Wolfgang Klosterhalfen

O Gott: die Bibel!

Bibelgeschichten in Form von Gedichten

(Version 7 der Reimbibel)

 

BoD, März 2013, 308 S., 19.90 €, Kindle: 9.99 €

In allen Buchhandlungen und bei Amazon:

www.amazon.de/dp/3837098761/?tag=reimbibel-21

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Vorwort zur 5. Auflage (2011)

Die „Heilige Schrift“ hat in den vergangenen zweitausend Jahren das Leben von Milliarden Menschen so stark beeinflusst, dass man sie als das wichtigste Buch der Welt bezeichnen kann. Diese Sammlung von antiken Schriften wird sehr unterschiedlich interpretiert. Manche Christen nehmen sie als „Wort Gottes“ wörtlich. In Deutschland bekennt sich z.B. die Evangelische Allianz (EA), zu der etwa 1.3 Millionen Menschen gehören, immer noch zur „göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift, ihrer völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung“ (Glaubensbasis der EA, 1846/1972).

 

Die Mehrheit der heutigen Christen und Christinnen glaubt nicht, dass die Bibel Wort für Wort von Gott kommt, sondern dass diese Schriften durch den Geist Gottes inspiriert wurden. Für aufgeklärte oder nie christlich indoktrinierte Menschen ist die Bibel nur ein menschliches Reden über

Gott und die Welt.

 

Das irdische Personal Gottes kennt die biblischen Texte meist gut und hat sich gründlich mit Entstehungs- und Interpretationsproblemen beschäftigt. Viele sind dadurch schon mehr oder weniger stark vom Glauben abgefallen. Hingegen sind die Bibelkenntnisse der „Schäfchen“ und der „Ungläubigen“ in der Regel äußerst dürftig.

 

Dieser geringe Bildungsstand und die immer noch vorhandene Autorität der Kirchen ermöglichen es einigen Kirchenfunktionären und Politikern, Parolen wie „Moral braucht Gott“ zu verbreiten und unter Berufung auf ein „christliches Wertesystem“ Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen. Es wäre daher nützlich und hilfreich, wenn die Mehrheit der Bevölkerung wüsste, was überhaupt in der „Heiligen Schrift“ steht, und wie es da reingekommen ist.

 

Mit meiner Reimbibel versuche ich, auf leicht lesbare und unterhaltsame Weise über wesentliche Inhalte und Probleme der Bibel und des Glaubens aufzuklären. Unterhalten und erheitern werde ich damit vermutlich eher die Ungläubigen, aber hoffentlich auch einige „aufgeklärte“ Christen und Christinnen.

Ich habe - soweit nicht anders gekennzeichnet - versucht, möglichst nah am Wortlaut der Lutherbibel (1912/1984) bzw. der Einheitsübersetzung zu bleiben. Die Auswahl der behandelten Bücher, Kapitel und Stellen ist natürlich nicht frei von subjektiven Einschätzungen ihrer Bedeutsamkeit. Überrascht war ich von der Häufigkeit von Gräuelgeschichten im „alten“ Testament sowie den Gewalt- und Höllenphantasien im „neuen“ Testament. Die in der Reimbibel wiedergegebenen „Horrorstories“ des „ATs“ stellen nur eine Auswahl dar.

 

Die freundliche Aufnahme der ersten drei „Auflagen“ hat mich motiviert zu versuchen, die Reimbibel weiter zu verbessern. Gegenüber der 3. „Auflage“ habe ich bei der 4. und 5. Version zulasten von Mordgeschichten im „AT“ mehr Weises (Kohelet), Schönes (Hohelied), Menschenfreundliches (Propheten) und politisch Interessantes (Geschichtsbücher) hereingenommen. Zusätzliche Erläuterungen sollen helfen, die Texte historisch und theologisch einzuordnen.

 

Für hilfreiche Kommentare zu den ersten drei „Auflagen“ danke ich Karl Hoche, Marie Huana, Bastian Kopp, Adalbert Krauss, Stephan Sandhäger und Uwe Schmidt.

 

Anregungen für die 6. „Auflage“ und Anfragen wegen Lesungen bitte an: wk@reimbibel.de.

 

Vielleicht hilft mein Buch, schon weitgehend vom Glauben Abgefallenen, „religiösen Restalkohol“ und damit einhergehende Angst und Schuldgefühle abzubauen. Besonders freuen würde es mich, wenn einzelne Gedichte im Religions- und Ethikunterricht verwendet würden.

 

Viel Vergnügen mit der ersten Reimbibel seit dem Mittelalter wünscht Dir bzw. Ihnen Wolfgang Klosterhalfen.

 

Wolfgang Klosterhalfen

Reimbibel

Heitere Aufklärung über das „Buch der Bücher“

BoD, November 2011, 324 S., 19.90 €

www.reimbibel.de