Jesu
Kirche
Ich glaub, dass ich ein Sünder bin,
drum geh ich auch zur Beichte hin.
Matt 16 (19) 18
(18) Joh 20 (21-23)
Ich glaub, wo zwei versammelt sind,
da ist dann auch des Herren Kind.
Matt 18 (20)
Ich glaub, dass die Dreieinigkeit
mir meine Sünden stets verzeiht.
Matt 26 (28)
Es lehrten schon die
Kirchenväter:
kassiert wird hier,
das Reich kommt später.
Ich glaub, dass
Priester Häuser essen
und sich dabei nie
überfressen.
Und Goethe spricht
sogar von Ländern,
es wird nun Zeit, dies
mal zu ändern.
Mark 12 (38-40) Luk 20 (46-47)
Ich glaub, dass ich mit Brot und
Wein
den Körper Christi nehme ein.
Ich glaub, des Herren Fleisch und Blut
tun mir als Sünder wirklich gut.
Mark 14 (22-24) Luk 22 (19-20) Joh 6 (51-59)
Bei Jesus fand noch
Speisung statt,
vom „Abendmahl“ wird
man nicht satt.
Ich glaub, dass es nun
Kirchen gibt,
ist nichts, was Jesus
wirklich liebt.
Das Papsttum wäre ihm
verhasst,
weil´s nicht zu seiner
Lehre passt.
Ich glaube, was die
Kirche lehrt,
ist ziemlich dumm und
grundverkehrt.
Die Kirche hab ich nie
gemocht,
weil sie die Menschen
unterjocht.
„Die Kirche muß die Wahrheit
unterdrücken, um in der Gesellschaft hoffähig zu bleiben.“
Gerd Lüdemann, dt. Theologe
Ich glaube, Deschner hat
ganz Recht,
der Kirchen Einfluss
ist meist schlecht.
Karlheiz Deschner: Abermals krähte
der Hahn.
Eine kritische Kirchengeschichte.
Btb, 800 S., 15 €
Karlheiz Deschner: Kriminalgeschichte
des Christentums
Rowohlt, bisher 9 Bände, auch als CD-ROM
erhältlich.
Denn es sind auch hohe Pfaffen
biologisch nackte
Affen.
Stolz des Kaisers neue
Kleider
tragen diese Herren
leider.
Typisch für die
schwarze Zunft
ist und bleibt die
Unvernunft.
Lieber Kirchensteuer zahlen
als auf ewig
Höllenqualen?
Lieber etwas Gutes
machen,
über Gruselmärchen
lachen!
Lieber frei und
fröhlich sein,
Religion höhlt das
Gebein.
s. auch Sprüche, 17
(22)
„Es ist die ganze Kirchengeschichte Mischmasch
von Irrtum und Gewalt.“
Johann Wolfgang von Goethe
(1749-1832), Zahme Elegien
„Jesus kündigte das Reich Gottes an,
gekommen ist die Kirche.“
Alfred Loisy, frz.
Theologe (1857-1940)
Loisy wurde wegen bibel- und
kirchenkritischer Äußerungen 1908 exkommuniziert; Katholiken wurde verboten,
mit ihm zu sprechen.
Bis zum Krematorium
machen sie Brimborium.
"Wer
glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja
auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht."
Albert Schweitzer, dt. Theologe und Arzt (1875-1965)
Liebt der alte Herr im Himmel
wirklich Sonntagskirchgebimmel?
Blödsinn soll man
Blödsinn nennen,
wenn zum Dienst die
Schafe rennen.
Aus der
Kriminalgeschichte des Christentums:
325 Auf
dem Konzil von Nicäa werden die Arianer verdammt und des Landes verwiesen.
381 Kaiser
Theodosius verpflichtet alle Bürger Roms dazu, Christen zu werden.
388 Christen
zerstören zum ersten Mal eine Synagoge.
750 Konstantinische
Schenkung (eine Fälschung)
1095 Papst Urban ruft zum ersten Kreuzzug auf.
1231 Papst Gregor IX. begründet offiziell die
Inqusition.
1391 Sevilla: 4.000 Juden getötet, 25.000 als
Sklaven verkauft
1450 bis 1750: Hochzeit der Hexenprozesse
1500 Beginn der Zerstörung der Hochkulturen
Mittelamerikas;
durch Mord, Hunger und eingeschleppte Krankheiten verloren
bis 1600 etwa 50 Millionen Indios ihr Leben.
1562 Beginn der Hugenottenkriege
1599 Einrichtung des Index librorum prohibitorum
1618 Beginn des 30-jährigen Kriegs
1648 Polen: Ermordung von 200.000 Juden
1819 von Würzburg ausgehend Judenpogrome in
Deutschland
1933 Beginn
der Judenverfolgung durch die Nazis; bis 1945 protestiert kein einziger
deutscher Bischof öffentlich; auch
nicht gegen die Verfolgung von Zeugen Jehovas, Sinti, Roma,
Liberalen, Demokranten und Kommunisten.
1941 bis
1943: unter Ante Pavelic stark religiös motivierte und vom Vatikan tolerierte Gräueltaten.
Mindestens 600.000 orthodoxe Serben wurden von katholischen Kroaten ermordet,
299 Kirchen zerstört.
„Gefährlich ist´s, den Leu zu
wecken, verderblich ist des TigersZahn,
jedoch der schrecklichste der
Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.“
Friedrich Schiller, dt. Dichter
(1759-1805)
„Nach intensiver Beschäftigung mit
der Geschichte des Christentums kenne ich in Antike, Mittelalter und Neuzeit,
einschließlich und besonders des 20. Jahrhunderts, keine Organisation der Welt,
die zugleich so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet
ist wie die christliche Kirche, ganz besonders die römisch-
katholische Kirche.“
Karlheinz Deschner: Oben ohne. Für
einen götterlosen Himmel und eine priesterfreie Welt. rororo, 384 S., S. 307
Die Kirche lehrt fast nur Gerüchte,
der faule Baum trägt faule Früchte.
Es war die fromme Christenheit
schon oft zu Mord und Krieg bereit.
Der Christen Gott ist
taub und stumm,
er lässt die Pfaffen
machen.
Was diese schwatzen,
ist meist dumm
und bestenfalls zum
Lachen.