Zorn
über sie ergrimme und sie vertilge; so will ich dich zum großen Volk
machen.
25 Da nun Mose sah, daß das Volk
zuchtlos geworden war (denn Aaron hatte sie zuchtlos gemacht, zum Geschwätz bei
ihren Widersachern),
26 trat er an das Tor des Lagers und
sprach: Her zu mir, wer dem HERRN angehört! Da sammelten sich zu ihm alle
Kinder Levi.
27 Und er sprach zu ihnen: So
spricht der HERR, der Gott Israels: Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine
Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und
erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten.
28 Die Kinder Levi taten, wie
ihnen Mose gesagt hatte; und fielen des Tages vom Volk dreitausend Mann.
34. Kap.
11 Halte, was ich dir heute gebiete. Siehe,
ich will vor dir her ausstoßen die Amoriter, Kanaaniter, Hethiter, Pheresiter,
Heviter und Jebusiter.
12 Hüte dich, daß du nicht einen Bund
machest mit den Einwohnern des Landes, da du hineinkommst, daß sie dir nicht
ein Fallstrick unter dir werden;
13 sondern ihre Altäre sollst du
umstürzen und ihre Götzen zerbrechen und ihre Haine ausrotten;
14 denn du sollst keinen andern Gott
anbeten. Denn der HERR heißt ein Eiferer; ein eifriger Gott ist er.
3. Buch Mose (Leviticus)
10. Kap.
1 Und die Söhne Aarons Nadab und
Abihu nahmen ein jeglicher seinen Napf und taten Feuer darein und legten
Räuchwerk darauf und brachten das fremde Feuer vor den HERRN, das er ihnen
nicht geboten hatte.
2 Da fuhr ein Feuer aus von
dem HERRN und verzehrte sie, daß sie starben vor dem HERRN.
17. Kap.
1 Und der
HERR redete mit Mose und sprach:
2 Sage Aaron und seinen Söhnen und
allen Kindern Israel und sprich zu ihnen: Das ist's, was der HERR geboten hat.
3 Welcher aus dem Haus Israel einen
Ochsen oder Lamm oder Ziege schlachtet, in dem Lager oder draußen vor dem
Lager,
4 und es nicht vor die Tür der Hütte
des Stifts bringt, daß es dem HERRN zum Opfer gebracht werde vor der Wohnung
des HERRN, der soll des Blutes schuldig sein als der Blut vergossen hat, und solcher
Mensch soll ausgerottet werden aus seinem Volk.
8 Darum sollst du zu ihnen sagen:
Welcher Mensch aus dem Hause Israel oder auch ein Fremdling, der unter euch
ist, ein Opfer oder Brandopfer tut
9 und bringt's nicht vor die Tür der
Hütte des Stifts, daß er's dem HERRN tue, der soll ausgerottet werden von
seinem Volk.
10 Und welcher Mensch, er sei vom
Haus Israel oder ein Fremdling unter euch, irgend Blut ißt, wider den will ich
mein Antlitz setzen und will ihn mitten aus seinem Volk ausrotten.
14 Denn des Leibes Leben ist in
seinem Blut, solange es lebt; und ich habe den Kindern Israel gesagt: Ihr sollt
keines Leibes Blut essen; denn des Leibes Leben ist in seinem Blut; wer es
ißt, der soll ausgerottet werden.
18. Kap.
29 Denn welche diese Greuel tun, deren Seelen sollen
ausgerottet werden von ihrem Volk.
19. Kap.
8 Und der
Esser wird seine Missetat tragen, darum daß er das Heiligtum des HERRN
entheiligte, und solche Seele wird ausgerottet werden von ihrem Volk.
20. Kap.
1
Und der HERR redete mit Mose und sprach:
2 Sage den Kindern
Israel: Welcher unter den Kindern Israel oder ein Fremdling, der in Israel
wohnt, eines seiner Kinder dem Moloch gibt, der soll des Todes sterben; das
Volk im Lande soll ihn steinigen.
3 Und ich will mein
Antlitz setzen wider solchen Menschen und will ihn aus seinem Volk ausrotten,
daß er dem Moloch eines seiner Kinder gegeben und mein Heiligtum verunreinigt
und meinen heiligen Namen entheiligt hat.
4 Und wo das Volk im Lande durch die Finger sehen würde dem
Menschen, der eines seiner Kinder dem Moloch gegeben hat, daß es ihn nicht
tötet,
5 so will doch ich mein Antlitz wider denselben Menschen
setzen und wider sein Geschlecht und will ihn und alle, die mit ihm mit dem
Moloch Abgötterei getrieben haben, aus ihrem Volke ausrotten.
6 Wenn eine Seele
sich zu den Wahrsagern und Zeichendeutern wenden wird, daß sie ihnen nachfolgt,
so will ich mein Antlitz wider dieselbe Seele setzen und will sie aus ihrem
Volk ausrotten.
9 Wer
seinem Vater oder seiner Mutter flucht, der soll des Todes sterben. Sein Blut
sei auf ihm, daß er seinem Vater oder seiner Mutter geflucht hat.
10 Wer die Ehe bricht
mit jemandes Weibe, der soll des Todes sterben, beide, Ehebrecher und
Ehebrecherin, darum daß er mit seines Nächsten Weibe die Ehe gebrochen hat.
11 Wenn jemand bei
seines Vaters Weibe schläft, daß er seines Vater Blöße aufgedeckt hat, die
sollen beide des Todes sterben; ihr Blut sei auf ihnen.
12 Wenn jemand bei
seiner Schwiegertochter schläft, so sollen sie beide des Todes sterben;
ihr Blut sei auf ihnen.
13 Wenn jemand beim
Knaben schläft wie beim Weibe, die haben einen Greuel getan und sollen beide
des Todes sterben; ihr Blut sei auf ihnen.
14 Wenn jemand ein
Weib nimmt und ihre Mutter dazu, der hat einen Frevel verwirkt; man soll ihn
mit Feuer verbrennen und sie beide auch, daß kein Frevel sei unter euch.
15 Wenn jemand beim
Vieh liegt, der soll des Todes sterben, und das Vieh soll man
erwürgen.
16 Wenn ein Weib sich
irgend zu einem Vieh tut, daß sie mit ihm zu schaffen hat, die sollst du
töten und das Vieh auch; des Todes sollen sie sterben; ihr Blut sei
auf ihnen.
17 Wenn jemand seine
Schwester nimmt, seines Vaters Tochter oder seiner Mutter Tochter, und ihre
Blöße schaut und sie wieder seine Blöße, das ist Blutschande. Die sollen
ausgerottet werden vor den Leuten ihres Volks; denn er hat seiner Schwester
Blöße aufgedeckt; er soll seine Missetat tragen.
20 Wenn ein Mann beim
Weibe schläft zur Zeit ihrer Krankheit und entblößt ihre Scham und deckt ihren
Brunnen auf, und entblößt den Brunnen ihres Bluts, die sollen beide aus
ihrem Volk ausgerottet werden.
21 Deiner Mutter
Schwester Blöße und deines Vater Schwester Blöße sollst du nicht aufdecken;
denn ein solcher hat seine nächste Blutsfreundin aufgedeckt, und sie sollen
ihre Missetat tragen.
22 Wenn jemand bei
seines Vaters Bruders Weibe schläft, der hat seines Oheims Blöße aufgedeckt.
Sie sollen ihre Sünde tragen; ohne Kinder sollen sie sterben.
23 Wenn jemand seines
Bruders Weib nimmt, das ist eine schändliche Tat; sie sollen ohne Kinder sein,
darum daß er seines Bruders Blöße aufgedeckt hat.
27
Wenn ein Mann oder Weib ein Wahrsager oder
Zeichendeuter sein wird, die sollen des Todes sterben. Man soll sie
steinigen; ihr Blut sei auf ihnen.
Kap. 21
9 Wenn
eines Priesters Tochter anfängt zu huren, die soll man mit Feuer verbrennen;
denn sie hat ihren Vater geschändet.
Kap. 22
3 So sage nun ihnen auf ihre
Nachkommen: Welcher eurer Nachkommen herzutritt zum Heiligen, das die Kinder
Israel dem HERRN heiligen, und hat eine Unreinheit an sich, des Seele soll
ausgerottet werden von meinem Antlitz; denn ich bin der HERR.
9 Darum sollen sie meine Sätze
halten, daß sie nicht Sünde auf sich laden und daran sterben, wenn sie sich
entheiligen; denn ich bin der HERR, der sie heiligt.
Kap. 23
27 Des zehnten Tages
in diesem siebenten Monat ist der Versöhnungstag. Der soll bei euch heilig
heißen, daß ihr zusammenkommt; da sollt ihr euren Leib kasteien und dem HERRN
opfern
28 und sollt keine
Arbeit tun an diesem Tage; denn es ist der Versöhnungstag, daß ihr versöhnt
werdet vor dem HERRN, eurem Gott.
29 Denn wer seinen
Leib nicht kasteit an diesem Tage, der soll aus seinem Volk ausgerottet
werden.
30 Und wer dieses
Tages irgend eine Arbeit tut, den will ich vertilgen aus seinem Volk.
13 Und der
HERR redete mit Mose und sprach:
14
Führe den Flucher hinaus vor das Lager und laß alle, die es gehört
haben, ihre Hände auf sein Haupt legen und laß ihn die ganze Gemeinde
steinigen.
15 Und sage den Kindern Israel:
Welcher seinem Gott flucht, der soll seine Sünde tragen.
16 Welcher des HERRN Namen lästert, der
soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Wie
der Fremdling, so soll auch der Einheimische sein; wenn er den Namen lästert, so
soll er sterben.
17 Wer irgend einen Menschen
erschlägt, der soll des Todes sterben.
18 Wer aber ein Vieh erschlägt, der
soll's bezahlen, Leib um Leib.
19 Und wer seinen Nächsten verletzt,
dem soll man tun, wie er getan hat,
20 Schade um Schade, Auge um Auge,
Zahn um Zahn; wie er hat einen Menschen verletzt, so soll man ihm wieder tun.
21 Also daß, wer ein Vieh erschlägt,
der soll's bezahlen; wer aber einen Menschen erschlägt, der soll sterben.
22 Es soll einerlei Recht unter euch
sein, dem Fremdling wie dem Einheimischen; denn ich bin der HERR, euer Gott.
23 Mose aber sagte es den Kindern
Israel; und sie führten den Flucher hinaus vor das Lager und steinigten ihn.
Also taten die Kinder Israel, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Kap. 26
14
Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht tun diese
Gebote alle
15 und werdet meine Satzungen
verachten und eure Seele wird meine Rechte verwerfen, daß ihr nicht tut alle
meine Gebote, und werdet meinen Bund brechen,
16 so will ich euch auch solches tun:
ich will euch heimsuchen mit Schrecken, Darre und Fieber, daß euch die
Angesichter verfallen und der Leib verschmachte; ihr sollt umsonst euren Samen
säen, und eure Feinde sollen ihn essen;
17 und ich will mein Antlitz wider
euch stellen, und sollt geschlagen werden vor euren Feinden; und die euch
hassen, sollen über euch herrschen, und sollt fliehen, da euch niemand jagt.
18 So ihr aber über das noch nicht
mir gehorcht, so will ich's noch siebenmal mehr machen, euch zu strafen um eure
Sünden,
19 daß ich euren Stolz und eure
Halsstarrigkeit breche; und will euren Himmel wie Eisen und eure Erde wie
Erz machen.
20 Und eure Mühe und Arbeit
soll verloren sein, daß euer Land sein Gewächs nicht gebe und die Bäume des
Landes ihre Früchte nicht bringen.
21 Und wo ihr mir entgegen
wandelt und mich nicht hören wollt, so will ich's noch siebenmal mehr machen,
auf euch zu schlagen um eurer Sünden willen.
22 Und will wilde Tiere unter euch
senden, die sollen eure Kinder fressen und euer Vieh zerreißen und euer weniger
machen, und eure Straßen sollen wüst werden.
23 Werdet ihr euch aber damit noch
nicht von mir züchtigen lassen und mir entgegen wandeln,
24 so will ich euch auch entgegen
wandeln und will euch noch siebenmal mehr schlagen um eurer Sünden willen
25 und will ein Racheschwert über
euch bringen, das meinen Bund rächen soll. Und ob ihr euch in eure Städte
versammelt, will ich doch die Pestilenz unter euch senden und will euch in
eurer Feinde Hände geben.
26 Dann will ich euch den Vorrat des
Brots verderben, daß zehn Weiber sollen in einem Ofen backen, und euer Brot
soll man mit Gewicht auswägen, und wenn ihr esset, sollt ihr nicht satt
werden.
27 Werdet ihr aber dadurch mir noch
nicht gehorchen und mir entgegen wandeln,
28 so will ich euch im Grimm entgegen
wandeln und will euch siebenmal mehr strafen um eure Sünden,
29 daß
ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen.
30 Und will eure Höhen vertilgen und
eure Sonnensäulen ausrotten und will eure Leichname auf eure Götzen werfen, und
meine Seele wird an euch Ekel haben.
31 Und will
eure Städte einreißen und will euren süßen Geruch nicht riechen.
32 Also will ich das Land wüst machen, daß eure
Feinde, so darin wohnen, sich davor entsetzen werden.
33 Euch aber will ich unter die
Heiden streuen, und das Schwert ausziehen hinter euch her, daß euer Land soll
wüst sein und eure Städte verstört.
34 Alsdann wird das Land sich seine
Sabbate gefallen lassen, solange es wüst liegt und ihr in der Feinde Land seid;
ja, dann wird das Land feiern und sich seine Sabbate gefallen lassen.
35 Solange es wüst liegt, wird es
feiern, darum daß es nicht feiern konnte, da ihr's solltet feiern lassen, da
ihr darin wohntet.
36 Und denen, die von euch
übrigbleiben will ich ein feiges Herz machen in ihrer Feinde Land, daß sie soll
ein rauschend Blatt jagen, und soll fliehen davor, als jage sie ein Schwert,
und fallen, da sie niemand jagt.
37 Und soll einer über den andern
hinfallen, gleich als vor dem Schwert, da sie doch niemand jagt; und ihr sollt
euch nicht auflehnen dürfen wider eure Feinde.
38 Und ihr sollt umkommen unter den
Heiden, und eurer Feinde Land soll euch fressen.
39 Welche aber von euch übrigbleiben,
die sollen in ihrer Missetat verschmachten in der Feinde Land; auch
in ihrer Väter Missetat sollen sie mit ihnen verschmachten.
40 Da werden sie denn bekennen ihre
Missetat und ihrer Väter Missetat, womit sie sich an mir versündigt und mir
entgegen gewandelt haben.
41 Darum will ich auch ihnen entgegen
wandeln und will sie in ihrer Feinde Land wegtreiben; da wird sich ja ihr
unbeschnittenes Herz demütigen, und dann werden sie sich die Strafe ihrer
Missetat gefallen lassen.
4. Buch Mose (Numeri)
3. Kap.
10 Aaron aber und seine
Söhne sollst du setzen, daß sie ihres Priestertums warten. Wo ein Fremder
sich herzutut, der soll sterben.
11 Und
der HERR redete mit Mose und sprach:
12 Siehe, ich habe
die Leviten genommen unter den Kindern Israel für alle Erstgeburt, welche die
Mutter bricht, unter den Kindern Israel, also daß die Leviten sollen mein sein.
13 Denn die
Erstgeburten sind mein seit der Zeit, da ich alle Erstgeburt schlug in
Ägyptenland; da heiligte ich mir alle Erstgeburt in Israel, vom Menschen an bis
auf das Vieh, daß sie mein sein sollen, ich, der HERR.
4. Kap.
15 Wenn nun Aaron und
seine Söhne solches ausgerichtet und das Heiligtum und all sein Gerät bedeckt
haben, wenn das Heer aufbricht, darnach sollen die Kinder Kahath hineingehen,
daß sie es tragen; und sollen das Heiligtum nicht anrühren, daß sie nicht
sterben. Dies sind die Lasten der Kinder Kahath an der Hütte des Stifts.
20 Sie sollen aber nicht
hineingehen, zu schauen das Heiligtum auch nur einen Augenblick, daß sie nicht
sterben.
11. Kap.
1 Und da sich das Volk
ungeduldig machte, gefiel es übel vor den Ohren des HERRN. Und als es der
HERR hörte, ergrimmte sein Zorn, und zündete das Feuer des HERRN unter ihnen
an; das verzehrte die äußersten Lager.
33 Da aber das Fleisch
noch unter ihren Zähnen war und ehe es aufgezehrt war, da ergrimmte der Zorn
des HERRN unter dem Volk, und schlug sie mit einer sehr großen Plage.
34 Daher heißt diese
Stätte Lustgräber, darum daß man daselbst begrub das lüsterne Volk.
14. Kap.
11 Und der HERR sprach zu
Mose: Wie lange lästert mich dies Volk? und wie lange wollen sie nicht an mich
glauben durch allerlei Zeichen, die ich unter ihnen getan habe?
12 So will ich sie mit
Pestilenz schlagen und vertilgen und dich zu einem größeren und mächtigeren
Volk machen, denn dies ist.
17 So laß nun die Kraft
des HERRN groß werden, wie du gesagt hast und gesprochen:
18 Der HERR
ist geduldig und von großer Barmherzigkeit und vergibt Missetat und Übertretung
und läßt niemand ungestraft sondern sucht heim die Missetat der Väter über
die Kinder ins dritte und vierte Glied.
26 Und
der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:
27 Wie lange murrt diese
böse Gemeinde wider mich? Denn ich habe das Murren der Kinder Israel, das sie
wider mich gemurrt haben, gehört.
28 Darum sprich zu ihnen:
So wahr ich lebe, spricht der HERR, ich will euch tun, wie ihr vor meinen Ohren
gesagt habt.
29 Eure Leiber sollen in
dieser Wüste verfallen; und alle, die ihr gezählt seid von
zwanzig Jahren und darüber, die ihr wider mich gemurrt habt,
30 sollt
nicht in das Land kommen, darüber ich meine Hand gehoben habe, daß ich euch
darin wohnen ließe, außer Kaleb, dem Sohn Jephunnes, und Josua, dem Sohn Nuns.
31 Eure Kinder, von denen
ihr sagtet: Sie werden ein Raub sein, die will ich hineinbringen, daß sie
erkennen sollen das Land, das ihr verwerft.
32 Aber ihr samt euren
Leibern sollt in dieser Wüste verfallen.
33 Und eure Kinder sollen
Hirten sein in dieser Wüste vierzig Jahre und eure Untreue tragen, bis daß
eure Leiber aufgerieben werden in der Wüste,
34 Nach der Zahl der
vierzig Tage, darin ihr das Land erkundet habt; je ein Tag soll ein Jahr
gelten, daß ihr vierzig Jahre eure Missetaten tragt; auf daß ihr innewerdet,
was es sei, wenn ich die Hand abziehe.
35 Ich, der HERR, habe es
gesagt; das will ich auch tun aller dieser bösen Gemeinde, die sich wider mich
empört hat. In dieser Wüste sollen sie aufgerieben werden und daselbst
sterben.
36 Also starben durch die
Plage vor dem HERRN alle die Männer, die Mose gesandt hatte, das Land zu
erkunden, und wiedergekommen waren und wider ihn murren
machten die ganze Gemeinde,
37 damit daß sie dem
Lande ein Geschrei machten, daß es böse wäre.
15. Kap.
30 Wenn aber eine Seele
aus Frevel etwas tut, es sei ein Einheimischer oder Fremdling, der hat den
HERRN geschmäht. Solche Seele soll ausgerottet werden aus ihrem Volk;
31 denn sie hat des HERRN
Wort verachtet und sein Gebot lassen fahren. Ja, sie soll ausgerottet werden;
die Schuld sei ihr.
32 Als nun die Kinder
Israel in der Wüste waren, fanden sie einen Mann Holz lesen am Sabbattage.
33 Und die ihn darob
gefunden hatten, da er das Holz las, brachten sie ihn zu Mose und Aaron und vor
die ganze Gemeinde.
34 Und sie legten ihn
gefangen; denn es war nicht klar ausgedrückt, was man mit ihm tun sollte.
35 Der HERR aber
sprach zu Mose: Der Mann soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn
steinigen draußen vor dem Lager.
36 Da führte die
ganze Gemeinde ihn hinaus vor das Lager und steinigten ihn, daß er starb, wie
der HERR dem Mose geboten hatte.
16. Kap.
20 Und
der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:
21 Scheidet euch von
dieser Gemeinde, daß ich sie plötzlich vertilge.
22 Sie fielen aber auf
ihr Angesicht und sprachen: Ach Gott, der du bist ein Gott der Geister alles
Fleisches, wenn ein Mann gesündigt hat, willst du darum über die ganze Gemeinde
wüten?
23 Und
der HERR redete mit Mose und sprach:
24 Sage der Gemeinde und
sprich: Weicht ringsherum von der Wohnung Korahs und Dathans und Abirams.
25 Und Mose stand auf und
ging zu Dathan und Abiram, und die Ältesten Israels folgten ihm nach,
26 und er redete mit der
Gemeinde und sprach: Weichet von den Hütten dieser gottlosen Menschen und rührt
nichts an, was ihr ist, daß ihr nicht vielleicht umkommt in irgend einer ihrer
Sünden.
27 Und sie gingen hinweg
von der Hütte Korahs, Dathans und Abirams. Dathan aber und Abiram gingen heraus
und traten an die Tür ihrer Hütten mit ihren Weibern und Söhnen und Kindern.
28 Und Mose sprach: Dabei
sollt ihr merken, daß mich der HERR gesandt hat, daß ich alle diese Werke täte,
und nicht aus meinem Herzen:
29 werden sie sterben,
wie alle Menschen sterben, oder heimgesucht, wie alle Menschen heimgesucht
werden, so hat mich der HERR nicht gesandt;
30 wird aber der HERR
etwas Neues schaffen, daß die Erde ihren Mund auftut und verschlingt sie mit
allem, was sie haben, daß sie lebendig hinunter in die Hölle fahren, so werdet
ihr erkennen, daß diese Leute den HERRN gelästert haben.
31 Und als er
diese Worte hatte alle ausgeredet, zerriß die Erde unter ihnen
32 und tat ihren
Mund auf und verschlang sie mit ihren Häusern, mit allen Menschen, die bei
Korah waren, und mit aller ihrer Habe;
33 und sie fuhren
hinunter lebendig in die Hölle mit allem, was sie hatten, und die Erde deckte
sie zu, und kamen um aus der Gemeinde.
34 Und ganz Israel,
das um sie her war, floh vor ihrem Geschrei; denn sie sprachen: daß uns die
Erde nicht auch verschlinge!
35 Dazu fuhr das
Feuer aus von dem HERRN und fraß die zweihundertundfünfzig Männer, die das
Räuchwerk opferten.
17. Kap.
9 Und der HERR redete mit Mose und
sprach:
10
Hebt Euch aus dieser Gemeinde; ich will sie plötzlich vertilgen.
Und sie fielen auf ihr Angesicht.
11
Und Mose sprach zu Aaron: Nimm die Pfanne und tue Feuer darein vom Altar
und lege Räuchwerk darauf, und gehe eilend zu der Gemeinde und versöhne sie;
denn das Wüten ist von dem HERRN ausgegangen, un die Plage ist angegangen.
12
Und Aaron nahm, wie ihm Mose gesagt hatte, und lief mitten unter die
Gemeinde (und siehe, die Plage war angegangen unter dem Volk), und räucherte
und versöhnte das Volk,
13
Und stand zwischen den Toten und Lebendigen. Da ward der Plage gewehrt.
14
Derer aber, die an der
Plage gestorben waren, waren 14700 ohne die, so mit Korah starben.
25 Der
HERR sprach aber zu Mose: Trage den Stecken Aarons wieder vor das Zeugnis, daß
er verwahrt werde zum Zeichen den ungehorsamen Kindern, daß ihr Murren von
mir aufhöre, daß sie nicht sterben.
18. Kap.
7 Du aber und deine
Söhne mit dir sollt eures Priestertums warten, daß ihr dienet in allerlei
Geschäft des Altars und inwendig hinter dem Vorhang; denn euer Priestertum gebe
ich euch zum Amt, zum Geschenk. Wenn ein Fremder sich herzutut, der soll
sterben.
21. Kap.
1 Und da die Kanaaniter,
der König von Arad, der gegen Mittag wohnte, hörte, daß Israel hereinkommt
durch den Weg der Kundschafter, stritt er wider Israel und führte etliche
gefangen.
2 Da gelobte Israel dem
HERRN ein Gelübde und sprach: Wenn du dies Volk unter Meine Hand gibst, so will
ich ihre Städte verbannen.
3 Und der HERR erhörte
die Stimme Israels und gab die Kanaaniter, und sie verbannten sie samt ihren
Städten und hießen die Stätte Horma.
4 Da zogen sie von dem
Berge Hor auf dem Wege gegen das Schilfmeer, daß sie um der Edomiter Land
hinzögen. Und das Volk ward verdrossen auf dem Wege
5 und redete wider Gott
und wider Mose: Warum hast du uns aus Ägypten geführt, daß wir sterben in der
Wüste? Denn es ist kein Brot noch Wasser hier, und unsre Seele ekelt vor dieser
mageren Speise.
6 Da sandte der HERR
feurige Schlangen unter das Volk; die bissen das Volk, daß viel Volks in Israel
starb.
34 Und der HERR sprach zu
Mose: Fürchte dich nicht vor ihm; denn ich habe ihn in deine Hand gegeben mit
Land und Leuten, und du sollst mit ihm tun, wie du mit Sihon, dem König der
Amoriter, getan hast, der zu Hesbon wohnte.
35 Und sie schlugen ihn und
seine Söhne und all sein Volk, bis daß keiner übrigblieb, und nahmen das Land
ein.
25. Kap.
1 Und Israel wohnte in
Sittim. Und das Volk hob an zu huren mit der Moabiter Töchtern,
2 welche luden das Volk
zum Opfer ihrer Götter. Und das Volk aß und betete ihre Götter an.
3 Und Israel hängte sich
an den Baal-Peor. Da ergrimmte des HERRN Zorn über Israel,
4 und er sprach zu Mose:
nimm alle Obersten des Volks und hänge sie dem HERRN auf an der Sonne, auf daß
der grimmige Zorn des HERRN von Israel gewandt werde.
5 Und Mose sprach zu den
Richtern Israels: Erwürge ein jeglicher seine Leute, die sich an den Baal-Peor
gehängt haben.
6 Und siehe, ein Mann
aus den Kindern Israel kam und brachte unter seine Brüder eine Midianitin vor
den Augen Mose's und der ganzen Gemeinde der Kinder Israel, die da weinten vor
der Tür der Hütte des Stifts.
7 Da das sah Pinehas,
der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, stand er auf aus der
Gemeinde und nahm einen Spieß in seine Hand
8 und ging dem
israelitischen Mann nach hinein in die Kammer und durchstach sie beide, den
israelitischen Mann und das Weib, durch ihren Bauch. Da hörte die Plage auf
von den Kindern Israel.
9 Und es wurden getötet in
der Plage vierundzwanzigtausend.
16 Und
der HERR redete mit Mose und sprach:
17 Tut
den Midianitern Schaden und schlagt sie;
18 denn sie haben euch
Schaden getan mit ihrer List, die sie wider euch geübt haben durch den Peor und
durch ihre Schwester Kosbi, die Tochter des Fürsten der Midianiter, die
erschlagen ist am Tag der Plage um des Peor willen.
31. Kap.
1 Und
der HERR redete mit Mose und sprach:
2 Räche die Kinder
Israel an den Midianitern, daß du darnach dich sammelst zu deinem
Volk.
3 Da redete Mose mit dem
Volk und sprach: Rüstet unter euch Leute zum Heer wider die Midianiter, daß sie
den HERRN rächen an den Midianitern,
4 aus jeglichem Stamm
tausend, daß ihr aus allen Stämmen Israels in das Heer schickt.
5 Und sie nahmen aus den
Tausenden Israels je tausend eines Stammes, zwölftausend gerüstet zum Heer.
6 Und Mose schickte sie
mit Pinehas, dem Sohn Eleasars, des Priesters, ins Heer und die heiligen Geräte
und die Halldrommeten in seiner Hand.
7 Und sie führten das
Heer wider die Midianiter, wie der HERR dem Mose geboten hatte, und
erwürgten alles, was männlich war.
8 Dazu die Könige der
Midianiter erwürgten sie samt ihren Erschlagenen, nämlich Evi, Rekem, Zur, Hur
und Reba, die fünf Könige der Midianiter. Bileam, den Sohn Beors, erwürgten sie
auch mit dem Schwert.
9 Und die Kinder
Israel nahmen gefangen die Weiber der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh,
alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie,
10 und verbrannten
mit Feuer alle ihre Städte ihrer Wohnungen und alle Zeltdörfer.
11 Und nahmen
allen Raub und alles, was zu nehmen war, Menschen und Vieh,
12 und brachten's zu Mose
und zu Eleasar, dem Priester, und zu der Gemeinde der Kinder Israel, nämlich
die Gefangenen und das genommene Vieh und das geraubte Gut ins Lager auf der
Moabiter Gefilde, das am Jordan liegt gegenüber Jericho.
13 Und Mose und Eleasar,
der Priester, und alle Fürsten der Gemeinde gingen ihnen entgegen, hinaus vor
das Lager.
14 Und
Mose ward zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend
und über hundert waren, die aus dem Heer und Streit kamen,
15 und
sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Weiber leben lassen?
16 Siehe, haben nicht
dieselben die Kinder Israel durch Bileams Rat abwendig gemacht, daß sie sich
versündigten am HERRN über dem Peor und eine Plage der Gemeinde des HERRN
widerfuhr?
17 So
erwürget nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Weiber, die
Männer erkannt und beigelegen haben;
18 aber
alle Kinder, die weiblich sind und nicht Männer erkannt haben, die laßt für
euch leben.
19 Und lagert euch
draußen vor dem Lager sieben Tage, alle, die jemand erwürgt oder Erschlagene
angerührt haben, daß ihr euch entsündigt am dritten und am siebenten Tage, samt
denen, die ihr gefangen genommen habt.
20 Und alle Kleider und alles
Gerät von Fellen und alles Pelzwerk und alles hölzerne Gefäß sollt ihr
entsündigen.
21 Und Eleasar, der
Priester, sprach zu dem Kriegsvolk, das in den Streit gezogen war: Das ist das
Gesetz, welches der HERR dem Mose geboten hat:
22 Gold,
Silber, Erz, Eisen, Zinn und Blei
23 und alles was das
Feuer leidet, sollt ihr durchs Feuer lassen gehen und reinigen; nur daß es mit
dem Sprengwasser entsündigt werde. Aber alles, was das Feuer nicht leidet,
sollt ihr durchs Wasser gehen lassen.
24 Und sollt eure Kleider
waschen am siebenten Tage, so werdet ihr rein; darnach sollt ihr ins Lager
kommen.
25 Und
der HERR redete mit Mose und sprach:
26 Nimm die Summe des
Raubes der Gefangenen, an Menschen und an Vieh, du und Eleasar, der Priester,
und die obersten Väter der Gemeinde;
27 und gib die
Hälfte denen, die ins Heer gezogen sind und die Schlacht getan haben, und die
andere Hälfte der Gemeinde.
28 Du sollst aber dem
HERRN heben von den Kriegsleuten, die ins Heer gezogen sind, je fünf Hunderten
eine Seele, an Menschen, Rindern, Eseln und Schafen.
29 Von ihrer Hälfte
sollst du es nehmen und dem Priester Eleasar geben zur Hebe dem HERRN.
30 Aber von der Hälfte
der Kinder Israel sollst du je ein Stück von fünfzigen nehmen, an Menschen,
Rindern, Eseln und Schafen und von allem Vieh, und sollst es den Leviten geben,
die des Dienstes warten an der Wohnung des HERRN.
31
Und Mose und Eleasar, der Priester, taten, wie
der HERR dem Mose geboten hatte.
32 Und es war die
übrige Ausbeute, die das Kriegsvolk geraubt hatte, sechsmal hundert und
fünfundsiebzigtausend Schafe,
33
zweiundsiebzigtausend Rinder,
34
einundsechzigtausend Esel
35
und der Mädchen, die nicht Männer erkannt
hatten, zweiunddreißigtausend Seelen.
36 Und die Hälfte,
die denen, so ins Heer gezogen waren, gehörte, war an der Zahl dreihundertmal
und siebenunddreißigtausend und fünfhundert Schafe;
37 davon wurden
dem HERRN sechshundertfünfundsiebzig Schafe.
38 Desgleichen
sechsunddreißigtausend Rinder; davon wurden dem HERRN zweiundsiebzig.
39 Desgleichen
dreißigtausend und fünfhundert Esel; davon wurden dem HERRN einundsechzig.
40 Desgleichen
Menschenseelen, sechzehntausend Seelen; davon wurden dem HERRN zweiunddreißig
Seelen.
41 Und Mose gab
solche Hebe des HERRN dem Priester Eleasar, wie ihm der HERR geboten hatte.
42 Aber die andere
Hälfte, die Mose den Kindern Israel zuteilte von den Kriegsleuten,
43 nämlich die
Hälfte, der Gemeinde zuständig, war auch dreihundertmal und
siebenunddreißigtausend fünfhundert Schafe,
44 sechsunddreißigtausend
Rinder,
45 dreißigtausend
und fünfhundert Esel
46 und
sechzehntausend Menschenseelen.
47 Und Mose nahm von
dieser Hälfte der Kinder Israel je ein Stück von fünfzigen, sowohl des Viehs
als der Menschen, und gab's den Leviten, die des Dienstes warteten an der
Wohnung des HERRN, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
48 Und es traten herzu
die Hauptleute über die Tausende des Kriegsvolks, nämlich die über tausend und
über hundert waren, zu Mose
49 und sprachen zu ihm:
Deine Knechte haben die Summe genommen der Kriegsleute, die unter unsern Händen
gewesen sind, und fehlt nicht einer.
50 Darum bringen wir dem
HERRN Geschenke, was ein jeglicher gefunden hat von goldenem Geräte, Ketten,
Armgeschmeide, Ringe, Ohrenringe und Spangen, daß unsere Seelen versöhnt werden
vor dem HERRN.
51 Und Mose samt dem
Priester Eleasar nahm von ihnen das Gold von allerlei Geräte.
52 Und alles Goldes Hebe,
das sie dem HERRN hoben, war sechzehntausend und siebenhundertfünfzig Lot von
den Hauptleuten über tausend und hundert.
53 Denn
die Kriegsleute hatten geraubt ein jeglicher für sich.
54 Und Mose mit Eleasar,
dem Priester, nahm das Gold von den Hauptleuten über tausend und hundert, und
brachten es in die Hütte des Stifts zum Gedächtnis der Kinder Israel vor dem
HERRN.
32. Kap.
13 Also ergrimmte des
HERRN Zorn über Israel, und er ließ sie hin und her
in der Wüste ziehen vierzig Jahre, bis daß ein Ende
ward all des Geschlechts, das übel getan hatte vor dem HERRN.
33. Kap.
3 Sie zogen aus von Raemses
am fünfzehnten Tag des ersten Monats, dem zweiten Tage der Ostern, durch eine
hohe Hand, daß es alle Ägypter sahen,
4 als sie eben die
Erstgeburt begruben, die der HERR unter ihnen geschlagen hatte;
denn der HERR hatte auch an ihren Göttern Gericht geübt.
50 Und der HERR redete
mit Mose in dem Gefilde der Moabiter an dem Jordan gegenüber Jericho und
sprach:
51 Rede mit den
Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan
gegangen seid in das Land Kanaan,
52 so
sollt ihr alle Einwohner vertreiben vor eurem Angesicht
und alle ihre Säulen und alle ihre gegossenen Bilder zerstören und alle ihre
Höhen vertilgen,
53 daß ihr also das Land
einnehmet und darin wohnet; denn euch habe ich das Land gegeben, daß ihr's
einnehmet.
54 Und sollt das Land
austeilen durchs Los unter eure Geschlechter. Denen, deren viele sind, sollt
ihr desto mehr zuteilen, und denen, deren wenige sind, sollt ihr desto weniger
zuteilen. Wie das Los einem jeglichen daselbst fällt, so soll er's haben; nach
den Stämmen eurer Väter sollt ihr's austeilen.
55 Werdet ihr aber die
Einwohner des Landes nicht vertreiben vor eurem Angesicht, so werden euch die,
so ihr überbleiben laßt, zu Dornen werden in euren Augen und zu Stacheln in
euren Seiten und werden euch drängen in dem Lande darin ihr wohnet.
56 So wird's dann gehen,
daß ich euch gleich tun werde, wie ich gedachte ihnen zu tun.
35. Kap.
16 Wer jemand mit
einem Eisen schlägt, daß er stirbt, der ist ein Totschläger und soll des Todes
sterben.
17 Wirft er ihn
mit einem Stein, mit dem jemand mag getötet werden, daß er davon stirbt, so ist
er ein Totschläger und soll des Todes sterben.
18 Schlägt er ihn
aber mit einem Holz, mit dem jemand mag totgeschlagen werden, daß er stirbt, so
ist er ein Totschläger und soll des Todes sterben.
19 Der Rächer des
Bluts soll den Totschläger zum Tode bringen; wo er ihm begegnet, soll er ihn
töten.
20 Stößt er ihn
aus Haß oder wirft etwas auf ihn aus List, daß er stirbt,
21 oder schlägt
ihn aus Feindschaft mit seiner Hand, daß er stirbt, so soll er des Todes
sterben, der ihn geschlagen hat; denn er ist ein Totschläger. Der Rächer des
Bluts soll ihn zum Tode bringen, wo er ihm begegnet.
26 Wird aber der
Totschläger aus seiner Freistadt Grenze gehen, dahin er geflohen ist,
27 und der
Bluträcher findet ihn außerhalb der Grenze seiner Freistadt und schlägt ihn
tot, so soll er des Bluts nicht schuldig sein.
30 Den Totschläger soll
man töten nach dem Mund zweier Zeugen. Ein Zeuge soll nicht aussagen über eine
Seele zum Tode.
31 Und ihr sollt keine
Versühnung nehmen für die Seele eines Totschlägers; denn er ist des Todes
schuldig, und er soll des Todes sterben.
5. Buch Mose (Deuteronium)
4. Kap.
24
Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes
Feuer und ein eifriger Gott.
25 Wenn
ihr nun aber Kinder zeuget und Kindeskinder und im Lande wohnet und verderbt
euch und machet euch Bilder irgend einer Gestalt, daß ihr übel tut vor dem
HERRN, eurem Gott, und ihr ihn erzürnet:
26 so rufe ich
heutigestages über euch zu Zeugen Himmel und Erde, daß ihr werdet bald umkommen
von dem Lande, in welches ihr gehet über den Jordan, daß ihr's einnehmet; ihr
werdet nicht lange darin bleiben, sondern werdet vertilgt werden.
27 Und der HERR wird euch
zerstreuen unter die Völker, und wird euer ein geringer Haufe übrig
sein unter den Heiden, dahin euch der HERR treiben wird.
7. Kap.
1 Wenn
dich der HERR, dein Gott, in das Land bringt, darein du kommen wirst, es
einzunehmen, und ausgerottet viele Völker vor dir her, die Hethiter,
Girgasiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, sieben
Völker, die größer und stärker sind denn du,
2 und
wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, daß du sie schlägst, so sollt
ihr sie verbannen, daß du keinen Bund mit ihnen machest noch ihnen Gunst
erzeigest.
3 Und sollst dich mit
ihnen nicht befreunden: eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen, und
ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen euren Söhnen.
4 Denn sie werden eure
Söhne mir abfällig machen, daß sie andern Göttern dienen; so wird dann des
HERRN Zorn ergrimmen über euch und euch bald vertilgen.
5 Sondern also sollt ihr
mit ihnen tun: ihre Altäre sollt ihr zerreißen, ihre Säulen zerbrechen, ihre
Haine abhauen und ihre Götzen mit Feuer verbrennen.
9 So
sollst du nun wissen, daß der HERR, dein Gott, ein Gott ist, ein treuer Gott,
der den Bund und die Barmherzigkeit hält denen, die ihn lieben und seine Gebote
halten, in tausend Glieder,
10 und vergilt denen, die
ihn hassen, ins Angesicht, daß er sie umbringe,
und säumt sie nicht, daß er denen vergelte ins Angesicht, die ihn hassen.
16
Du wirst alle Völker verzehren, die der HERR, dein
Gott, dir geben wird. Du sollst ihrer nicht schonen und ihren
Göttern nicht dienen; denn das würde dir ein Strick sein.
19
durch große Versuchungen, die du mit Augen
gesehen hast, und durch Zeichen und Wunder, durch mächtige Hand und
ausgereckten Arm, womit dich der HERR, dein Gott, ausführte. Also wird der
HERR, dein Gott, allen Völkern tun, vor denen du dich fürchtest.
20 Dazu wird der HERR,
dein Gott, Hornissen unter sie senden, bis umgebracht werde, was übrig ist und
sich verbirgt vor dir.
21 Laß
dir nicht grauen vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, ist unter dir, der große
und schreckliche Gott.
22 Er, der HERR, dein
Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. Du kannst sie
nicht eilend vertilgen, auf daß sich nicht wider dich mehren die Tiere auf dem
Felde.
23 Der HERR, dein Gott,
wird sie vor dir dahingeben und wird sie mit großer Schlacht erschlagen, bis er
sie vertilge,
24 und wird dir ihre
Könige in deine Hände geben, und du sollst ihren Namen umbringen unter dem
Himmel. Es wird dir niemand widerstehen, bis du sie vertilgst.
25 Die Bilder ihrer
Götter sollst du mit Feuer verbrennen, und sollst nicht begehren des Silbers
oder Goldes, das daran ist, oder es zu dir nehmen, daß du dich nicht darin
verstrickst; denn solches ist dem HERRN, deinem Gott, ein Greuel.
26 Darum sollst du nicht
in dein Haus den Greuel bringen, daß du nicht wie dasselbe verbannt werdest; sondern
du sollst einen Ekel und Greuel daran haben, denn es ist verbannt.
9.Kap.
2 ein
großes, hohes Volk, die Enakiter, die du kennst, von denen du auch gehört hast:
Wer kann wider die Kinder Enak bestehen?
3 So sollst du wissen
heute, daß der HERR, dein Gott, vor dir her geht, ein verzehrendes Feuer. Er
wird sie vertilgen und wird sie unterwerfen vor dir her, und du wirst sie
vertreiben und umbringen bald, wie dir der HERR geredet hat.
4 Wenn nun der HERR,
dein Gott, sie ausgestoßen hat vor dir her, so sprich nicht in deinem Herzen:
Der HERR hat mich hereingeführt, dies Land einzunehmen, um meiner Gerechtigkeit
willen, so doch der HERR diese Heiden vertreibt vor dir her um ihres gottlosen
Wesens willen.
5 Denn du kommst nicht
herein, ihr Land einzunehmen, um deiner Gerechtigkeit und deines aufrichtigen
Herzens willen; sondern der HERR, dein Gott, vertreibt diese Heiden um ihres
gottlosen Wesens willen, daß er das Wort halte, das der HERR geschworen hat
deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob.
6 So wisse nun, daß der
HERR, dein Gott, dir nicht um deiner Gerechtigkeit willen dies gute Land gibt
einzunehmen, sintemal du ein halsstarriges Volk bist.
10. Kap.
17
Denn der HERR, euer Gott, ist ein Gott aller
Götter und HERR über alle Herren, ein großer Gott, mächtig und schrecklich, der
keine Person achtet und kein Geschenk nimmt.
11.Kap.
16
Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht
überreden lasse, daß ihr abweichet und dienet andern Göttern und betet sie an,
17 und daß dann der Zorn
des HERRN ergrimme über euch und schließe den Himmel zu, daß kein Regen komme
und die Erde ihr Gewächs nicht gebe und ihr bald umkommt
von dem guten Lande, das euch der HERR gegeben hat.
23
so wir der HERR alle diese Völker vor euch her
ausstoßen, daß ihr größere und stärkere Völker vertreibt, denn ihr seid.
24 Alle Orte, darauf eure
Fußsohle tritt, sollen euer sein; von der Wüste an und von dem Berge Libanon
und von dem Wasser Euphrat bis ans Meer gegen Abend soll eure Grenze sein.
25 Niemand wird euch
widerstehen können. Furcht und Schrecken vor euch wird der HERR über alles
Land kommen lassen, darauf ihr tretet, wie er euch verheißen hat.
12. Kap.
2 Verstört
alle Orte, da die Heiden, die ihr vertreiben werdet, ihren Göttern gedient
haben, es sei auf hohen Bergen, auf Hügeln oder unter
grünen Bäumen,
3 und reißt um ihre
Altäre und zerbrecht ihre Säulen und verbrennt mit Feuer ihre Haine, und die
Bilder ihrer Götter zerschlagt, und vertilgt ihren Namen aus demselben Ort.
13. Kap.
2 Wenn
ein Prophet oder Träumer unter euch soll aufstehen und gibt dir ein Zeichen
oder Wunder,
3 und das
Zeichen oder Wunder kommt, davon er dir gesagt hat, und er spricht: Laß uns
andern Göttern folgen, die ihr nicht kennt, und ihnen dienen;
4 s o sollst du nicht gehorchen den Worten des
Propheten oder Träumers; denn der HERR, euer Gott, versucht euch, daß er
erfahre, ob ihr ihn von ganzem Herzen liebhabt.
5 Denn
ihr sollt dem HERRN, eurem Gott, folgen und ihn fürchten und seine Gebote
halten und seiner Stimme gehorchen und ihm dienen und ihm anhangen.
6 Der
Prophet aber oder der Träumer soll sterben, darum daß er euch von dem
HERRN, eurem Gott, der euch aus Ägyptenland geführt und dich von dem
Diensthause erlöst hat, abzufallen gelehrt und dich aus dem Wege verführt hat,
den der HERR, dein Gott, geboten hat, darin zu wandeln, auf daß du das Böse von
dir tust.
7 Wenn
dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder
das Weib in deinen Armen oder dein Freund, der dir ist wie dein Herz, heimlich
überreden würde und sagen: Laß uns gehen und andern Göttern dienen! -die du
nicht kennst noch deine Väter,
8 von den
Göttern der Völker, die um euch her sind, sie seien dir nahe oder ferne, von
einem Ende der Erde bis an das andere,
9 so
willige nicht darein und gehorche ihm nicht. Auch soll dein Auge seiner nicht
schonen, und sollst dich seiner nicht erbarmen noch ihn verbergen,
10
sondern sollst ihn erwürgen. Deine Hand soll die erste über ihm sein,
daß man ihn töte, und darnach die Hand des ganzen Volks.
11 Man
soll ihn zu Tode steinigen, denn er hat dich wollen verführen von dem HERRN,
deinem Gott, der dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthaus, geführt hat,
12 auf
daß ganz Israel höre und fürchte sich und man nicht mehr solch Übel vornehme
unter euch.
13 Wenn du hörst von
irgend einer Stadt, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, darin zu wohnen,
daß man sagt:
14 Es sind etliche
heillose Leute ausgegangen unter dir und haben die Bürger ihrer Stadt verführt
und gesagt: Laßt uns gehen und andern Göttern dienen! -die ihr nicht kennt-
15 so sollst du sie
fleißig suchen, forschen und fragen. Und so sich findet die Wahrheit, daß es
gewiß also ist, daß der Greuel unter euch geschehen ist,
16 so sollst du
die Bürger derselben Stadt schlagen mit des Schwertes Schärfe und sie verbannen
mit allem, was darin ist, und ihr Vieh mit der Schärfe des Schwerts.
17 Und allen ihren
Raub sollst du sammeln mitten auf die Gasse und mit Feuer verbrennen, die Stadt
und allen ihren Raub miteinander, dem HERRN, deinem Gott, daß sie auf einem
Haufen liege ewiglich und nie wieder gebaut werde.
18 Und laß nichts von
dem Bann an deiner Hand hangen, auf daß der HERR von dem Grimm seines Zorns
abgewendet werde und gebe dir Barmherzigkeit und erbarme sich deiner und mehre
dich, wie er den Vätern geschworen hat;
19 darum daß du der
Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorcht hast, zu halten alle seine Gebote,
die ich dir heute gebiete, daß du tust, was recht ist vor den Augen des HERRN,
deines Gottes.
17. Kap.
2 Wenn
unter dir in der Tore einem, die dir der HERR, geben wird, jemand gefunden
wird, Mann oder Weib, der da übel tut vor den Augen des HERRN, deines Gottes,
daß er seinen Bund übertritt
3 und hingeht und dient
andern Göttern und betet sie an, es sei Sonne oder Mond oder allerlei Heer des
Himmels, was ich nicht geboten habe,
4 und es wird dir
angesagt, und du hörst es, so sollst du wohl darnach fragen. Und wenn du
findest, das es gewiß wahr ist, daß solcher Greuel in Israel geschehen ist,
5 so sollst du den Mann
oder das Weib ausführen, die solches Übel getan haben, zu deinem Tor und sollst
sie zu Tode steinigen.
12
Und wo jemand vermessen handeln würde, daß er
dem Priester nicht gehorchte, der daselbst in des HERRN, deines Gottes, Amt
steht, oder dem Richter, der soll sterben, und sollst
das Böse aus Israel tun,
13 daß es alles Volk höre
und sich fürchte und nicht mehr vermessen sei.
18. Kap.
20
Doch wenn ein Prophet vermessen ist, zu reden in
meinem Namen, was ich ihm nicht geboten habe zu reden, und wenn einer redet in
dem Namen anderer Götter, derselbe Prophet soll sterben.
19. Kap.
11
Wenn aber jemand Haß trägt wider seinen
Nächsten und lauert auf ihn und macht sich über ihn und schlägt ihn tot und
flieht in dieser Städte eine,
12 so sollen die
Ältesten in seiner Stadt hinschicken und ihn von da holen lassen und ihn in die
Hände des Bluträchers geben, daß er sterbe.
20. Kap.
10
Wenn du vor eine Stadt ziehst, sie zu
bestreiten, so sollst du ihr den Frieden anbieten.
11 Antwortet sie dir
friedlich und tut dir auf, so soll das Volk, das darin gefunden wird dir
zinsbar und untertan sein.
12
Will sie aber nicht friedlich mit dir
handeln und will mit dir kriegen, so belagere sie.
13 Und
wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was
männlich darin ist, mit des Schwertes Schärfe schlagen.
14 Allein
die Weiber, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und allen
Raub sollst du unter dich austeilen und sollst essen von der Ausbeute deiner
Feinde, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.
15 Also
sollst du allen Städten tun, die sehr ferne von dir liegen und nicht von den
Städten dieser Völker hier sind.
16 Aber
in den Städten dieser Völker, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird,
sollst du nichts leben lassen, was Odem hat,
17 sondern
sollst sie verbannen, nämlich die Hethiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter,
Heviter und Jebusiter, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat,
18 auf daß sie euch nicht
lehren tun alle die Greuel, die sie ihren Göttern tun, und ihr euch versündigt
an dem HERR, eurem Gott.
21. Kap.
18 Wenn
jemand einen eigenwilligen und ungehorsamen Sohn hat, der seines Vaters und
seiner Mutter Stimme nicht gehorcht und, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht
gehorchen will,
19 so
sollen ihn Vater und Mutter greifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu
dem Tor des Orts,
20 und
zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist eigenwillig und
ungehorsam und gehorcht unsrer Stimme nicht und ist ein Schlemmer und ein
Trunkenbold.
21 So
sollen ihn steinigen alle Leute der Stadt, daß er sterbe, und sollst also das
Böse von dir tun, daß es ganz Israel höre und sich fürchte.
22. Kap.
20 Ist's
aber Wahrheit, daß die Dirne nicht ist Jungfrau gefunden,
21 so
soll man sie heraus vor die Tür ihres Vaters Hauses führen, und die Leute der
Stadt sollen sie zu Tode steinigen, darum daß sie eine
Torheit in Israel begangen und in ihres Vaters Hause gehurt hat; und sollst das
Böse von dir tun.
22 Wenn jemand
gefunden wird, der bei einem Weibe schläft, die einen Ehemann hat, so sollen
sie beide sterben, der Mann und das Weib, bei dem er geschlafen hat; und sollst
das Böse von Israel tun.
23 Wenn eine Dirne
jemand verlobt ist, und ein Mann kriegt sie in der Stadt und schläft bei ihr,
24 so sollt ihr
sie alle beide zu der Stadt Tor ausführen und sollt sie steinigen, daß sie
sterben; die Dirne darum, daß sie nicht geschrieen hat, da sie doch in der
Stadt war; den Mann darum, daß er seines Nächsten Weib geschändet hat; und
sollst das Böse von dir tun.
25 Wenn aber
jemand eine verlobte Dirne auf dem Felde kriegt und ergreift sie und schläft
bei ihr, so soll der Mann allein sterben, der bei ihr geschlafen hat,
24. Kap.
1 Wenn
jemand ein Weib nimmt und ehelicht sie, und sie nicht Gnade findet vor seinen
Augen, weil er etwas schändliches an ihr gefunden hat, so soll er einen
Scheidebrief schreiben und ihr in die Hand geben und sie aus seinem Haus
entlassen.
7 Wenn
jemand gefunden wird, der aus seinen Brüdern, aus den Kindern Israel, eine Seele
stiehlt, und versetzt oder verkauft sie: solcher Dieb soll sterben, daß du das
Böse von dir tust.
28. Kap.
7 Und
der HERR wird deine Feinde, die sich wider dich auflehnen, vor dir schlagen;
durch einen Weg sollen sie ausziehen wider dich, und durch sieben Wege vor dir
fliehen.
15
Wenn du aber nicht gehorchen wirst der
Stimme des HERRN, deines Gottes, daß du hältst und tust alle seine Gebote und
Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle Flüche über dich kommen und
dich treffen.
16 Verflucht wirst
du sein in der Stadt, verflucht auf dem Acker.
17 Verflucht
wird sein dein Korb und dein Backtrog.
18 Verflucht wird
sein die Frucht deines Leibes, die Frucht deines Landes, die Frucht deiner
Rinder und die Frucht deiner Schafe.
19 Verflucht wirst
du sein, wenn du eingehst, verflucht, wenn du ausgehst.
20 Der HERR wird
unter dich senden Unfall, Unruhe und Unglück in allem, was du vor die Hand
nimmst, was du tust, bis du vertilgt werdest und bald untergehst um deines
bösen Wesens willen, darum daß du mich verlassen hast.
21 Der HERR wird
dir die Pestilenz anhängen, bis daß er dich vertilge in dem Lande, dahin du
kommst, es einzunehmen.
22 Der HERR wird
dich schlagen mit Darre, Fieber, Hitze, Brand, Dürre, giftiger Luft und
Gelbsucht und wird dich verfolgen, bis er dich umbringe.
23 Dein Himmel,
der über deinem Haupt ist, wird ehern sein und die Erde unter dir eisern.
24 Der HERR wird
deinem Lande Staub und Asche für Regen geben vom Himmel auf dich, bis du
vertilgt werdest.
25 Der HERR wird
dich vor deinen Feinden schlagen; durch einen Weg wirst du zu ihnen ausziehen,
und durch sieben Wege wirst du vor ihnen fliehen und wirst zerstreut werden
unter alle Reiche auf Erden.
26 Dein Leichnam
wird eine Speise sein allen Vögeln des Himmels und allen Tieren auf Erden, und
niemand wird sein, der sie scheucht.
27 Der HERR wird
dich schlagen mit Drüsen Ägyptens, mit Feigwarzen, mit Grind und Krätze, daß du
nicht kannst heil werden.
28 Der HERR wird
dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Rasen des Herzens;
29 und wirst
tappen am Mittag, wie ein Blinder tappt im Dunkeln; und wirst auf deinem Wege
kein Glück haben; und wirst Gewalt und Unrecht leiden müssen dein Leben lang,
und niemand wird dir helfen.
30 Ein Weib wirst
du dir vertrauen lassen; aber ein anderer wird bei ihr schlafen. Ein Haus wirst
du bauen; aber du wirst nicht darin wohnen. Einen Weinberg wirst du pflanzen;
aber du wirst seine Früchte nicht genießen.
31 Dein Ochse wird
vor deinen Augen geschlachtet werden; aber du wirst nicht davon essen. Dein
Esel wird vor deinem Angesicht mit Gewalt genommen und dir nicht wiedergegeben
werden. Dein Schaf wird deinen Feinden gegeben werden, und niemand wird dir
helfen.
32 Deine Söhne und
Töchter werden einem andern Volk gegeben werden, daß deine Augen zusehen und
verschmachten über ihnen täglich; und wird keine Stärke in deinen Händen sein.
33 Die Früchte
deines Landes und alle deine Arbeit wird ein Volk verzehren, das du nicht
kennst, und wirst Unrecht leiden und zerstoßen werden dein Leben lang
34 und wirst
unsinnig werden vor dem, das deine Augen sehen müssen.
35 Der HERR wird
dich schlagen mit bösen Drüsen an den Knieen und Waden, daß du nicht kannst
geheilt werden, von den Fußsohlen an bis auf den Scheitel.
36 Der HERR wird
dich und deinen König, den du über dich gesetzt hast, treiben unter ein Volk,
das du nicht kennst noch deine Väter; und wirst daselbst dienen andern Göttern:
Holz und Steinen.
37 Und wirst ein
Scheusal und ein Sprichwort und Spott sein unter allen Völkern, dahin dich der
HERR getrieben hat.
38 Du wirst viel
Samen ausführen auf das Feld, und wenig einsammeln; denn die Heuschrecken
werden's abfressen.
39 Weinberge wirst
du pflanzen und bauen, aber keinen Wein trinken noch lesen; denn die Würmer
werden's verzehren.
40 Ölbäume wirst
du haben in allen deinen Grenzen; aber du wirst dich nicht salben mit Öl, denn
dein Ölbaum wird ausgerissen werden.
41 Söhne und
Töchter wirst du zeugen, und doch nicht haben; denn sie werden gefangen
weggeführt werden.
42 Alle deine
Bäume und Früchte deines Landes wird das Ungeziefer fressen.
43 Der Fremdling,
der bei dir ist, wird über dich steigen und immer oben schweben; du aber wirst
heruntersteigen und immer unterliegen.
44 Er wird dir
leihen, du aber wirst ihm nicht leihen; er wird das Haupt sein, und du wirst
der Schwanz sein.
45 Und alle diese
Flüche werden über dich kommen und dich verfolgen und treffen, bis du vertilgt
werdest, darum daß du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht hast,
daß du seine Gebote und Rechte hieltest, die er dir geboten hat.
46 Darum werden
Zeichen und Wunder an dir sein und an deinem Samen ewiglich,
47 daß du dem
HERRN, deinem Gott, nicht gedient hast mit Freude und Lust deines Herzens, da
du allerlei genug hattest,
48 Und du wirst
deinem Feinde, den dir der HERR zuschicken wird, dienen in Hunger und Durst, in
Blöße und allerlei Mangel; und er wird ein eisernes Joch auf deinen Hals legen,
bis daß er dich vertilge.
49 Der HERR wird
ein Volk über dich schicken von ferne, von der Welt Ende, wie ein Adler fliegt,
des Sprache du nicht verstehst,
50 ein freches
Volk, das nicht ansieht die Person des Alten noch schont der Jünglinge.
51 Es wird
verzehren die Frucht deines Viehs und die Frucht deines Landes, bis du vertilgt
werdest; und wird dir nichts übriglassen an Korn, Most, Öl, an Früchten der
Rinder und Schafe, bis daß dich's umbringe;
52 und wird dich
ängsten in allen deinen Toren, bis daß es niederwerfe deine hohen und festen
Mauern, darauf du dich verläßt, in allem deinem Lande; und wirst geängstet
werden in allen deinen Toren, in deinem ganzen Lande, das dir der HERR, dein
Gott, gegeben hat.
53 Du wirst die
Frucht deines Leibes essen, das Fleisch deiner Söhne und Töchter, die dir der
HERR, dein Gott, gegeben hat, in der Angst und
Not, womit dich dein Feind bedrängen wird,
54 daß ein Mann,
der zuvor sehr zärtlich und in Üppigkeit gelebt hat unter euch, wird seinem
Bruder und dem Weibe in seinen Armen und dem Sohne, der noch übrig ist von
seinen Söhnen, nicht gönnen,
55 zu geben jemand
unter ihnen von dem Fleisch seiner Söhne, das er ißt, sintemal ihm nichts übrig
ist von allem Gut in der Angst und Not, womit dich dein Feind bedrängen wird in
allen deinen Toren.
56 Ein Weib unter
euch, das zuvor zärtlich und in Üppigkeit gelebt hat, daß sie nicht versucht
hat, ihre Fußsohle auf die Erde zu setzen, vor Zärtlichkeit und Wohlleben, die
wird ihrem Manne in ihren Armen und ihrem Sohne und ihrer Tochter nicht gönnen
57 die Nachgeburt,
die zwischen ihren eigenen Beinen ist ausgegangen, dazu ihre Söhne, die sie
geboren hat; denn sie werden vor Mangel an allem heimlich essen in der Angst
und Not, womit dich dein Feind bedrängen wird in deinen Toren.
58 Wo du nicht
wirst halten, daß du tust alle Worte dieses Gesetzes, die in diesem Buch
geschrieben sind, daß du fürchtest diesen herrlichen und schrecklichen Namen,
den HERRN, deinen Gott,
59 so wird der
HERR erschrecklich mit dir umgehen, mit Plagen auf dich und deinen Samen, mit
großen und langwierigen Plagen, mit bösen und langwierigen Krankheiten,
60 und wird dir
zuwenden alle Seuchen Ägyptens, davor du dich fürchtest, und sie werden dir
anhangen;
61 dazu alle
Krankheiten und alle Plagen, die nicht geschrieben sind in dem Buch dieses
Gesetzes, wird der HERR über dich kommen lassen, bis du vertilgt werdest.
62 Und wird euer
ein geringer Haufe übrigbleiben, die ihr zuvor gewesen seid wie Sterne am
Himmel nach der Menge, darum daß du nicht gehorcht hast der Stimme des HERRN,
deines Gottes.
63 Und wie sich
der HERR über euch zuvor freute, daß er euch Gutes täte und mehrte euch, also
wird er sich über euch freuen, daß er euch umbringe und vertilge; und werdet
verstört werden von dem Lande, in das du jetzt einziehst, es einzunehmen.
64 Denn der HERR
wird dich zerstreuen unter alle Völker von einem Ende der Welt bis ans andere;
und wirst daselbst andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter:
Holz und Steinen.
65 Dazu wirst du
unter denselben Völkern kein bleibend Wesen haben, und deine Fußsohlen werden
keine Ruhe haben. Denn der HERR wird dir daselbst ein bebendes Herz geben und
verschmachtete Augen und eine verdorrte Seele,
66 daß dein Leben
wird vor dir schweben. Nacht und Tag wirst du dich fürchten und deines Lebens
nicht sicher sein.
67 Des Morgens
wirst du sagen: Ach, daß es Abend wäre! des Abends wirst du sagen: Ach, das es
Morgen wäre! vor Furcht deines Herzens, die dich schrecken wird, und vor dem,
was du mit deinen Augen sehen wirst.
68 Und der HERR
wird dich mit Schiffen wieder nach Ägypten führen, den Weg, davon ich gesagt
habe: Du sollst ihn nicht mehr sehen. Und ihr werdet daselbst euren Feinden zu
Knechten und Mägden verkauft werden, und wird kein Käufer dasein.
29. Kap.
17
und saht ihre Greuel und ihre Götzen, Holz und
Stein, Silber und Gold, die bei ihnen waren.
18 Daß nicht vielleicht
ein Mann oder ein Weib oder ein Geschlecht oder ein Stamm unter euch sei, des
Herz heute sich von dem HERRN, unserm Gott, gewandt habe, daß er hingehe und
diene den Göttern dieser Völker und werde vielleicht eine Wurzel unter euch,
die da Galle und Wermut trage,
19 und ob er schon höre
die Worte dieses Fluches, dennoch sich segne in seinem Herzen und spreche: Es
geht mir wohl, dieweil ich wandle, wie es mein Herz dünkt, auf daß die
Trunkenen mit den Durstigen dahinfahren!
20 Da wird der HERR dem
nicht gnädig sein; sondern dann wird sein Zorn und Eifer rauchen über
solchen Mann und werden sich auf ihn legen alle Flüche, die in diesem Buch
geschrieben sind; und der HERR wird seinen Namen austilgen unter dem Himmel
21 und wird ihn absondern
zum Unglück aus allen Stämmen Israels, laut aller Flüche des Bundes, der in dem
Buch dieses Gesetzes geschrieben ist.
22 So werden dann sagen
die Nachkommen eurer Kinder, die nach euch aufkommen werden, und die Fremden,
die aus fernen Landen kommen, wenn sie die Plagen dieses Landes sehen und die
Krankheiten, womit sie der HERR beladen hat
23 (daß er all ihr Land
mit Schwefel und Salz verbrannt hat, daß es nicht besät werden kann noch etwas
wächst noch Kraut darin aufgeht, gleich wie Sodom und Gomorra, Adama und Zeboim
umgekehrt sind, die der HERR in seinem Zorn und Grimm umgekehrt hat),
24 so werden alle Völker
sagen: Warum hat der HERR diesem Lande also getan? Was ist das für ein so
großer und grimmiger Zorn?
25 So wird man sagen:
Darum daß sie den Bund des HERRN, des Gottes ihrer Väter, verlassen haben, den
er mit ihnen machte, da er sie aus Ägyptenland führte,
26 und sind hingegangen
und haben andern Göttern gedient und sie angebetet (solche Götter, die sie
nicht kennen und die er ihnen nicht verordnet hat),
27 darum ist des HERRN
Zorn ergrimmt über dies Land, daß er über sie hat kommen lassen alle Flüche,
die in diesem Buch geschrieben stehen;
28 und der HERR hat sie
aus ihrem Lande gestoßen mit großem Zorn, Grimm und Ungnade und hat sie in ein
ander Land geworfen, wie es steht heutigestages.
29 Das Geheimnis ist des
HERRN, unsers Gottes; was aber offenbart ist, das ist unser und unserer Kinder
ewiglich, daß wir tun sollen alle Worte dieses Gesetzes.
30. Kap.
7 Aber
diese Flüche wird der HERR, dein Gott, alle auf deine Feinde legen und auf die,
so dich hassen und verfolgen;
17
Wendest du aber dein Herz und gehorchst
nicht, sondern läßt dich verführen, daß du andere Götter anbetest und ihnen dienest,
18 so verkündige
ich euch heute, daß ihr umkommen und nicht lange in dem Lande bleiben werdet,
dahin du einziehst über den Jordan, es einzunehmen.
31. Kap.
16
Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, du wirst
schlafen mit deinen Vätern; und dies Volk wird aufkommen und wird abfallen zu
fremden Göttern des Landes, darein sie kommen, und wird mich verlassen und den
Bund fahren lassen, den ich mit ihm gemacht habe.
17 So wird mein Zorn
ergrimmen über sie zur selben Zeit, und ich werde sie verlassen und mein
Antlitz vor ihnen verbergen, daß sie verzehrt werden.
Und wenn sie dann viel Unglück und Angst treffen wird, werden sie sagen: Hat
mich nicht dies Übel alles betreten, weil mein Gott nicht mit mir ist?
18 Ich aber werde mein
Antlitz verbergen zu der Zeit um alles Bösen willen, das sie getan haben, daß
sie sich zu andern Göttern gewandt haben.
32. Kap.
19
Und da es der HERR sah, ward er zornig über
seine Söhne und Töchter,
20 und er sprach: Ich
will mein Antlitz vor ihnen verbergen, will sehen, was ihnen zuletzt
widerfahren wird; denn es ist eine verkehrte Art, es sind untreue Kinder.
21 Sie haben mich gereizt
an dem, das nicht Gott ist; mit ihrer Abgötterei haben sie mich erzürnt. Und
ich will sie wieder reizen an dem, das nicht ein Volk ist; an einem törichten
Volk will ich sie erzürnen.
22 Denn ein Feuer
ist angegangen durch meinen Zorn und wird brennen bis in die unterste Hölle und
wird verzehren das Land mit seinem Gewächs und wird anzünden die Grundfesten
der Berge.
23 Ich will alles Unglück
über sie häufen, ich will meine Pfeile in sie schießen.
24 Vor Hunger
sollen sie verschmachten und verzehrt werden vom Fieber und von jähem Tod. Ich
will der Tiere Zähne unter sie schicken und der Schlangen Gift.
25 Auswendig wird
sie das Schwert berauben und inwendig der Schrecken, beide, Jünglinge und
Jungfrauen, die Säuglinge mit dem grauen Mann.
26 Ich wollte sagen:
"Wo sind sie? ich werde ihr Gedächtnis aufheben unter den Menschen",
27 wenn ich nicht den
Zorn der Feinde scheute, daß nicht ihre Feinde stolz würden und möchten sagen:
Unsre Macht ist hoch, und der HERR hat nicht solches alles getan.
28 Denn es ist ein Volk,
darin kein Rat ist, und ist kein Verstand in ihnen.
29 O, daß sie weise wären
und vernähmen solches, daß sie verstünden, was ihnen hernach begegnen wird!
30 Wie gehet es zu, daß
einer wird ihrer tausend jagen, und zwei werden zehntausend flüchtig machen?
Ist es nicht also, daß sie ihr Fels verkauft hat und der HERR sie übergeben
hat?
31 Denn unser Fels ist
nicht wie ihr Fels, des sind unsre Feinde selbst Richter.
32 Denn ihr Weinstock ist
vom Weinstock zu Sodom und von dem Acker Gomorras; ihre Trauben sind Galle, sie
haben bittere Beeren;
33 ihr Wein ist
Drachengift und wütiger Ottern Galle.
34 Ist solches nicht bei
mir verborgen und versiegelt in meinen Schätzen?
35 Die Rache ist
mein; ich will vergelten. Zu seiner Zeit soll ihr Fuß gleiten; denn die Zeit
ihres Unglücks ist nahe, und was über sie kommen soll, eilt herzu.
36 Denn der HERR wird
sein Volk richten, und über seine Knechte wird er sich
erbarmen. Denn er wird ansehen, daß ihre Macht dahin ist und beides, das
Verschlossene und Verlassene, weg ist.
37 Und man wird sagen: Wo
sind ihre Götter, ihr Fels, auf den sie trauten?
38 Welche das Fett ihrer
Opfer aßen und tranken den Wein ihrer Trankopfer, laßt sie aufstehen und euch
helfen und schützen!
39 Seht ihr nun, daß
ich's allein bin und ist kein Gott neben Mir! Ich kann töten und lebendig
machen, ich kann schlagen und heilen, und ist niemand, der aus meiner Hand
errette.
40 Denn ich will meine
Hand in den Himmel heben und will sagen: Ich lebe ewiglich.
41 Wenn ich den
Blitz meines Schwerts wetzen werde und meine Hand zur Strafe greifen wird, so
will ich mich wieder rächen an meinen Feinden und denen, die mich hassen,
vergelten.
42 Ich will meine
Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit dem
Blut der Erschlagenen und Gefangenen, von dem entblößten Haupt des Feindes.
43 Jauchzet alle,
die ihr sein Volk seid; denn er wird das Blut seiner Knechte rächen und wird
sich an seinen Feinden rächen und gnädig sein dem
Lande seines Volkes.
44 Und Mose kam und
redete alle Worte dieses Liedes vor den Ohren des Volks, er und Josua, der Sohn
Nuns.
45
Da nun Mose solches alles ausgeredet hatte zum
ganzen Israel,
46 sprach er zu ihnen:
Nehmet zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge, daß ihr euren Kindern
befehlt, daß sie halten und tun alle Worte dieses Gesetzes.
47 Denn es ist nicht ein
vergebliches Wort an euch, sondern es ist euer Leben; und solches Wort wird
euer Leben verlängern in dem Lande, da ihr hin gehet über den Jordan, daß ihr
es einnehmet.
48 Und der HERR redete
mit Mose desselben Tages und sprach:
49 Gehe auf das Gebirge
Abarim, auf den Berg Nebo, der da liegt im Moabiterland, gegenüber Jericho, und
schaue das Land Kanaan, das ich den Kindern Israel zum Eigentum geben werde,
50 und stirb auf dem
Berge, wenn du hinaufgekommen bist, und versammle dich zu deinem Volk, gleich
wie dein Bruder Aaron starb auf dem Berge Hor und sich zu seinem Volk
versammelte,
51 darum daß ihr euch an
mir versündigt habt unter den Kindern Israel bei dem Haderwasser zu Kades in
der Wüste Zin, daß ihr mich nicht heiligtet unter den Kindern Israel;
52 denn du sollst das Land vor dir
sehen, daß ich den Kindern Israel gebe, aber du sollst nicht hineinkommen.
1. Kap.
5 Es soll
dir niemand widerstehen dein Leben lang. Wie ich mit Mose gewesen bin, also
will ich auch mit dir sein. Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.
3. Kap.
9 Und Josua
sprach zu den Kindern Israel: Herzu! und Hört die Worte des HERRN, eures
Gottes!
10
Und sprach: Dabei sollt ihr merken, daß ein lebendiger
Gott unter euch ist, und daß er vor euch austreiben wird die Kanaaniter,
Hethiter, Heviter, Pheresiter, Girgasiter, Amoriter und Jebusiter.
5. Kap.
6 Denn die
Kinder Israel wandelten vierzig Jahre in der Wüste, bis daß das ganze Volk der
Kriegsmänner, die aus Ägypten gezogen waren, umkamen, darum daß sie der Stimme
des HERRN nicht gehorcht hatten; wie denn der HERR ihnen
geschworen hatte uns zu geben, ein Land, darin Milch und Honig fließt.
6. Kap.
1 Jericho
aber war verschlossen und verwahrt vor den Kindern Israel, daß niemand aus oder
ein kommen konnte,
2 Aber der
HERR sprach zu Josua: Siehe da, ich habe Jericho samt seinem König und seinen
Kriegsleuten in deine Hände gegeben.
3 Laß alle
Kriegsmänner rings um die Stadt her gehen einmal, und tue sechs Tage also.
4 Und laß
sieben Priester sieben Posaunen des Halljahrs tragen vor der Lade her, und am
siebenten Tage geht siebenmal um die Stadt, und laß die Priester die Posaunen
blasen.
5 Und wenn
man das Halljahrshorn bläst und es lange tönt, daß ihr die Posaune hört, so
soll das ganze Volk ein großes Feldgeschrei machen, so werden der Stadt Mauern
umfallen, und das Volk soll hineinsteigen, ein jeglicher stracks vor sich.
20
Da machte das Volk ein Feldgeschrei, und man blies die
Posaunen. Denn als das Volk den Hall der Posaunen hörte, machte es ein großes
Feldgeschrei. Und die Mauer fielen um, und das Volk erstieg die Stadt, ein
jeglicher stracks vor sich. Also gewannen sie die Stadt
21
und verbannten alles, was in der Stadt war, mit der
Schärfe des Schwerts: Mann und Weib, jung und alt, Ochsen, Schafe und Esel.
24
Aber die Stadt verbrannten sie mit Feuer und alles,
was darin war. Allein das Silber und Gold und eherne und eiserne Geräte taten
sie zum Schatz in das Haus des HERRN.
26
Zu der Zeit schwur Josua und sprach: Verflucht sei der Mann
vor dem HERRN, der sich aufmacht und diese Stadt Jericho wieder baut! Wenn
er einen Grund legt, das koste ihn den ersten Sohn; wenn er ihre Tore setzt,
das koste ihn seinen jüngsten Sohn!
27
Also war der HERR mit Josua, daß man von ihm sagte in allen
Landen.
7. Kap.
1 Aber die
Kinder Israel vergriffen sich an dem Verbannten; denn Achan, der Sohn Charmis,
des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serahs, vom Stamm Juda nahm des Verbannten etwas.
Da ergrimmte der Zorn des HERRN über die Kinder Israel.
10
Da sprach der HERR zu Josua: Stehe auf! Warum liegst du also
auf deinem Angesicht?
11
Israel hat sich versündigt, sie haben meinen Bund
übertreten, den ich ihnen angeboten habe, und haben des Verbannten etwas
genommen und gestohlen und es verleugnet und unter eure Geräte gelegt.
12
Die Kinder Israel können nicht stehen vor ihren Feinden,
sondern müssen ihren Feinden den Rücken kehren; denn sie sind im Bann. Ich
werde hinfort nicht mit euch sein, wo ihr nicht den Bann aus euch vertilgt.
15
Und welcher gefunden wird im Bann, den soll man mit Feuer
verbrennen mit allem, was er hat, darum daß er den Bund des HERRN
übertreten und eine Torheit in Israel begangen hat.
25
Und Josua sprach: Weil du uns betrübt hast, so betrübe dich
der HERR an diesem Tage. Und das ganze Israel steinigte ihn und verbrannte
sie mit Feuer. Und da sie sie gesteinigt hatten,
26
machten sie über sie einen großen Steinhaufen, der bleibt
bis auf diesen Tag. Also kehrte sich der HERR von dem Grimm seines Zorns, Daher
heißt derselbe Ort das Tal Achor bis auf diesen Tag.
8. Kap.
1 Und der
HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und zage nicht! Nimm mit dir alles
Kriegsvolk und mache dich auf und zieh hinauf gen Ai! Siehe da, ich habe den
König zu Ai samt seinem Volk, seiner Stadt, und seinem Lande in deine Hände
gegeben.
2 Du sollst
mit Ai und seinem König tun, wie du mit Jericho und seinem König getan hast,
nur daß ihr ihren Raub und ihr Vieh unter euch teilen sollt. Aber stelle einen
Hinterhalt hinter der Stadt.
8 Wenn ihr
aber die Stadt eingenommen habt, so steckt sie an mit Feuer und tut nach dem
Wort des HERRN. Seht, ich habe es euch geboten.
18
Da sprach der HERR zu Josua: Recke aus die Lanze in deiner
Hand gegen Ai; denn ich will sie in deine Hand geben. Und da Josua die Lanze in
seiner Hand gegen die Stadt ausreckte,
19
da brach der Hinterhalt eilends auf aus seinem Ort, und
liefen, nachdem er seine Hand ausreckte und kamen in die Stadt und gewannen sie
und eilten und steckten sie mit Feuer an.
20
Und die Männer von Ai wandten sich und sahen hinter sich und
sahen den Rauch der Stadt aufgehen gen Himmel und hatten nicht Raum zu fliehen,
weder hin noch her. Und das Volk, das zur Wüste floh, kehrte sich um gegen die,
so ihnen nachjagten.
21
Denn da Josua und das ganze Israel sah, daß der Hinterhalt
die Stadt gewonnen hatte, weil der Stadt Rauch aufging, kehrten sie wieder um
und schlugen die Männer von Ai.
22
Und die in der Stadt kamen auch heraus ihnen entgegen, daß
sie mitten unter Israel kamen, von dorther und von hierher; und schlugen
sie, bis daß niemand unter ihnen übrigblieb noch entrinnen konnte,
23
und griffen den König zu Ai lebendig und brachten ihn zu
Josua.
24
Und da Israel alle Einwohner zu Ai erwürgt hatte auf dem
Felde und in der Wüste, die ihnen nachgejagt hatten, und alle durch die Schärfe
des Schwertes fielen, bis daß sie alle umkamen, da kehrte sich ganz Israel
gegen Ai und schlugen es mit der Schärfe des Schwerts.
25
Und alle, die des Tages fielen, beide Männer und Weiber, der
waren zwölftausend, alles Leute von Ai.
26
Josua aber zog nicht wieder zurück seine Hand, mit der er
die Lanze ausgereckt hatte, bis daß verbannt wurden alle Einwohner Ais.
27
Nur das Vieh und den Raub der Stadt teilte Israel aus unter
sich nach dem Wort des HERRN, das er Josua geboten hatte.
28
Und Josua brannte Ai aus und machte einen Haufen daraus
ewiglich, der noch heute daliegt,
29
und ließ den König zu Ai an einen Baum hängen bis an den
Abend. Da aber die Sonne war untergegangen, gebot er, daß man seinen Leichnam
vom Baum täte, und sie warfen ihn unter der Stadt Tor und machten einen großen
Steinhaufen auf ihn, der bis auf diesen Tag da ist.
10. Kap.
8 Und der
HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht vor ihnen, denn ich habe sie in deine
Hände gegeben; niemand unter ihnen wird vor dir stehen können.
9 Also kam
Josua plötzlich über sie; denn die ganze Nacht zog er herauf von Gilgal.
10
Aber der HERR schreckte sie vor Israel, daß sie eine
große Schlacht schlugen zu Gibeon und jagten ihnen nach den Weg hinan zu
Beth-Horon und schlugen sie bis gen Aseka und Makkeda.
11
Und da sie vor Israel flohen den Weg zu Beth-Horon,
ließ der HERR einen großen Hagel vom Himmel auf sie fallen bis gen Aseka, daß
sie starben. Und viel mehr starben ihrer von dem Hagel, als die Kinder Israel
mit dem Schwert erwürgten.
22
Josua aber sprach: Macht auf das Loch der Höhle und bringt
hervor die fünf Könige zu mir!
23
Sie taten also und brachten die fünf Könige zu ihm aus der
Höhle: den König zu Jerusalem, den König zu Hebron, den König zu Jarmuth, den
König zu Lachis, den König zu Eglon.
24
Da aber die fünf Könige zu ihm herausgebracht waren, rief
Josua das ganze Israel und sprach zu den Obersten des Kriegsvolks, die mit ihm
zogen: Kommt herzu und setzt eure Füße auf die Hälse dieser Könige. Und sie
kamen herzu und setzten ihre Füße auf ihre Hälse.
25
Und Josua sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht und
erschreckt nicht, seid getrost und unverzagt; denn also wird der HERR allen
euren Feinden tun, wider die ihr streitet.
26
Und Josua schlug sie darnach und tötete sie und hing
sie an fünf Bäume; und sie hingen an den Bäumen bis zum Abend.
28
Desselben Tages aber gewann Josua auch Makkeda und schlug es
mit der Schärfe des Schwerts, dazu seinen König, und verbannte es und alle
Seelen, die darin waren, und ließ niemand übrigbleiben und tat dem König zu
Makkeda, wie er dem König zu Jericho getan hatte.
29
Da zog Josua und das ganze Israel mit ihm von Makkeda gen
Libna und stritt dawider.
30
Und der HERR gab dieses auch in die Hand Israels mit
seinem König; und er schlug es mit der Schärfe des Schwerts und alle Seelen,
die darin waren, und ließ niemand übrigbleiben und tat seinem König, wie er dem
König zu Jericho getan hatte.
31
Darnach zog Josua und das ganze Israel mit ihm von Libna
nach Lachis und belagerten und bestritten es.
32
Und der HERR gab Lachis auch in die Hände Israels, daß sie
des andern Tages gewannen und schlugen es mit der Schärfe des Schwerts und
alle Seelen, die darin waren, allerdinge wie sie Libna getan hatten.
33
Zu derselben Zeit zog Horam, der König der Geser, hinauf,
Lachis zu helfen; aber Josua schlug ihn mit allem seinem Volk, bis daß
niemand übrigblieb.
34
Und Josua zog von Lachis samt dem ganzen Israel gen Eglon
und belagerte und bestritt es
35
und gewann es desselben Tages und schlug es mit der
Schärfe des Schwerts und verbannte alle Seelen, die darin waren, desselben
Tages, allerdinge wie er Lachis getan hatte.
36
Darnach zog Josua hinauf samt dem ganzen Israel von Eglon
gen Hebron und bestritt es
37
und gewann es und schlug es mit der Schärfe des Schwerts
und seinen König mit allen seinen Städten und allen Seelen, die darin waren,
und ließ niemand übrigbleiben, allerdinge wie er Eglon getan hatte, und
verbannte es und alle Seelen, die darin waren.
38
Da kehrte Josua wieder um samt dem ganzen Israel gen Debir
und bestritt es
39
und gewann es samt seinem König und alle seine Städte;
und schlugen es mit der Schärfe des Schwerts und verbannten alle Seelen, die
darin waren, und ließ niemand übrigbleiben. Wie er Hebron getan hatte, so
tat er auch Debir und seinem König, und wie er Libna und seinem König getan
hatte.
40
Also schlug Josua alles Land auf dem Gebirge und gegen
Mittag und in den Gründen und an den Abhängen mit allen ihren Königen und
ließ niemand übrigbleiben und verbannte alles, was Odem hatte, wie der HERR,
der Gott Israels, geboten hatte.
41
Und schlug sie von Kades-Barnea an bis gen Gaza und das
ganze Land Gosen bis gen Gibeon
42
und gewann alle diese Könige mit ihrem Lande auf einmal;
denn der HERR, der Gott Israels, stritt für Israel.
11. Kap.
6 Und der
HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht vor ihnen! denn morgen um diese Zeit
will ich sie alle erschlagen geben vor den Kindern Israel; ihre Rosse sollst du
Lähmen und ihre Wagen mit Feuer verbrennen.
7 Und Josua
kam plötzlich über sie und alles Kriegsvolk mit ihm am Wasser Merom, und
überfielen sie.
8 Und der
HERR gab sie in die Hände Israels, und schlugen sie und jagten sie bis gen
Groß-Sidon und bis an die warmen Wasser und bis an die Ebene Mizpa gegen Morgen
und schlugen sie, bis daß niemand unter ihnen übrigblieb.
9 Da tat
ihnen Josua, wie der HERR ihm gesagt hatte, und lähmte ihre Rosse und
verbrannte ihre Wagen
10
und kehrte um zu derselben Zeit und gewann Hazor und schlug
seinen König mit dem Schwert; denn Hazor war vormals die Hauptstadt aller
dieser Königreiche.
11
Und sie schlugen alle Seelen, die darin waren, mit
der Schärfe des Schwerts und verbannten sie, und er ließ nichts übrigbleiben,
das Odem hatte, und verbrannte Hazor mit Feuer.
12
Dazu gewann Josua alle Städte dieser Könige mit ihren
Königen und schlug sie mit der Schärfe des Schwerts und verbannte sie, wie
Mose, der Knecht des HERRN, geboten hatte.
13
Doch verbrannten die Kinder Israel keine Städte, die auf
Hügeln standen, sondern Hazor allein verbrannte Josua.
14
Und allen Raub dieser Städte und das Vieh teilten die Kinder
Israel unter sich; aber alle Menschen schlugen sie mit der Schärfe des
Schwerts, bis sie die vertilgten, und ließen nichts übrigbleiben, das Odem hatte.
15 Wie der HERR dem Mose,
seinem Knecht, und Mose Josua geboten hatte, so tat Josua, daß nichts fehlte an
allem, was der HERR dem Mose geboten hatte.
16 Also nahm Josua alles dies
Land ein, das Gebirge und alles, was gegen Mittag liegt, und das Land Gosen und
die Gründe und das Gefilde und das Gebirge Israel mit seinen Gründen,
17
von dem kahlen Gebirge an, das aufsteigt gen Seir, bis gen
Baal-Gad in der Ebene beim Berge Libanon, unten am Berge Hermon. Alle ihre
Könige gewann er und schlug sie und tötete sie.
18 Er stritt aber eine lange Zeit mit
diesen Königen.
19
Es war aber keine Stadt, die sich mit Frieden ergab den
Kindern Israel, ausgenommen die Heviter, die zu Gibeon wohnten; sondern sie
gewannen sie alle im Streit.
20
Und das alles geschah also von dem HERRN, daß ihr Herz
verstockt würde, mit Streit zu begegnen den Kindern Israel, auf daß sie
verbannt würden und ihnen keine Gnade widerführe, sondern vertilgt würden, wie
der HERR dem Mose geboten hatte.
21
Zu der Zeit kam Josua und rottete aus die Enakiter
von dem Gebirge, von Hebron, von Debir, von Anab und von allem Gebirge Juda und
von allem Gebirge Israel und verbannte sie mit ihren Städten
22
und ließ keine Enakiter übrigbleiben im Lande der
Kinder Israel; außer zu Gaza, zu Gath, zu Asdod, da blieben ihrer übrig.
23
Also nahm Josua alles Land ein, allerdinge wie der HERR zu
Mose geredet hatte, und gab es Israel zum Erbe, einem jeglichen Stamm seinen
Teil. Und der Krieg hörte auf im Lande.
12. Kap.
1 Dies sind die Könige des
Landes, die die Kinder Israel schlugen und nahmen ihr Land ein jenseit des
Jordans gegen der Sonne Aufgang von dem Bach Arnon an bis an den Berg Hermon
und das ganze Gefilde gegen Morgen:
2 Sihon, der
König der Amoriter, der zu Hesbon wohnte und herrschte von Aroer an, das am
Ufer liegt des Bachs Arnon, und von der Mitte des Tals an und über das halbe
Gilead bis an den Bach Jabbok, der die Grenze ist der Kinder Ammon,
3 und über
das Gefilde bis an das Meer Kinneroth gegen Morgen und bis an das Meer im Gefilde,
nämlich das Salzmeer, gegen Morgen, des Weges gen Beth-Jesimoth, und gegen
Mittag unten an den Abhängen des Gebirges Pisga.
4 Dazu das
Gebiet des Königs Og von Basan, der noch von den Riesen übrig war und wohnte zu
Astharoth und Edrei
5 und
herrschte über den Berg Hermon, über Salcha und über ganz Basan bis an die
Grenze der Gessuriter und Maachathiter und über das halbe Gilead, da die Grenze
war Sihons, des Königs zu Hesbon.
6 Mose, der
Knecht des HERRN, und die Kinder Israel schlugen sie. Und Mose, der Knecht des
HERRN, gab ihr Land einzunehmen den Rubenitern, Gaditer und dem halben Stamm
Manasse.
7 Dies sind
die Könige des Landes, die Josua schlug und die Kinder Israel, diesseit des
Jordans gegen Abend, von Baal-Gad an auf der Ebene beim Berge Libanon bis an
das kahle Gebirge, das aufsteigt gen Seir (und Josua gab das Land den Stämmen
Israels einzunehmen, einem jeglichen sein Teil,
8 was auf
den Gebirgen, in den Gründen, Gefilden, an den Abhängen, in der Wüste und gegen
Mittag war: die Hethiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Heviter und
Jebusiter):
9 der König
zu Jericho, der König zu Ai, das zur Seite an Beth-el liegt,
10 der König zu Jerusalem, der König
zu Hebron,
11
der König zu Jarmuth, der König zu Lachis,
12 der König zu Eglon, der König zu
Geser,
13
der König zu Debir, der König zu Geder,
14 der König zu Horma, der König zu
Arad,
15
der König zu Libna, der König zu Adullam,
16 der König zu Makkeda, der König zu
Beth-El,
17
der König zu Thappuah, der König zu Hepher,
18 der König zu Aphek, der König zu
Lasaron,
19
der König zu Madon, der König zu Hazor,
20
der König zu Simron-Meron, der König zu Achsaph,
21 der König zu Thaanach, der König
zu Megiddo,
22
der König zu Kedes, der König zu Jokneam am Karmel,
23
der König zu Naphoth-Dor, der König der Heiden zu Gilgal,
24
der König zu Thirza. Das sind einunddreißig Könige.
13. Kap.
1 Da nun
Josua alt war und wohl betagt, sprach der HERR zu ihm: Du bist alt geworden und
wohl betagt, und des Landes ist noch sehr viel übrig einzunehmen,
2 nämlich
alle Kreise der Philister und ganz Gessur,
3 vom Sihor
an, der vor Ägypten fließt bis an die Grenze Ekrons gegen Mitternacht, die den
Kanaanitern zugerechnet wird, fünf Herren der Philister, nämlich der Gaziter, der
Asdoditer, der Askaloniter, der Gathiter der Ekroniter, und die Avviter;
4 vom Mittag
an aber das ganze Land der Kanaaniter und Meara der Sidonier bis gen Aphek, bis
an die Grenze der Amoriter;
5 dazu das
Land der Gebaliter und der ganze Libanon gegen der Sonne Aufgang, von Baal-Gad
an unter dem Berge Hermon, bis man kommt gen Hamath.
6 Alle, die
auf dem Gebirge wohnen, vom Libanon an bis an die warmen Wasser, alle Sidonier:
ich will sie vertreiben vor den Kindern Israel; lose nur darum, sie auszuteilen
unter Israel, wie ich dir geboten habe.
7 So teile
nun dies Land zum Erbe unter die neun Stämme und unter den halben Stamm
Manasse.
8 Denn die
Rubeniter und Gaditer haben mit dem andern halben Manasse ihr Erbteil
empfangen, das ihnen Mose gab jenseit des Jordans, gegen Aufgang, wie ihnen
dasselbe Mose, der Knecht des HERRN, gegeben hat,
9 von Aroer
an, das am Ufer des Bachs Arnon liegt, und von der Stadt mitten im Tal und die
ganze Ebene Medeba bis gen Dibon
10
und alle Städte Sihons, des Königs der Amoriter, der zu
Hesbon saß, bis an die Grenze der Kinder Ammon,
11
dazu Gilead und das Gebiet von Gessur und Maacha und den
ganzen Berg Hermon und das ganze Basan bis gen Salcha
12 (das ganze Reich Ogs von
Basan, der zu Astharoth und Edrei saß, welcher noch übrig war von den Riesen.
Mose aber schlug sie und vertrieb sie.
13
Die Kinder Israel vertrieben aber die zu Gessur und zu
Maacha nicht, sondern es wohnten beide, Gessur und Maacha, unter den Kindern
Israel bis auf diesen Tag).
14
Aber dem Stamm der Leviten gab er kein Ertbteil; denn das
Opfer des HERRN, des Gottes Israels, ist ihr Erbteil, wie er ihnen geredet hat.
15
Also gab Mose dem Stamm der Kinder Ruben nach ihren
Geschlechtern,
16
daß ihr Gebiet war von Aroer an, das am Ufer des Bachs Arnon
liegt, und von der Stadt mitten im Tal mit allem ebenen Felde bis gen Medeba,
17
Hesbon und alle seine Städte, die im ebenen Felde liegen,
Dibon, Bamoth-Baal und Beth-Baal-Meon,
18 Jahza, Kedemoth, Mephaath,
19 Kirjathaim, Sibma, Zereth-Sahar
auf dem Berge im Tal,
20 Beth-Peor, die Abhänge am Pisga
und Beth-Jesimoth
21
und alle Städte auf der Ebene und das ganze Reich Sihons,
des Königs der Amoriter, der zu Hesbon saß, den Mose schlug samt den Fürsten
Midians, Evi, Rekem, Zur, Hur und Reba, den Gewaltigen des Königs Sihon, die im
Lande wohnten.
22
Auch Bileam, der Sohn Beors, den Weissager erwürgten
die Kinder Israel mit dem Schwert samt den Erschlagenen.
23
Und die Grenze der Kinder Ruben war der Jordan. Das ist das
Erbteil der Kinder Ruben nach ihren Geschlechtern, die Städte und ihre Dörfer.
24
Dem Stamm der Kinder Gad nach ihrem Geschlecht gab Mose,
25
daß ihr Gebiet war Jaser und alle Städte in Gilead und das
halbe Land der Kinder Ammon bis gen Aroer, welches liegt vor Rabba,
26
und von Hesbon bis gen Ramath-Mizpe und Betonim, und von
Mahanaim bis an die Grenze Debirs,
27
im Tal aber Beth-Haran, Beth-Nimra, Sukkoth und Zaphon, was
übrig war von dem Reich Sihons, des Königs zu Hesbon, daß der Jordan die Grenze
war bis ans Ende des Meeres Kinnereth, jenseit des Jordans gegen Aufgang.
28
Das ist das Erbteil der Kinder Gad nach ihren Geschlechtern,
die Städte und ihre Dörfer.
29
Dem halben Stamm der Kinder Manasse nach ihren Geschlechtern
gab Mose,
30
daß ihr Gebiet war von Mahanaim an: das ganze Basan, das
ganze Reich Ogs, des Königs von Basan, und alle Flecken Jairs, die in Basan
liegen, nämlich Städte.
31
Und das halbe Gilead, Astharoth, Edrei, die Städte des
Königreichs Ogs von Basan, gab er den Kindern Machirs, des Sohnes Manasses, das
ist die Hälfte der Kinder Machirs, nach ihren Geschlechtern.
32
Das ist es, was Mose ausgeteilt hat in dem Gefilde Moabs,
jenseit des Jordans vor Jericho gegen Aufgang.
33
Aber dem Stamm Levi gab Mose kein Erbteil; denn der HERR, der
Gott Israels, ist ihr Erbteil, wie er ihnen geredet hat.
[Die Kapitel 14 bis 19 beschreiben die weitere Aufteilung
des eingenommenen Landes.]
Kap. 19
47
Und an demselben endet das Gebiet der Kinder Dan. Und die
Kinder Dan zogen hinauf und stritten wider Lesem und gewannen und schlugen es
mit der Schärfe des Schwerts und nahmen es ein und wohnten darin und
nannten es Dan nach ihres Vaters Namen.
Kap. 21
43
Also gab der HERR Israel alles Land, das er geschworen hatte
ihren Vätern zu geben, und sie nahmen es ein und wohnten darin.
Kap. 22
7 Dem halben Stamm
Manasse hatte Mose gegeben in Basan; der andern Hälfte gab Josua unter ihren
Brüdern diesseit des Jordans gegen Abend. Und da er sie gesegnet hatte,
8 sprach er
zu ihnen: Ihr kommt wieder heim mit großem Gut zu euren Hütten, mit sehr viel
Vieh, Silber, Gold, Erz, Eisen und Kleidern; so teilt nun den Raub eurer Feinde
mit euren Brüdern.
Kap. 23
15
Gleichwie nun alles Gute gekommen ist, das der HERR, euer
Gott, euch verheißen hat, also wird der HERR auch über euch kommen lassen alles
Böse, bis er euch vertilge von diesem guten Land, das euch der HERR, euer Gott,
gegeben hat,
16
wenn ihr übertretet den Bund des HERRN, eures Gottes, den er
euch geboten hat, und hingeht und andern Göttern dient und sie anbetet, daß der
Zorn des HERRN über euch ergrimmt und euch bald umbringt hinweg von dem guten
Land, das er euch gegeben hat.
Kap. 24
1 Josua
versammelte alle Stämme Israels gen Sichem und berief die Ältesten von Israel,
die Häupter, Richter und Amtleute. Und da sie vor Gott getreten waren,
2 sprach er
zum ganzen Volk: So sagt der HERR, der Gott Israels: Eure Väter wohnten
vorzeiten jenseit des Stroms, Tharah, Abrahams und Nahors Vater, und dienten
andern Göttern.
3 Da nahm
ich euren Vater Abraham jenseit des Stroms und ließ ihn wandern im ganzen Land
Kanaan und mehrte ihm seinen Samen und gab ihm Isaak.
4 Und Isaak
gab ich Jakob und Esau und gab Esau das Gebirge Seir zu besitzen. Jakob aber
und seine Kinder zogen hinab nach Ägypten.
5 Da sandte
ich Mose und Aaron und plagte Ägypten, wie ich unter ihnen getan habe.
6 Darnach
führte ich euch und eure Väter aus Ägypten. Und da ihr an das Meer kamt und die
Ägypter euren Vätern nachjagten mit Wagen und Reitern ans Schilfmeer,
7 da
schrieen sie zum HERRN; der setzte eine Finsternis zwischen euch und die
Ägypter und führte das Meer über sie, und es bedeckte sie. Und eure Augen haben
gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe. Und ihr habt gewohnt in der Wüste
eine lange Zeit.
8 Und ich
habe euch gebracht in das Land der Amoriter, die jenseit des Jordans wohnten;
und da sie wider euch stritten, gab ich sie in eure Hände, daß ihr ihr Land
besaßet, und vertilgte sie vor euch her.
9 Da machte
sich auf Balak, der Sohn Zippors, der Moabiter König, und stritt wider Israel
und sandte hin und ließ rufen Bileam, den Sohn Beors, daß er euch verfluchte.
10
Aber ich wollte ihn nicht hören. Und er segnete euch und ich
errettete euch aus seinen Händen.
11
Und da ihr über den Jordan gingt und gen Jericho kamt,
stritten wider euch die Bürger von Jericho, die Amoriter, Pheresiter,
Kanaaniter, Hethiter, Girgasiter, Heviter und Jebusiter; aber ich gab sie in
eure Hände.
12
Und sandte Hornissen vor euch her; die trieben sie
aus vor euch her, die zwei Könige der Amoriter, nicht durch dein
Schwert noch durch deinen Bogen.
19
Josua sprach zu dem Volk: Ihr könnt dem HERRN nicht dienen;
denn er ist ein heiliger Gott, ein eifriger Gott, der eurer Übertretungen und
Sünden nicht schonen wird.
20
Wenn ihr aber den HERRN verlaßt und fremden Göttern dient,
so wird er sich wenden und euch plagen und euch umbringen, nachdem er euch
Gutes getan hat.
1. Kap.
1 Nach
dem Tod Josuas fragten die Kinder Israel den HERRN und sprachen: Wer soll unter
uns zuerst hinaufziehen, Krieg zu führen wider die Kanaaniter?
2 Der HERR sprach: Juda
soll hinaufziehen. Siehe, ich habe das Land in seine Hand gegeben.
3 Da sprach Juda zu
seinem Bruder Simeon: Zieh mit mir hinauf in mein Los und laß uns wider die
Kanaaniter streiten, so will ich wieder mit dir ziehen in dein Los. Also zog
Simeon mit ihm.
4 Da nun Juda hinaufzog,
gab der HERR die Kanaaniter und Pheresiter in ihre Hände, und sie schlugen zu
Besek zehntausend Mann.
5 Und fanden den
Adoni-Besek zu Besek und stritten wider ihn und schlugen die Kanaaniter und
Pheresiter.
6 Aber Adoni-Besek floh,
und sie jagten ihm nach; und da sie ihn ergriffen, hieben sie ihm die Daumen ab
an seinen Händen und Füßen.
7 Da
sprach Adoni-Besek: Siebzig Könige mit abgehauenen Daumen ihrer Hände und Füße
lasen auf unter meinem Tisch. Wie ich nun getan habe, so hat mir Gott wieder
vergolten. Und man brachte ihn gen Jerusalem; daselbst starb er.
8 Aber die Kinder Juda
stritten wider Jerusalem und gewannen es und schlugen es mit der Schärfe des
Schwerts und zündeten die Stadt an.
9 Darnach zogen die
Kinder Juda herab, zu streiten wider die Kanaaniter, die auf dem Gebirge und
gegen Mittag und in den Gründen wohnten.
10 Und Juda zog hin wider
die Kanaaniter, die zu Hebron wohnten (Hebron aber hieß vorzeiten
Kirjath-Arba), und sie schlugen den Sesai und Ahiman und Thalmai.
11 Und zogen von da wider
die Einwohner zu Debir (Debir aber hieß vorzeiten Kirjath-Sepher).
12 Und Kaleb sprach: Wer
Kirjath-Sepher schlägt und gewinnt, dem will ich meine Tochter Achsa zum Weibe
geben.
13 Da gewann es Othniel,
der Sohn des Kenas, Kalebs jüngerer Bruder. Und er gab ihm sein Tochter Achsa
zum Weibe.
17 Und Juda zog hin mit
seinem Bruder Simeon, und schlugen die Kanaaniter zu Zephath und verbannten sie
und nannten die Stadt Horma.
18 Dazu gewann Juda Gaza
mit seinem Zugehör und Askalon mit seinem Zugehör und Ekron mit seinem Zugehör.
19 Und der HERR war mit
Juda, daß er das Gebirge einnahm; denn er konnte die Einwohner im Grunde nicht vertreiben,
darum daß sie eiserne Wagen hatten.
20 Und sie gaben dem
Kaleb Hebron, wie Mose gesagt hatte; und er vertrieb daraus die drei Söhne des
Enak.
22 Desgleichen zogen auch
die Kinder Joseph hinauf gen Beth-El, und der HERR war mit ihnen.
23 Und das Haus Josephs
ließ auskundschaften Beth-El, das vorzeiten Lus hieß.
24 Und die Wächter sahen
einen Mann aus der Stadt gehen und sprachen zu ihm: Weise uns, wo wir in die
Stadt kommen, so wollen wir Barmherzigkeit an dir tun.
25 Und da er ihnen zeigte,
wo sie in die Stadt kämen, schlugen sie die Stadt mit der Schärfe des Schwerts;
aber den Mann und all sein Geschlecht ließen sie gehen.
28 Da aber Israel mächtig
war, machte es die Kanaaniter zinsbar und vertrieb sie nicht.
30 Sebulon vertrieb auch nicht
die Einwohner von Kitron und Nahalol; sondern die Kanaaniter wohnten unter
ihnen und waren zinsbar.
33 Naphthali vertrieb die
Einwohner nicht zu Beth-Semes noch zu Beth-Anath, sondern wohnte unter den
Kanaanitern, die im Lande wohnten. Aber die zu Beth-Semes und zu Beth-Anath
wurden zinsbar.
34 Und die Amoriter
drängten die Kinder Dan aufs Gebirge und ließen nicht zu, daß sie herunter in
den Grund kämen.
35 Und die Amoriter
blieben wohnen auf dem Gebirge Heres, zu Ajalon und Saalbim. Doch ward ihnen
die Hand des Hauses Joseph zu schwer, und wurden zinsbar.
2. Kap.
2 ihr aber solltet
keinen Bund machen mit den Einwohnern dieses Landes und ihre Altäre zerbrechen.
Aber ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht. Warum habt ihr das getan?
3 Da sprach ich auch:
Ich will sie nicht vertreiben vor euch, daß sie euch zum Strick werden und ihre
Götter zum Netz.
11 Da taten die Kinder
Israel übel vor dem HERRN und dienten den Baalim
12 und verließen den
HERRN, ihrer Väter Gott, der sie aus Ägyptenland geführt hatte, und folgten
andern Göttern nach von den Göttern der Völker, die um sie her wohnten, und
beteten sie an und erzürnten den HERRN;
13 denn sie verließen je
und je den HERRN und dienten Baal und den Astharoth.
14 So ergrimmte der Zorn
des HERRN über Israel und gab sie in die Hand der Räuber, daß diese sie
beraubten, und verkaufte sie in die Hände ihrer Feinde umher. Und sie konnten
nicht mehr ihren Feinden widerstehen;
15 sondern wo sie hinaus
wollten, da war des HERRN Hand wider sie zum Unglück, wie denn der HERR ihnen
gesagt und geschworen hatte. Und sie wurden hart gedrängt.
20 Darum ergrimmte denn
des HERRN Zorn über Israel, daß er sprach: Weil dies Volk meinen Bund
übertreten hat, den ich ihren Vätern geboten habe, und gehorchen meiner Stimme
nicht,
21 so will ich auch
hinfort die Heiden nicht vertreiben, die Josua hat gelassen, da er starb,
22 daß ich Israel durch
sie versuche, ob sie auf dem Wege des HERRN bleiben, daß sie darin wandeln, wie
ihre Väter geblieben sind, oder nicht.
23 Also ließ der HERR
diese Heiden, daß er sie nicht bald vertrieb, die er nicht hatte in Josuas Hand
übergeben.
3. Kap.
7 Und die Kinder Israel
taten übel vor dem HERRN und vergaßen des HERRN, ihres Gottes, und dienten den
Baalim und den Ascheroth.
8 Da ergrimmte der Zorn
des HERRN über Israel, und er verkaufte sie unter die Hand Kusan-Risathaims,
des Königs von Mesopotamien; und dienten also die Kinder Israel dem
Kusan-Risathaim acht Jahre.
12 Aber die Kinder Israel
taten fürder übel vor dem HERRN. Da stärkte der HERR den Eglon, den König der
Moabiter, wider Israel, darum daß sie übel taten vor dem HERRN.
13 Und er sammelte zu
sich die Kinder Ammon und die Amalekiter und zog hin und schlug Israel und nahm
ein die Palmenstadt.
14 Und die Kinder Israel
dienten Eglon, dem König der Moabiter, achtzehn Jahre.
28 und sprach zu ihnen:
Jagt mir nach; denn der HERR hat euch die Moabiter, eure Feinde, in eure Hände
gegeben! Und sie jagten ihm nach und gewannen die Furten am Jordan, die gen
Moab gehen, und ließen niemand hinüber
29 und schlugen die
Moabiter zu der Zeit, bei zehntausend Mann, allzumal die besten und streitbare
Männer, daß nicht einer entrann.
30 Also wurden die
Moabiter zu der Zeit unter die Hand der Kinder Israel gedämpft. Und das Land
war still achtzig Jahre.
31 Darnach war Samgar,
der Sohn Anaths; der schlug sechshundert Philister mit einem Ochsenstecken, und
auch er erlöste Israel.
4. Kap.
1 Aber die Kinder Israel
taten fürder übel vor dem HERRN, da Ehud gestorben war.
2 Und der HERR verkaufte
sie in die Hand Jabins, des Königs der Kanaaniter, der zu Hazor saß; und sein
Feldhauptmann war Sisera, und er wohnte zu Haroseth der Heiden.
3 Und die Kinder Israel
schrieen zum HERRN; denn er hatte neunhundert eiserne Wagen und zwang die Kinder
Israel mit Gewalt zwanzig Jahre.
15 Aber der HERR
erschreckte den Sisera samt allen seinen Wagen und ganzem Heer vor der Schärfe
des Schwertes Baraks, daß Sisera von seinem Wagen sprang und floh zu Fuß.
16 Barak aber jagte nach
den Wagen und dem Heer bis gen Haroseth der Heiden. Und alles Heer Siseras fiel
vor der Schärfe des Schwerts, daß nicht einer übrigblieb.
21 Da nahm Jael, das Weib
Hebers, einen Nagel von der Hütte und einen Hammer in ihre Hand und ging leise
zu ihm hinein und schlug ihm den Nagel durch seine Schläfe, daß er in die Erde
drang. Er aber war entschlummert, ward ohnmächtig und starb.
22 Da aber Barak Sisera
nachjagte, ging Jael heraus, ihm entgegen, und sprach zu ihm: Gehe her! ich
will dir den Mann zeigen, den du suchst. Und da er zu ihr hineinkam, lag Sisera
tot, und der Nagel steckte in seiner Schläfe.
23 Also dämpfte Gott zu
der Zeit Jabin, der Kanaaniter König, vor den Kindern Israel.
24 Und die Hand der
Kinder Israel ward immer stärker wider Jabin, der Kanaaniter König, bis sie ihn
ausrotteten.
5. Kap.
20 Vom Himmel ward wider
sie gestritten; die Sterne in ihren Bahnen stritten wider Sisera.
21 Der Bach Kison wälzte
sie, der Bach Kedumin, der Bach Kison. Tritt, meine Seele, auf die Starken!
22