Der 1. Brief des Petrus
So höret denn, was ich verkünde:
Bevor der Herr die
Welt erbaute,
da plante ER des
Menschen Sünde,
d.h., dass ER den
Mensch versaute.
Erst später schuf er
dann die Welt,
erst später schickte
er den Sohn,
den er zum Opferlamm
bestellt,
geplant hat ER das
ewig schon.
Was mancher Christ
ganz dumpf nur ahnt,
der Sündenfall, des
Herren Wut
war’n lang voraus von
ihm geplant
samt neuem Bund durch
Jesu Blut.
Moralisch ist das
abgrundtief,
den ganzen Masomist
entlarvt der erste
Petrusbrief,
doch den liest kaum
ein Christ:
„Ihr wisst, dass ihr aus eurer
sinnlosen, von den Vätern ererbten Lebensweise nicht um einen vergänglichen
Preis losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold, sondern mit dem kostbaren
Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel. Er war schon vor der Erschaffung
der Welt dazu ausersehen und euretwegen ist er am Ende der Zeiten erschienen.“ 1. Petrus 1 (18-21)
„Ihr seid vom Herren auserwählt,
der euch berief zu seinem Licht.
Weil ihr zu Gottes Volk nun zählt,
folgt eures Fleisches Lüsten nicht.
Seid untertan der Macht der Welt
und ehret euren König,
weil dies dem Herren so gefällt.
Dies rat ich euch persönlich.
Der Hauptmann ist von Gott gesandt,
zur Rache soll er kommen,
dass er den Üblen übermannt
zum Lobe auch der Frommen.
Ihr Knechte sollt den Herren dienen,
und dienen sollt ihr dann auch
ihnen,
wenn diese spotten eurer Bitten:
auch Jesus Christus hat gelitten.
Den Herren seid ihr untergeben,
nach Gottes Gnade sollt ihr streben.
Drum duldet tapfer jede Strafe
und seid des Hirten fromme Schafe.“
1. Petrus 2 (9-20)
„Den Hunden gleichen sie und
Schweinen,
doch wir dagegen sind die Reinen.“
1. Petrus 2 (22)
„Um ein tadelloses Mitglied einer
Schafherde sein zu können,
muss man vor allem ein Schaf sein.“
Albert Einstein,
Physiker, 1879-1955
„Mißtraut denen, die da sagen, dass
Gott auf ihrer Seite steht.
Sie sind nur so nah ihrem Gott, weil sie so fern dem Menschen sind.“
Michael
Schmidt-Salomon, dt. Schriftsteller
www.schmidt-salomon.de