Wolfgang Klosterhalfen

Reimbibel

Heitere Aufklärung über den christlichen Aberglauben

BoD, Mai 2010, 320 S., 19.90 €

www.reimbibel.de

 

 

Was glauben Christen eigentlich noch?

 

Nur 13 % der evangelischen Pfarrer in Berlin-Brandenburg glauben an die Erbsünde. Bei den 87 % dieser Pfarrer, die diesen menschenfeindlichen Unsinn nicht glauben, muss man annehmen, dass sie auch nicht glauben, dass Jesus wegen der von allen Menschen ererbten Sünde von Gott am Kreuz geopfert worden ist.

Nur 33 % der evangelischen Pfarrer in Berlin-Brandenburg glauben an das Jüngste Gericht. Das bedeutet, dass 67 % dieser Pfarrer lügen, wenn sie vor ihrer Gemeinde das Glaubensbekenntnis sprechen! Nur ein Drittel von ihnen hält die Heilige Schrift für heilig.

Umfrage von Klaus-Peter Jörns (1996)

 

Eine Umfrage unter deutschen Katholiken ergab 1999, dass nur 40 % an das Dogma der Jungfrauengeburt glaubten.

s. Rudolf Augstein: Jesus Menschensohn, S. 50

 

Nur 39 % der 16-29jährigen Katholiken glauben daran, dass Gott die Welt erschaffen hat. An den dreifaltigen Gott der Christen – Vater, Sohn und heiliger Geist – glauben nur noch 44 % der 16-29jährigen Katholiken. Würden alle jungen Katholiken das  Glaubensbekenntnis sprechen, würden 56 % von ihnen lügen!

Allensbach-Umfrage 7032 (2002)

 

Deutsche glauben:

Jesus ist in den Herzen auferstanden             32%

Jesus ist leibhaftig auferstanden                     21%

Jesu Seele ist auferstanden                            16%

Jesus ist tot, es gibt keine Auferstehung        11%

Jesus hat nie gelebt                                         10%

Weiß nicht                                                           7%

Keine Angabe                                                    2%

Emnid (2004)

 

Deutsche ab 16 Jahren lesen die Bibel:

häufig                           4%

hin und wieder             9%

selten                         25%

nie                              62%

Allensbach-Umfrage (2005)

 

Nur 26 % der Konfirmanden geben an, sie würden versuchen, nach den Zehn Geboten zu leben. 69 % der Konfirmanden glauben an Gott. 31 % der Konfirmanden werden  als künfige Kirchensteuerzahler in die Gemeinden aufgenommen, obwohl sie nicht an Gott glauben und lügen, wenn sie bei ihrer Konfirmation ihren angeblichen Glauben bekennen!

Evangelische Kirche Deutschlands (2009)

 

Der Aussage „I believe there is a God“ stimmen in Europa nur noch 52% der Bevölkerung zu (S.11).
http://ec.europa.eu/public_opinion/arch ... ort_en.pdf (Seite 11)


Die EU-Umfrage-Zahlen für Deutschland, 2005:

I believe there is a God: 47%
I believe there is some sort of spirit or live force: 25%
I don´t believe there is any sort of spirit, God or life force: 25%
Don´t know: 3%


Wenn man, wie üblich, einen Atheisten als jemand definiert, der nicht an einen Gott glaubt, gab es also schon 2005 in Deutschland mehr Atheisten als Christen und andere Gottgläubige! In Schweden glauben nur noch 23%, dass es einen Gott gibt. Auf die Entwicklung der Gesellschaft scheint sich das nicht negativ ausgewirkt zu haben. Weitere Statistiken zu Konfessionszugehörigkeit und Glauben gibt es hier
: www.fowid.de

 

Die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen in Hamburg hat 2008 innerhalb einer internationalen Studie auch 1000 Deutsche ab 14 Jahren befragt: http://www.stiftungfuerzukunftsfragen.de/de/forschung/archiv/2008/forschung-aktuell-209-29-jg-17102008.html#c257

 

Nur für knapp ein Viertel der Bundesbürger (24%) ist die Religion ein wichtiger Teil der Lebensqualität.“

„In der Glaubenswelt der Deutschen spiegelt sich die „DDR“- und „BRD“-Geschichte wider. Fast dreimal so hoch ist der Anteil der Westdeutschen (20,5% - Ostdeutsche: 7,6%), denen ihr Glaube an Gott heilig ist, und fast doppelt so hoch das Bekenntnis zur Kirche (11,2% - Ostdeutsche 5,8%). Intensiver und mehr wird auch in Westdeutschland (10,9%) als in Ostdeutschland (5,3%) gebetet.“

„Die Familie ist den Deutschen heilig. Fast drei Viertel der Deutschen (71%) empfinden die eigene Familie als „die“ Glaubensgemeinschaft, während die Zugehörigkeit zur Kirche beinahe in Bedeutungslosigkeit versinkt (10% - Jugendliche: 1%).“

 

 

 

 

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