14.6.2026
Christen ist nicht nur das Neue Testament, sondern auch das Alte Testament heilig. Darin sind viele Regeln enthalten, die heutigem Rechtsempfinden widersprechen, fürchterliche Folgen hatten und zum Teil noch haben. Hier einige Beispiele:
Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und unterwerft sie. (1. Buch Mose, Kap. 1, 28)
Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation. (2. Buch Mose, Kap. 20,5)
Wer seinen Vater oder seine Mutter schlägt oder verflucht, soll mit dem Tod bestraft werden. (2. Buch Mose, Kap. 21,15 u. 17)
Eine Zauberin (früher: Hexe) sollst du nicht am Leben lassen. (2. Buch Mose, Kap. 22,17)
Den Erstgeborenen unter deinen Söhnen sollst du mir geben. (2. Buch Mose, Kap. 22,28b)
Todesstrafe, wenn ein Opfertier nicht vor dem Offenbarungszelt geschlachtet wird. (3. Buch Mose, Kap. 17,3 u. 4)
Todesstrafe für Homosexualität und sonstiges sexuelles Fehlverhalten. (3. Buch Mose, Kap. 18,22, 20,13)
Steini.gung wegen Gotteslästerung. (3. Buch Mose, Kap. 24)
Steinigung wegen Holzsammelns am Sabbat. (4. Buch Mose, Kap. 15)
Die schönen Töchter der Feinde dürfen gefangen und nach einem Monat geehelicht, d.h. vergewaltigt werden. (5. Buch Mose, Kap. 21)
Söhne, die störrisch und widerspenstig sind, sollen gesteinigt werden. (5. Buch Mose, Kap. 21)
50: Paulus hetzt gegen die Juden: „Denn ihr, Brüder und Schwestern, seid Nachfolger geworden der Gemeinden Gottes in Judäa, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von ihren erlitten haben, den Juden, die den Herrn Jesus getötet haben und die Propheten und die uns verfolgt haben und die Gott nicht gefallen und allen Menschen feind sind, indem sie uns hindern, den Heiden zu predigen zu ihrem Heil, um das Maß ihrer Sünden allenthalben voll zu machen. Aber der Zorn Gottes ist schon bis zum Ende über sie gekommen.“ (Brief des Paulus an die Thessalonicher, 2, 14-16)
54: 7 Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Bild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes. 8 Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. 9 Der Mann wurde auch nicht für die Frau erschaffen, sondern die Frau für den Mann. … Wie es in allen Gemeinden der Heiligen üblich ist, 34 sollen die Frauen in den Versammlungen schweigen; es ist ihnen nicht gestattet zu reden: Sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. 35 Wenn sie etwas lernen wollen, dann sollen sie zu Hause ihre Männer fragen; denn es gehört sich nicht für eine Frau, in der Versammlung zu reden. (1. Brief des Paulus an die Korinther, Kap. 11 und 14)
56: Laut Paulus hat Gott die Gottlosen bestraft, indem er sie zu homosexuellen Männern und Frauen gemacht habe. Sie seien „voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern, sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen. Sie erkennen, dass Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt, verdient den Tod. “ (Brief an die Römer, Kap. 1, 29-32)
56: 1 Jeder ordne sich den Trägern der staatlichen Gewalt unter. Denn es gibt keine staatliche Gewalt außer von Gott; die jetzt bestehen, sind von Gott eingesetzt. 2 Wer sich daher der staatlichen Gewalt widersetzt, stellt sich gegen die Ordnung Gottes, und wer sich ihm entgegenstellt, wird dem Gericht verfallen. 3 Vor den Trägern der Macht hat sich nicht die gute, sondern die böse Tat zu fürchten; willst du also ohne Furcht vor der staatlichen Gewalt leben, dann tue das Gute, sodass du ihre Anerkennung findest! 4 Denn sie steht im Dienst Gottes für dich zum Guten. Wenn du aber das Böse tust, fürchte dich! Denn nicht ohne Grund trägt sie das Schwert. Sie steht nämlich im Dienst Gottes und vollstreckt das Urteil an dem, der das Böse tut. 5 Deshalb ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. (Brief des Paulus an die Römer, Kap. 13)
Daran haben sich mit einer Ausnahme (von Preysing) alle deutschen Bischöfe gehalten, Hitlers Kriege und bei der Verfolgung von Juden geholfen. Die russisch-orthodoxe Kirche unterstützt die staatliche Gewalt gegen die Ukraine als einen heiligen Krieg.
70: Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden. (Markus 16,16)
80: Laut Matthäus rufen Juden: „Ans Kreuz mit ihm. … Sein Blut komme über uns und unsere Kinder.“ (Matthäus 27, 22-25)
Jesus droht immer wieder mit der Hölle. https://reimbibel.de/unsympathisches-von-jesus
100: Laut Johannes sagt Jesus zu Juden: „Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an.“ (Johannes 8,44)
ca. 100: 11 Eine Frau soll sich still und in voller Unterordnung belehren lassen. 12 Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie über ihren Mann herrscht; sie soll sich still verhalten. (1. Brief des „Paulus“ an Timotheus, Kap. 2)
325: Auf dem Konzil von Nicäa werden die Arianer, die Jesus nicht für göttlich hielten, verdammt und des Landes verwiesen. Ihre Bücher werden verbrannt. https:www.reimbibel.de/KvN.pdf
Ab 370: Martin von Tours (St. Martin) lässt heidnische Kultstätten zerstören und dort Kirchen bauen.
381: Kaiser Theodosius verpflichtet alle Bürger Roms dazu, Christen zu werden, und erlässt Gesetze gegen Häretiker.
https://hpd.de/artikel/sieg-des-katholizismus-und-dem-verlust-an-menschlichkeit-15987
388: Christen zerstören zum ersten Mal eine Synagoge.
391: Kaiser Theodosius I. erhebt das Christentum zur Staatsreligion und verbietet alle heidnischen Kulte.
438: Kaiser Theodosius II. verbietet den Juden alle Ämter und den Bau neuer Synagogen.
562: Der römische Imperator Justinian I. lässt heidnische Bücher, Bilder und Götterstatuen im Kynegion verbrennen.
565: Der römische Kaiser Justinian lässt in Athen die letzte Philosophieschule schließen.
694: Das 17. Konzil von Toledo beschließt, die Juden zu versklaven, ihr Eigentum zu konfiszieren, und ihre Kinder zur Taufe zu zwingen.
722 wurde der Missionar Bonifatius von Papst Gregor II. zum ersten Missionsbischof ernannt. Im darauffolgenden Jahr (723) fällte er im nordhessischen Geismar (heute ein Stadtteil von Fritzlar) die Donareiche, ein wichtiges germanisches Heiligtum. Aus dem Holz errichtete er eine Petrus-Kirche. Google
772-804: Kriege Karls des Großen gegen die Sachsen mit Zwangsumsiedlungen und Zwangsmissionierungen, Gründung von Bistümern in Paderborn, Münster, Bremen, Minden, Verden und Osnabrück.
800: Konstantinische Schenkung (eine Fälschung). https://de.wikipedia.org/wiki/Konstantinische_Schenkung
800: Insbesondere nach seiner Kaiserkrönung im Jahr 800 sah er seine Herrschaft – auf der Basis antiker und christlicher Vorstellungen – durch göttliches Recht legitimiert. Davon zeugen Titulaturen wie a deo coronatus imperator, „von Gott gekrönter Kaiser“. Karl verstand sein Reich als eine Einheit von Staat, Kirche und Religion.
1010 ließ der Bischof von Limoges die Juden der Stadt, die sich nicht zum Christentum bekehren wollten, vertreiben oder umbringen. 1095: Papst Urban ruft zum ersten Kreuzzug auf. www.reimbibel.de/1095.pdf
1054: Am 16. Juli 1054 legte eine päpstliche Gesandtschaft unter der Führung von Kardinal Humbert von Silva Candida eine Bannbulle auf den Altar der Hagia Sophia in Konstantinopel. Diese enthielt die Exkommunikation (Ausschluss aus der Kirche) des Patriarchen Michael Kerullarios. Der Patriarch reagierte kurz darauf mit einer Gegenexkommunikation. Die Entfremdung zwischen West- und Ostkirche zog sich über Jahrhunderte hin. Die theologischen Differenzen sind eher klein. Zum endgültigen Bruch kam es durch die Plünderung Konstantinopels im Jahr 1204. Google
1096: Zu Beginn des Ersten Kreuzzugs wurden Tausende Juden erschlagen, im Ganzen vielleicht 12.000. Unter anderem waren betroffen: Worms am 18.5.1096, Mainz am 27.5.1096 (1100 Personen), Köln, Neuss (200 Opfer), Eller, Altenahr, Wevelinghoven (300 Opfer), Xanten, Moers, Dortmund, Kerpen, Trier, Metz, Regensburg, Prag.,
1098: Eroberung von Antiochia und Ermordung aller nicht-christlichen Einwohner. Weil es den Kreuzfahrern an Nahrung fehlte, plünderten sie auf der Suche nach Nahrugleng das weitere Umland. Dabei kam es im Dezember 1098 bei der Eroberung der Stadt Maarat an-Numan zu Kannibalismus; Radulf von Caen berichtete: „In Maara kochten unsere Leute die erwachsenen Heiden in Kesseln, zogen die Kinder auf Spieße und aßen sie geröstet.“ Wikipedia
1099: Einnahme von Jerusalem, 3000 Opfer (Muslime, Juden, koptische und syrische Christen). Wikipedia
1147: Ebenfalls zu Anfang des Zweiten Kreuzzugs erschlug man in den französischen Orten Ham, Sully, Carentan, und Rameru mehrere Hundert Juden.
1163 verbietet Papst Alexander III. […] allen Klerikern das Studium der Physik.
1189/90: Die jüdischen Gemeinden Englands plünderte man aus Anlass des Dritten Kreuzzugs. Etwa 500 Juden werden allein in York niedergemetzelt. In St. Edmund ermorden Kreuzfahrer 57 Juden und finanzieren mit deren Vermögen ihren Kreuzzug.
1191: Etwa 100 Menschen, nahezu die gesamte jüdische Gemeinde in Bray in Frankreichsterben auf dem Scheiterhaufen, nachdem sie die Taufe abgelehnt hatten.
1204: Plünderung Konstantinopels im vierten Kreuzzug. Endgültige Trennung von Ost- und Westkirche.
1230: In der Wiener Neustadt werden Juden niedergemetzelt.
1231: Papst Gregor IX. begründet die Inquisition. http://www.deschner.info/index.htm?/de/werk/46/leseprobe.htm
1235 wurden in Fulda 34 jüdische Männer und Frauen umgebracht.
1239: Robert le Bougre, von Papst Gregor IX. zum Großinquisitor von Frankreich ernannt, lässt in Gegenwart vieler Prälaten und einer zahllosen Menschenmenge in Mont-Aimé bei Chalons 183 Katharer als ein großes und Gott wohlgefälliges Brandopfer verbrennen.
1241: In Frankfurt am Main werden 180 Juden getötet, weil ein jüdischer Junge zum Katholizismus bekehrt worden war, dessen Eltern diese Bekehrung aber nicht anerkannten. 24 Juden wurden zwangsgetauft.
1244: In Pforzheim werden mehrere Juden von den Stadtrichtern in den Suizid getrieben. Ihre Leichen werden zur öffentlichen Abschreckung aufs Rad geflochten.
1257 und 1267 beseitigte man die jüdischen Gemeinden von London, Canterbury, Northampton, Lincoln, Cambridge, und anderen Städten.
1262: Im Bistum Regensburg wurden seit 1262 durch Dominikanerinquisitoren Waldenser verfolgt. Wkipedia
1265: In Koblenz werden im Verlauf eines Pogroms zwanzig Juden, unter ihnen auch Kinder, ermordet. In Sinzig am Rhein treibt man 61 jüdische Männer, Frauen und Kinder in die Synagoge und steckt diese dann in Brand.
1267: Beim Provinzialkonzil in der Pfarrkirche St. Stephan in Wien werden für die Juden folgende Vorschriften erlassen; Tragen des Judenhutes, Verbot des Besuches von Bädern und Wirtshäusern, Verbot der Einstellung christlicher Dienstboten, Verbot der Zulassung zum öffentlichen Dienst, Verbot des geschlechtlichen Verkehrs zwischen Juden und Christen, mit strenger Bestrafung beider, Androhung der Exkommunikation von Christen, wenn sie zusammen mit Juden speisen.
1279: In London werden viele Juden umgebracht, weil die Juden von Northampton ein Christenkind gekreuzigt hätten.
1286/87: In Boppard und Oberwesel werden 40 Juden nach Beschuldigung eines Ritualmordes erschlagen. Sie sollen das Blut eines Christen für das Passahfest verwendet haben.
1288: In Bonn werden 104 Juden wegen eines angeblichen Ritualmords in Oberwesel an einem Christenjungen ermordet.
1290 sollen in Böhmen 10.000 Juden umgebracht worden sein.
1290 erließ König Eduard I. das Vertreibungsedikt, das den gesamten jüdischen Besitz konfiszierte und die verbliebenen Juden zwang, England bis spätestens 1. November 1290 zu verlassen. Google-KI
1298: In Rothenburg ob der Tauber werden 57 Juden umgebracht.
1310 fand in Paris ein trauriger Höhepunkt im Untergang der Tempelritter statt: Erzbischof Philippe de Marigny ließ 54 Templer als rückfällige Ketzer verurteilen und auf dem Scheiterhaufen vor dem Stadttor (Porte Saint-Antoine) verbrennen.
1311: Der Dominikaner Imbert lässt nach entsetzlichen Qualen 76 Ritter des Templerordens vor dem Justizpalast verbrennen. Die Templerprozesse sind eine Reihe von kirchlichen und weltlichen Gerichtsverfahren, die 1307 seitens der französischen Krone initiiert wurden und 1312 mit der Auflösung des Templerordens durch päpstlichen Erlass endeten. https://de.wikipedia.org/wiki/Templerprozess
1332: In Nürnberg wurden im 14. Jahrhundert mehrmals Inquisitionsgerichte abgehalten, nämlich 1332–1333, 1354, 1378, 1379, 1399 und 1418, wobei unter anderem Waldenser aufgespürt wurden. Wikipedia
1335: Papst Benedikt XII. ernennt den Dominikaner Gallus von Neuhaus zum Inquisitor in der Diözese Prag.
1337: Ausgehend von Deggendorf verbreiteten sich hysterische antijüdische Pogrome über 51 Städte in Bayern, Österreich und Polen.
1348 verbrannte man die Juden von Basel und Straßburg, insgesamt zweitausend Menschen.
1349 wurden in mehr als 350 Städten Deutschlands alle Juden ermordet, zumeist lebendig verbrannt. „Am 30 Januar 1349 wurden bis auf die schwangeren Frauen alle Juden durch Verbrennen hingerichtet. Nicht nur in Freiburg ging man dermaßen brutal gegen jüdische Gemeinden vor. Auch in Basel, Straßburg und Breisach verbrannte man fast alle Juden, denen man zuvor ebenfalls die Vergiftung der Brunnen vorgeworfen hatte.“ Quelle: Israelische Gemeinde Freiburg In Konstanz werden 330 Juden in einem eigens dazu errichteten Holzhaus verbrannt. Die jüdische Gemeinde in Würzburg wird der Brunnenvergiftung beschuldigt. Die Juden setzen daraufhin selbst ihre Häuser in Brand und sterben in den Flammen.
1372: Papst Gregor XI. bestätigt das Gesetz von 1363, wonach dem Inquisitor ein Drittel vom eingezogenen Ketzervermögen zufällt.
1380 untersagt ein französischer Parlamentsbeschluss jede Beschäftigung mit Chemie unter Berufung auf ein Dekret von Papst Johann XXII.
1389 schlachtete man in Prag bis zu 3000 Juden ab, die die Taufe verweigert hatten.
1391 ermordete man unter Führung des Erzbischofs Martinez in Sevilla etwa 4.000 Juden und verkaufte weitere 25.000 als Sklaven an die Moslems. Sie waren leicht zu erkennen gewesen, denn man hatte alle Juden ab dem Alter von zehn Jahren gezwungen, ein farbiges „Schandabzeichen“ an der Kleidung zu tragen, der historische Ursprung des späteren „Judensterns“ der Nazizeit.
1393: Augsburg wird von der Inquisition heimgesucht.
1415: Bei einem großen Autodafé in Konstanz wird der Reformator Johannes Hus lebendig verbrannt. Dazu erscheinen die Konzilsväter und Kaiser Sigismund. Hus hatte u.a. Ablass und Ohrenbeichte verworfen. Ihm war von Kaiser Sigismund sicheres Geleit zugesichert worden.
1420: Im Jahr 1420 begann im Herzogtum Österreich auf Befehl von Herzog Albrecht V. die sogenannte Wiener Gesera. Es handelte sich um die systematische Vernichtung jüdischer Gemeinden durch Verhaftungen, Folter, Zwangstaufen, Vertreibung und schließlich Massenhinrichtungen auf dem Scheiterhaufen. Juden wurden gefoltert, um Informationen über verstecktes Vermögen zu erpressen. Besitz wurde konfisziert. Die ärmere Bevölkerung wurde teilweise in Booten ohne Ruder auf der Donau ausgesetzt. Der Höhepunkt der Verfolgung fand im März 1421 statt. Über 200 verbliebene Männer, Frauen und Kinder wurden auf der Gänseweide in Erdberg (heutiger 3. Wiener Bezirk) bei lebendigem Leib verbrannt. Google
1427: Die in Bern ansässigen Juden werden „zu Ehr und Preis des Herrn, seiner Mutter und aller Heiligen“ der Stadt verwiesen.
1450 bis 1750: Hochzeit der Hexenprozesse. https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung . 40.000 – 60.000 Menschen, überwiegend Frauen, wurden gefoltert und lebendig verbrannt (Scheiterhaufen).
1451: In Magdeburg tritt das Judendekret von Kardinal Nikolaus von Kues in Kraft. Alle jüdischen Männer müssen einen gelben Ring an ihrer Kleidung tragen, alle jüdischen Frauen drei blaue Streifen auf ihrem Schleier.
1452: Papst Nikolaus V. erlaubt in einer Bulle die Sklaverei.
1459: In Urserental/Andermatt stirbt auf dem Scheiterhaufen nach entsetzlicher Folter eine als Hexe angeschuldigte Frau, die sich nach ihrer Aussage in Tiere aller Art verwandelte und Lawinen und Bergstürze verursachte.
1478-1834: „Eine der dunkleren Episoden der spanischen Geschichte ist zweifelsohne die Inquisition, die über 350 Jahre anhielt. Diese Ära war geprägt von scharfer Zensur, Paranoia, Folter, Vertreibung, Ketzerverbrennungen und Verfolgung aller Gegner und Zweifler der Prinzipien der katholischen Kirche. Die Inquisition in Spanien begann 1478 und dauerte bis 1834. In Umfang und Intensität überstieg sie sogar die europäische Inquisition im Mittelalter, von der die katholischen Könige Spaniens die Einführung der Spanischen Inquisition ableiteten.“ https://www.enforex.com/spanisch/kultur/spanische-inquisition.html
1481: In Sevilla werden mindestens 298 Ketzer lebendig verbrannt.
1484: „Die Hexenbulle ... ist ein päpstliches Schreiben von Innozenz VIII. vom 5. Dezember 1484, das die Verfolgung von Hexen legitimierte. Sie reagierte auf Berichte über dämonische Magie und unterstützte die Inquisitoren Heinrich Kramer und Jakob Sprenger. Die Bulle diente als theoretische Basis für die Hexenverfolgung und wurde dem „Hexenhammer“ vorangestellt.“ (Google-KI)
1486: „Der „Hexenhammer“ (lateinisch Malleus Maleficarum) von 1486/87 ist ein vom Dominikaner Heinrich Kramer verfasstes, frauenfeindliches Werk, das als Anleitung zur Hexenverfolgung diente. Es legitimierte die systematische Verfolgung, beschrieb Erkennungsmerkmale von Hexen und lieferte detaillierte Anweisungen für Prozesse und Foltermethoden, um Geständnisse zu erpressen.“ (Google-KI)
1492: In Valladolid (Spanien) werden während eines Autodafés 32 unbußfertige Menschen lebendig verbrannt.
1492: König Ferdinand und Königin Isabella lassen etwa 150.000 Juden aus Spanien vertreiben. Viele von ihnen kommen unterwegs um.
1497: Auf Befehl des portogisischen Königs werden alle jüdischen Kinder unter 14 Jahren ihren Eltern weggenommen, in ferne Landesteile deportiert, dort getauft und als Christen erzogen.
1499: Der Dominikaner Heinrich Institoris (Heinrich Kramer) wird von Papst Alexander VI. beauftragt, die Waldenser und Picarden in Böhmen und Mähren durch die Inquisition auszurotten.
1500: Beginn der Zerstörung der Hochkulturen Mittelamerikas unter Beteiligung der katholischen Kirche; durch Mord, Hunger und eingeschleppte Krankheiten verloren bis 1600 etwa 15 Millionen Indios ihr Leben. Kirchen in Spanien sind bis heute mit geraubtem Gold verziert. https://de.wikipedia.org/wiki/Konquistador
1515: Um 1515 herum verkauften der Dominikanermönch Johann Tetzel und andere Ablassprediger sogenannte Ablassbriefe. Wer seine Sünden beichtete und bereute, konnte angeblich seine Zeit im Fegefeuer verkürzen oder das Fegefeuer ganz meiden. Auch der im Bau befindliche Petersdom profitierte von dem eingenommenen Geld. Luther protestierte gegen diesen Brauch.
1523: Luther erklärt in einer Predigt, dass der Teufel mir Vorliebe Frauen zu verführten suche: „Es ist ihnen von der Mutter Eva angeboren, dass sie sich äffen und betrügen lassen.“
1523: Der Laie Franz van der Hulst wird von Papst Hadrian VI. als Inquisitor bestätigt. Am 1. Juli 1523 wurden die beiden Antwerpener Augustiner-Mönche Johannes van Esschen (auch Jan van Esch) und Hendrik Vos (auch Hinrich Voes) auf dem Großen Markt in Brüssel auf dem Scheiterhaufen als Ketzer verbrannt. Sie gelten als die ersten evangelischen Märtyrer der Reformation. Google
1527: Auf Veranlassung des Reformators Huldreich Zwingli wird der Täufer Felix Manz vom Rat der Stadt Zürich zum Tode verurteilt und in der Limmat ertränkt.
1527: In Stuttgart wird Margarete Lösin gefoltert. Man schneidet ihr die Haare ab, zieht sie aus und schlägt sie mit Ruten. Ihre Schienbeine werden in Pech getaucht, und dieses wird mit Lappen angebrannt. Ein Seil presst ihren Kopf zusammen. De Füße kommen in sogenannte Schweinsschuhe, die über einem Kohlebecken geröstet wurden. Sie wird auf einen Stuhl gebunden und mit glühenden Kohlen überschüttet. Trotzdem gesteht sie nicht. Dann wird sie für drei Jahre in einen dachlosen Turm gesperrt und danach aus der Stadt gejagt.
1531: Konfessionskrieg zwischen Zürich (Reformator Zwingli) und den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug. Zwingli wurde gefangen, ermordet, gevierteilt und verbrannt.
1533: Der letzte Inka-Herrscher Atahualpa wurde von Francisco Pizarro gefangen genommen. Er versprach den Spaniern einen Raum voller Gold und Silber, um freizukommen. Die Inka lieferten Tausende Artefakte. Dennoch wurde Atahualpa hingerichtet und der Schatz nach Spanien verschifft. Viel in der Kolonialzeit von den Inka und Maya geraubtes Gold befindet sich vor allem in historischen Kathedralen in Spanien (Sevilla und Toledo), außerdem Silber und Edelsteine. Mit geraubtem Gold wurden auch Kirchen in Lateinamerika verziert, die oft auf den Ruinen indigener Tempel erbaut wurden.
1536: Die drei Anführer der Wiedertäufer werden in Münster mit glühenden Zangen zu Tode gebracht. Ihre Leichen werden in drei eisernen Körben am Turm der Lambertikirche zum Fraß der Vögel aufgehängt.
1536: Weil er die Bibel ins Englische übersetzt hatte, wurde William Tyndale auf Betreiben der Kirche von England erwürgt und verbrannt.
1540: Hauptangeklagte war die um 1490 geborene Wittenbergerin Prista Frühbottin. Ihr wurde vorgeworfen, „mit dem Teufel gebuhlt“, „Zauberei getrieben“, das Wetter manipuliert und die Viehweiden vergiftet zu haben. Zusammen mit ihrem Sohn und zwei weiteren Frauen oder Männern wurde sie zum Feuertod verurteilt. Die Verurteilten wurden am 29. Juni 1540 auf dem Marktplatz an Eichenpfähle gebunden und grausam hingerichtet, indem das Feuer unter ihnen entzündet wurde. Der Wittenberger Scharfrichter Magnus Fischer, der im Verdacht stand, mit Frühbottin in Kontakt zu stehen, wurde kurz darauf ebenfalls zum Feuertod verurteilt. Bürgermeister war der berühmte Maler und Freund Luthers Lukas Cranach der Ältere. Luther war nicht anwesend, befürwortete aber in Übereinstimmung mit der Bibel die Todesstrafe für schwere Zauberei. Google
1546-1547: Schmalkaldischer Krieg zwischen dem katholischen Kaiser Karl V. und protestantischen Landesfürsten und Städten. https://de.wikipedia.org/wiki/Dreißigjähriger_Krieg
1553-1558: Unter der katholischen Königin Maria Tudor von England („Bloody Mary“) werden fast 300 Protestanten auf dem Scheiterhaufen verbrannt. https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_I._(England)#Religionspolitik
1562: Beginn der Hugenottenkriege in Frankreich. https://de.wikipedia.org/wiki/Hugenottenkriege
1562: Auf einem Autodafé in Sevilla werden neun Lutheraner verbrannt, aber vorher erdrosselt, weil sie sich nicht als verstockt erwiesen.
1568: In Toledo beginnt der offizielle Prozess gegen Elvira del Campos, gegen die in Gegenwart von zwei Dominikanern und einem bischöflichen Vikar die Wasserfolter angewendet wird, dazu andere grausame Foltermethoden, bis sie am ganzen Körper steif war, zusammenbrach und nur noch bat, ihre Nacktheit zu bedecken. Von da an war ihre Rede zumeist unzusammenhängend. Ein Richter wollte sie verbrennen, die meisten plädierten für „Milde“ nach einem Jahr Gefängnis. Ihr Eigentum wurde konfisziert, sie musste das Kleid der Schande tragen und noch weitere drei Jahre im Kerker zubringen. Wegen Wahnsinns wurde sie nach sechs Monaten freigelassen.
1573: In Ortenberg kommt die „Welsch Hänsin“ als Hexe auf den Scheiterhaufen. Zu ihrer Denunzianten gehört der fanatisierte eigene Sohn.
1585: In Rottenburg am Neckar werden neun Frauen als Hexen hingerichtet. Der Stadtrat sorgt sich, „daß, wenn man weiter so fortfahren sollte, fast keine Weiber übrig bleiben sollten“.
1587: Die protestantische Königin Elisabeth von England ordnet die Enthauptung ihrer Cousine, der katholischen Maria Stuart, an.
1587: In Trier wird die alte Maria Meyer zu Ehrang als Hexe hingerichtet.
1590: Hans Wafer wird in Trier als Zauberer hingerichtet. Er „besagte“, d.h. beschuldigte unter der entsetzlichen Folter 60 Personen, während man in der Regel mit 20 Besagungen zufrieden war.
1590: Die Fugger-Zeitungen in München vertreten die Meinung, dass das gräuliche Wetter der vergangenen Tage von den vermaledeiten bösen Weibern gemacht worden sei, und es wäre gut, keine von ihnen zu verschonen. Eine alte Frau gesteht unter der Folter, 60 Kinder mit ihrer Krücke berührt zu haben, die daraufhin starben. Ihr wurde auch der Einsturz des im Bau befindlichen Turms der Jesuitenkirche St. Michael zur Last gelegt. Sie und fünf weitere Frauen wurden verbrannt.
1595: Benedikt Carpzov wird in Wittenberg geboren. Er war lutherischer Kirche- und Strafrechtslehrer und wirkte bei ca. 20.000 Hexenprozessen mit. https://www.hexenprozesse-leipzig.de/?p=123
1595: In Appenweiler werden drei Frauen lebendig verbrannt. Die Kostenrechnung geht über das Gefangennehmen, Verzehr, ins Schloss Ottenberg bringen, Zehrung für den Nachrichter, Morgensuppe, Imbiß des Gerichts, der Priester und des Fürsprechers mit dem Nachttrunk bis zu den Unterhaltskosten der Malefikanten und der Wächter. Dazu kommt das Turmgeld.
1597: Im Folterturm zu Birstein wird Anna Dieterich erneut gefoltert. Man setzt ihr zwei Beinschrauben an und martert die Angeklagte auf die schrecklichste Weise, jedoch ohne Erfolg. Die fürchterlichen Schreie der Frau jagen die Einwohner aus ihren Häusern. Männer, Frauen und Kinder rotten sich zusammen, stürmen zum Pfarrhaus, holen den amtierenden Pfarrer Prätorius und ziehen ihn in die Marterkammer. Sie zwingen ihn, dort so lange gegen die Fortsetzung der Tortur zu protestieren, bis man damit aufhört. Am folgenden Tag erdrosselt sich Anna Dieterich in ihrer Zelle, nachdem sie sicher sein konnte, dass auch ihre Tochter Creyn verhaftet und gefoltert werden würde.
1599: Einrichtung des Index librorum prohibitorum. https://de.wikipedia.org/wiki/Index_librorum_prohibitorum
1600: Der Mönch Giordano Bruno wird in Rom auf dem Scheiterhaufen verbrannt. „Bruno lehrte dagegen, dass die Fixsterne unterschiedlich weit entfernte Sonnen sind, die von eigenen Planeten umkreist werden, und dass auf diesen Planeten eigenes Leben möglich sei, auch menschliches. Bruno war von der räumlichen und zeitlichen Unendlichkeit des Kosmos überzeugt.“ (Wikipedia) Erst im Jahr 2000 bezeichnete Papst Johannes Paul II. das Urteil gegen Bruno als Unrecht.
1605-1606: In Fulda werden durch den fürstlichen Malefizmeister Balthasar Nuss nach unvorstellbaren vorausgegangenen Folterungen 19 Frauen und Mädchen auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt.
1609: Eine reiche Kaufmannswitwe, Anna Pucherin, muss in Donauwörth den Scheiterhaufen besteigen. Durch Folterung hatte man ihr das Geständnis abgepresst, von einer Hexe dem Teufel zugeführt worden zu sein, mit dem sie geschmaust, getanzt und gebuhlt habe. Während eines Gewitters habe sie einen Besenritt durch die Luft gemacht und durch dreimaligen Reif alles Obst in der Gegend verdorben. Ihr Vermögen wurde konfisziert und einige hundert Gulden den Jesuiten angewiesen.
1610: Vaes Bruijnsmusste nach dreimaliger Peinigung in der Folter bekennen, ein Werwolf zu sein und wird verbrannt.
1611: Herzog Maximilia1629n von Bayern erlässt ein umfassendes Landgebot wider Aberglauben, Zauberei, Hexerei und andere Teufelskünste. Auf Teufelspakt hat die peinliche Frage (Folter) einzusetzen, dann Scheiterhaufen und Einziehung des Vermögens.
1616: Das römische Inquisitionsgericht verbietet Galilei, die Lehre des Kopernikus zu verteidigen.
1618-1648: 30-jähriger Krieg. „Die Konfessionen waren der ideologische Haupttreiber und das verbindende Element des Konflikts. Der Krieg begann primär als Konfessionskrieg zwischen Katholiken und Protestanten, wandelte sich jedoch zunehmend zu einem gesamteuropäischen Machtkampf um Hegemonie.“ Google-KI
1627: Der 65jährige Nikolaus Grieb wird in Esslingen lebendig verbrannt.
1627-1629:: Das Würzburger Domkapitelprotokoll berichtet ausführlich über die Folter an einem Oxenfurther Mädchen, das immer wieder unter der entsetzlichen Tortur ohnmächtig wurde. Die s wurde ihr als Hexenschlaf, den ihr der Teufel zuteil werden ließ, ausgelegt. Schließlich stibt sie unter der Folter. In den Jahren 1627 bis 1629 wurden rund 900 Menschen im Hochstift Würzburg als Hexen hingerichtet. Sie stammten aus beiden Geschlechtern, allen Altersgruppen und aus allen gesellschaftlichen Schichten. Wikipedia
1628: In Köln wird die Hebamme Giertgen Sesenschmidt mit glühenden Zangen gefoltert und wegen Hexerei hingerichtet. Hexenkommissar war Heinrich von Schultheiß. http://www.anton-praetorius.de/downloads/namenslisten/Koeln%20Namen%20der%20Opfer.pdf
1628: In Offenburg stirbt ein elfjähriges Mädchen nach elf Stunden auf dem Hexenstuhl. Das Kind hat auf seiner Unschuld beharrt.
1629: Der Presbyter und Kanonikus des Stiftes Haug, Bartholomäus Mezger, wird gefoltert, bis er Beischlaf mit dem Teufel gesteht. Unter weiterer Folter bezichtigt er 41 Menschen der Hexerei. Außerdem werden der Domvikar Gabriel Marck und der Würzburger Ratsherr Barthel Wolffahrt verbrannt. Auch der Bauer Volker Dirks, der Domvikar Heinrich Eppert, der Vikar Wolfgang Sartorius und der Vikar Georg Schwartzmann kommen im Feuer ums Leben. Google: Zwischen 1627 und 1629 wurden in der Stadt Würzburg und dem Hochstift schätzungsweise über 900 Menschen als Hexen oder Zauberer verbrannt. Im Gegensatz zu anderen Regionen traf es alle Schichten: Stadträte, Kleriker, hochgestellte Beamte, Kinder und Arme. Prominentes Beispiel war der Domherr und Senator Friedrich Spee von Langenfeld, der als Beichtvater der Verurteilten das unsägliche Leid und die Folterungen hautnah miterlebte.
1629: In Bettingen werden vier Menschen aufgrund von Kinderaussagen wegen Hexerei zum Tode verurteilt.
1629: In Sybilla von Wilhelmstein werden fünf „Hexen“ verbrannt.
1629: In Köln wird die 63jährige Hebamme Sybilla von Wilhelmstein trotz Bürgschaft von 25 Bürgern über ihre treuen Dienstleistungen zur Strangulation und Verbrennung verurteilt. Sie war von einer gefolterten Frau belastet worden.
1631: In der Region Paderborn werden 13 Personen lebendig verbrannt.
1633: Die furchtbar gefolterte Margarethe Kittel stirbt im Kerker von Eckhartshausen. Der Bericht des Schultheißen Caspar Mohr besagt, dass der Satan sie im Gefängnis nachts umgebracht und ihr die Beine im Hals alle entzweigebrochen, der Kopf nur an der Haut gehangen habe, und sie sonst am Leib ganz schwarz geschlagen sei.
1633: Die Inquisition zwingt den 70jährigen Galilei durch Androhung der Folter dazu zu erklären, er halte die Lehre des Prolemäus für wahr und unzweifelhaft.
1636: In Osnabrück werden vier Frauen als Hexen hingerichtet: Anna Stallmann (80), Trine Kastling und Grete Voß (82),Grete Bueren (60). Google: Die Hexenverfolgung in Osnabrück erreichte ihren Höhepunkt im späten 16. und 17. Jahrhundert (insbesondere 1583 und in den 1630er Jahren unter Bürgermeister Wilhelm Pelzer). Der Kerker befand sich im Bucksturm, wo Gefangene gefoltert wurden. Insgesamt wurden in der Stadt 278 Menschen, überwiegend Frauen, als Hexen hingerichtet.
1648: Ermordung von 200.000 polnischen Juden (Chmielnitzki Massaker).
1655: In Köln wird das 12jährige Mädchen Enn Lennartz immer wieder gefoltert und auf Befehl des Erzbischofs Maximilian Heinrich von Bayern öffentlich verbrannt.
1656: In Dinkelsbühl werden sieben Frauen gefoltert und mit dem Schwert hingerichtet. Margarete Link schrie bis zum Schluss und beteuerte ihre Unschuld. Die Kosten für die Hinrichtung betrugen 390 Gulden und mussten von den Angehörigen bezahlt werden.
1658: Folterung und Hinrichtung einer angeblichen Hexe in Essen.
1663: Anna Gödelin, als Hexe angeklagt und gefoltert, stirbt in Esslingen infolge der Tortur.
1665: In Reutlingen werden Sabina Stirn, Anna Schengkel und Hans Leser wegen Hexerei und Zauberei verbrannt.
1666: In München wird ein 70jähriger Mann an einen Pfahl gebunden und lebend verbrannt. Zuvor wurde er mit glühenden Zangen gezwickt. Er soll ein Ungewitter gemacht und 40 Jahre lang dem Teufel gedient haben.
1666: Der Prediger Andreas Koch wird in Lemgo als langjähriger Zauberer geköpft.
1668: Obwohl die offizielle Kirche die Kastration von Jungen verurteilte, erließ Clemens IX. 1668 ein striktes Dekret, das Frauen verbot, öffentlich oder zu musikalischen Zwecken zu singen. Dieses Verbot befeuerte die Nachfrage nach Kastraten. (Google-KI)
1672: In Radkersburg stirbt der angebliche Zauberer Michael Hörk nach vielstündigem Sitzen auf einem Hexenstuhl.
https://www.museum-holthausen.de/volks-und-heimatkunde/hexen.html
1679: In Palma de Mallorca werden 52 Nachkommen zwangsgetaufter Juden wegen heimlichen Praktizieren des jüdischen Glaubens vor Gericht gestellt. Man verurteilt sie zu Kerkerstrafen, ihr Hab und Gut fällt an die Kirche und die Krone.
1680: Das Autodafé von Madrid am 30. Juni 1680 auf der Plaza Mayor war eines der prunkvollsten und größten, das jemals von der Spanischen Inquisition veranstaltet wurde. Es stand unter dem Vorsitz des jungen Königs Karls II. und seiner Mutter Maria Anna von Österreich. Nach einer Messe und Predigt wurden 21 Personen zum Tode verurteilt und auf dem Scheiterhaufen hingerichtet.
1688: In der Kurkölnischen Gebührenordnung für Scharfrichter wird folgendes festgesetzt: Zu binden, Schrauben an Daumen und Schienbein anzusetzen und aufzuziehen, die erste Viertelstunde 1 Taler 46 Schilling. – An den Pranger zu stellen und auszustreichen 2 Taler. – 1 Hand oder 2 Finger abzuhauen 1 Taler. – Zu stragulieren und zu verbrennen 6 Taler. – Lebendig zu verbrennen 6 Taler. – Den Verurteilten in vier Teile zerlegen 6 Taler.
1738: Im Reichsstift Marchthal fand man die am 12. August in voller Kraft und Gesundheit in den Kaiberturm eingebrachte Anna Gilli zerschlagen. zerquetscht und zerrissen an Fleisch und Knochen, kaum noch ein menschliches Ansehen an sich tragend, in der Ecke eines der Löcher im Turm zusammengekauert tot vor. Bis zum 2. September war sie schon zwölfmal gefoltert worden.
1738: In Gerresheim, das heute zu Düsseldorf gehört, werden zwei Frauen wegen Hexerei verbrannt. „Eine vorherige Erdrosselung wurde abgelehnt. Die Verbrennung soll somit langsam geschehen, damit beide Frauen „Zeit für Gebete“ hätten und ihren „Frieden mit Gott“ machen können.“
https://duesseldorf.fandom.com/de/wiki/Die_Hexenverbrennungen_von_Gerresheim
1749: Im ersten Jahr der Regierung von Fürstbischof Karl Philipp von Greiffenclau wurde Maria Renata Singer von Mossau am 21. Juni 1749 als das letzte Opfer der Hexenverfolgung in Franken hingerichtet. Sie war Nonne und Subpriorin des Klosters Unterzell bei Würzburg. Wikipedia
1751: Anna Schnidenwind löst beim Ausräuchern ihres Stalles in Wyhl versehentlich einen Großbrand aus, bei dem über 80 Gebäude zerstört wurden. Ihr wurde daraufhin der Prozess wegen Hexerei gemacht. Sie wurde dann auf dem Galgenbuck in Endingen am Kaiserstuhl öffentlich verbrannt. Google-KI
1757: Die Kurkölnische Gebührenordnung für Scharfrichter wird erneuert: Zu binden, Schrauben an Daumen und Schienbein anzusetzen und aufzuziehen, die erste Viertelstunde 1 Taler 46 Schilling. An den Pranger zu stellen und auszustreichen 2 Taler. 1 Hand oder 2 Finger abzuschlagen 1 Taler. Zu strangulieren und zu verbrennen 6 Taler. Lebendig zu verbrennen 6 Taler. Den Verurteilten in vier Teile zerlegen 6 Taler. (Zum Vergleich: Carl Philipp Emanuel Bach erhielt vom König von Preußen als Cellist jährlich 300 Taler.)
1766: Ein junger Adliger, Protestant aus Abbeville, der in einer Entfernung von 30 Schritten den Hut vor einer Prozession nicht abgezogen hatte, wird verurteilt: 1. es soll ihm die Zunge bis zur Wurzel ausgerissen werden, 2. die rechte Hand abgehauen und er dann 3. an einem Pfahl langsam geröstet werden. Sein Begleiter, des gleichen Vergehens angeklagt, sollte enthauptet, vorher aber durch ordentliche und außerordentliche Folter (Knochenbrechen) zur Angabe seiner Mitschuldigen veranlasst werden. Dem Ersten gelang es zu fliehen. Der Andere wurde gefoltert und enthauptet. Er soll außerdem ein Kruzifix beschädigt und unzüchtige Lieder gesungen haben. Voltaire setzte sich vergeblich für ihn ein.
1814: Ferdinand VII. kehrte 1813 nach Spanien zurück, wo er vom Volk mit Begeisterung empfangen wurde. Er stieß durch ein Dekret die Verfassung von 1812 um und errichtete eine blutige kirchliche und politische Reaktion mit Inquisition und Folter.
1853: Ein Dekret des Heiligen Offiziums in Rom erklärt jegliche Empfängnisverhütung als Verstoß gegen das Naturrecht und lehnt sie strikt ab.
1859: Im April 1859 kam es in Galati (Rumänien) zu schweren antisemitischen Ausschreitungen, die durch eine inszenierte Ritualmordanklage ausgelöst wurden. Der Mob plünderte jüdische Viertel, wobei Menschen getötet und verletzt wurden. Google-KI
1868: Papst Pius IX. nennt die österreichische Verfassung von 1867, in der Meinungs-, Presse-, Glaubens-, Gewissens- und Lehrfreiheit garantiert und religiöse Gemeinschaften einander gleichgestellt und vom Staat anerkannt werden, „ein abscheuliches Gesetz“.
1891: Im Frühjahr 1891 wurde ein jüdisches Mädchen ermordet aufgefunden. Lokale Gerüchte behaupteten fälschlicherweise, das Opfer sei Christin gewesen und von Juden ermordet worden (Ritualmordlegende). Es kam zu schweren antijüdischen Pogromen und Plünderungen, bei denen 20 Juden getötet wurden. Die Flucht: Vor dem Pogrom lebten rund 5.000 Juden auf der Insel – etwa jeder siebte Einwohner. Die Gewalt und der aufkeimende Antisemitismus veranlassten etwa die Hälfte der Gemeinde zur Flucht. Viele emigrierten nach Ägypten oder nach Italien. Quelle: Google-KI
1890-2020: Fast 4500 Menschen werden in den USA auf dem „Elektrischen Stuhl“ hingerichtet. Die römisch-katholische Kirche hielt zunächst diese Methode für humaner als das Erhängen. Nachdem fürchterliche Fälle bekannt wurden, bei denen mehrere und lange Stromstöße zur Tötung notwendig waren, wurden häufiger Giftspritzen verwendet. Seit Papst Johannes Paul II. lehnt die katholische Kirche die Todesstrafe generell ab. Das ist verwunderlich, weil der Gott des Alten Testaments sie ja für eine Vielzahl von Taten gefordert und selbst exzessiv Menschen getötet hat oder töten ließ. Etwa 75% der „weißen“ Evangelikalen befürworten die Todesstrafe.
1916: Unter Benedikt XVI. ergeht in Rom bezüglich Kondomverkehrs in der Ehe die Anweisung, die Frau müsse Widerstand leisten „wie gegenüber einem Vergewaltiger“.
1922-1998: Neuntausend tote Kleinkinder und Babys: Das ist die Bilanz von 18 katholischen Heimen, in die rund 56.000 ledige schwangere Irinnen zwischen 1922 und 1998 eingewiesen worden waren, weil sie nicht den gängigen Moralvorstellungen entsprachen. … In mehr als 6.000 Fällen zwischen 1950 und 1973 wurden die Babys den Müttern weggenommen und an kinderlose Paare in den USA, Großbritannien und Deutschland verkauft.
https://taz.de/Katholische-Mother-and-Baby-Homes/!5739051/
In einer Kloake neben einem katholische Mutter-Kind-Heim wurden 798 Skelette von Säuglingen und Kleinkindern gefunden.
https://www.youtube.com/watch?v=Qjm9q97cFtE .
Großartiger Film: Die unbarmherzigen Schwestern. https://www.youtube.com/watch?v=xO567U3oXuc&t=242s .
Großartiger Film: Philomena: https://www.youtube.com/watch?v=AVJw8AcRgo8
WDR (2025): Die Nonnen und die toten Kinder von Tuam. Irlands Umgang mit den Verbrechen an unehelichen Kindern. https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/335/3350898/3350898_63732235.mp3
1929: Ante Pavelic gründet die Ustascha-Partei, um den jugoslawischen Staat zu zerstören und „das Reich Gottes“ als „Unabhängiges Kroation“ zu gründen, in dem nur Katholiken eine Existenzberechtigung haben sollten.
1929: Papst Pius XI. nennt den faschistischen Diktator Mussolini den Mann, „den uns die Vorsehung gesandt hat“, Er befiehlt allen Priestern täglich für den Duce zu beten.
1933: Beginn der Judenverfolgung durch die Nazis; bis 1945 protestiert kein einziger deutscher Bischof öffentlich; auch nicht gegen die Verfolgung von Zeugen Jehovas, Sinti, Roma, Liberalen, Demokraten und Kommunisten. Hitler und dessen Kriegspolitik wurden von den Kirchen unterstützt.
Umfangreiche Dokumentation: https://reimbibel.de/Kirche-im-Dritten-Reich.htm
1933: Der Linzer Bischof Gföllner wettert in einem Hirtenbrief gegen das „entartete Judentum“ und „seinen überaus schädlichen Einfluß auf fast allen Gebieten des modernen Kulturlebens“. Der Kampf dagegen sei eine Gewissenspflicht jedes überzeugten Christen.
1938: „Am Tage der Volksabstimmung ist es für uns Bischöfe selbstverständliche nationale Pflicht, uns als Deutsche zum Deutschen Reich zu bekennen, und wir erwarten auch von allen gläubigen Christen, daß sie wissen, was sie ihrem Volke schuldig sind.“
Feierliche Erklärung der österreichischen Bischöfe, Wien, 18.3.1938
1938: Mussolini empfängt 72 Bischöfe und 2340 Pfarrer im Palazzo Venetia, wo der Erzbischof Nogara in einer Rede Gott bittet, dem Duce in allen Schlachten beizustehen zum Gedeihen des christlichen Italien.
1939-1942: Die Liste der Deportationszüge ab Wien Aspangbahnhof führt alle Züge auf, mit denen in den Jahren 1939 bis 1942 mehr als 45.000 Männer, Frauen und Kinder jüdischen Glaubens oder jüdischer Herkunft in Ghettos und Konzentrationslager in Mittel- und Osteuropa deportiert wurden. Nur wenige überlebten, die meisten wurden ermordet oder starben an den unmenschlichen Haft- und Transportbedingungen.
1939-1975: Die spanische katholische Kirche unterstützt den durch einen Militärputsch an die Macht gekommenen Diktator Franco.
1939-ca. 1990: Mit Hilfe der katholischen Kirche werden in Spanien bis zu 300.000 armen oder regimekritischen Müttern ihre
(angeblich gestorbenen) Babys geraubt und an Katholiken verkauft. https://reimbibel.de/spa.pdf .
1941: „Mit Bewunderung schauen wir auf unser Heer, das im heldenhaften Ringen unter hervorragender Führung beispiellose Erfolge erzielt hat und weiterhin erzielt. Wir danken Gott für seinen Beistand. Gerade als Christen sind wir entschlossen, unsere ganze Kraft einzusetzen, damit der endgültige Sieg unserem Vaterland gesichert werde. Gerade als gläubige, von der Liebe Gottes durchglühte Christen stehen wir treu zu unserem Führer, der mit sicherer Hand die Geschicke unseres Volkes leitet.“
(Maximillian Kaller, Bischof von Ermland in Ostpreußen, Hirtenbrief vom 25.1.1941)
1941: Erzbischof Jäger (Paderborn) bezeichnet in einem Feldpostbrief Russland als ein Land, dessen Menschen „durch ihre Gottesfeindlichkeit und durch ihren Christenhass fast zu Tieren entartet sind.“
1941 bis 1943: Unter Ante Pavelic katholisch-faschistisch motivierte und vom Vatikan tolerierte Gräueltaten gegen Serben, Juden und Roma sowie Zwangskonvertierungen. Mindestens 600.000 Menschen werden von katholischen Kroaten, darunter Franziskanern, ermordet; 299 Kirchen werden zerstört. Allein in Grubisno Polje werden unter Mitwirkung des katholischen Pfarrers 504 Serben verhaftet und in Lager gebracht. Die meisten von ihnen werden ermordet. Ziel war es, einen ethnisch reinen kroatischen Staat zu schaffen, indem die serbische Minderheit physisch vernichtet oder vertrieben wurde. https://de.wikipedia.org/wiki/Ustascha
1943: „Als die Bomben die polnischen Städte zerstörten … schwieg der Vatikan, auf den immer alle Blicke gerichtet waren, tat, als wisse er nicht, was in Polen, Dänemark, Belgien, Holland, Frankreich, Norwegen, Griechenland, Jugoslawien geschah.“ Polnische Zeitung „Freiheit“ (Wolnosc)
1944: „Wenn Armeen von Soldaten kämpfen, dann muss ein Armee von Betern hinter der Front stehen.“
(Joseph Otto Kolb, Erzbischof von Bamberg)
1945: Katholisches Volk, wir freuen uns, daß du dich in so weitem Ausmaße von dem Götzendienst der brutalen Macht freigehalten hast. Wir freuen uns, daß so viele unseres Glaubens nie und nimmer ihre Knie vor Baal gebeugt haben. Wir freuen uns, daß diese gottlosen und unmenschlichen Lehren auch weit über den Kreis unserer katholischen Glaubensbrüder hinaus abgelehnt wurden. Und dennoch: Furchtbares ist schon vor dem Krieg in Deutschland und während des Krieges durch Deutsche in den besetzten Ländern geschehen. Wir beklagen es zutiefst: Viele Deutsche, auch aus unseren Reihen, haben sich von den falschen Lehren des Nationalsozialismus betören lassen, sind bei den Verbrechen gegen menschliche Freiheit und menschliche Würde gleichgültig geblieben; viele leisteten durch ihre Haltung den Verbrechen Vorschub, viele sind selber Verbrecher geworden. Schwere Verantwortung trifft jene, die aufgrund ihrer Stellung wissen konnten, was bei uns vorging, die durch ihren Einfluß solche Verbrechen hätten verhindern können und es nicht getan haben, ja diese Verbrechen ermöglicht und sich dadurch mit den Verbrechern solidarisch erklärt haben.“
Hirtenbrief der katholischen deutschen Bischöfe, 23.8.1945
(Fast alle deutschen Bischöfe haben Hitler und dessen Kriege unterstützt, kein einziger Bischof hat öffentlich gegen diese Kriege oder die Abschaffung der Demokratie oder die Verfolgung und Ermordung von Juden, Sinti, Roma, Kommunisten Sozialdemokraten und Homosexuellen protestiert. Kein einziger deutsche Bischof ist wegen seines Verhaltens im Dritten Reich verurteilt worden.)
ca. 1945 bis1975: „Heimerziehung“ mit Zwangsarbeit, schwarzer Pädagogik und sexuellen Übergriffen. Zigtausende von Opfern in Deutschland, Irland und Kanada. Indianischen Kanadiern wurden ihre Kinder weggenommen; über 3000 Kinder kamen in Heimen ums Leben. www.reimbibel.de/L3.htm
1945-1980: Belgische. Ordensschwestern verkaufen 30.000 Säuglinge lediger Mütter für 10.000 bis 30.000 Francs.
https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2023-12/belgien-bischoefe-entschuldigung-verkauf-kinder-podcast.html
1950-1997: Die katholische Nonne „Mutter“ Teresa leitet in Kalkutta einen Orden. Sie hat Spendengelder, mit denen sterbenden Hindus geholfen werden sollte, veruntreut und sich am Leiden der Sterbenden ergötzt, statt diesen Schmerzmittel zu geben. https://reimbibel.de/mutter-teresa .
1968: Papst Paul VI. („Pillen-Paul“) verbietet die Verhütung durch Hormonpillen und Kondome. Dies hat bis heute die Ausbreitung von AIDS und weiteren sexuell übertragbaren Krankheiten begünstigt und zu Millionen von unerwünschten Schwangerschaften geführt.
1978-2005: Missbrauchsvertuschung durch Papst Johannes Paul II. www.reimbibel.de/Johannes-Paul-Marcial-Maciel-Degollado.pdf
1982-2005: Missbrauchsvertuschung durch Kardinal Joseph Ratzinger https://reimbibel.de/tilly3
Als Präfekt der Glaubenskongregation war Kardinal Ratzinger an der weltweiten Vertuschung von sexuellen Übergriffen katholischer Priester beteiligt. Ihm lag immer das Ansehen seiner Kirche und das Wohlergehen der Täter mehr am Herzen als das Wohl der schon geschädigten sowie der weiterhin gefährdeten Kinder und Jugendlichen. Als Papst Benedikt XVI. (2005-2013) hat Herr Dr. theol. Ratzinger erneut alle katholischen Bischöfe angewiesen, Sexualverbrechen durch Kleriker als „päpstliches Amtsgeheimnis“ zu behandeln. https://reimbibel.de/Ratzinger-Missbrauch.pdf
https://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_römisch-katholischen_Kirche
1987-2009: Umfangreiche Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Kongo und im Südsudan durch die von Joseph Kony angeführte Lord´s Resistance Army (LRA): https://de.wikipedia.org/wiki/LRA-Konflikt
1992: Der umfangreiche Katechismus der Katholischen Kirche wird veröffentlicht. Auftraggeben: Johannes Paul II., Leiter der Bischofskommission: Kardinal Joseph Ratzinger. Darin steht u.a. dieser fürchterliche Satz: „Die Lehre der Kirche sagt, daß es eine Hölle gibt und daß sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, „das ewige Feuer“.
Zur Selbstbefriedigung heißt es: Masturbation ist die absichtliche Erregung der Geschlechtsorgane, mit dem Ziel, geschlechtliche Lust hervorzurufen. „Tatsache ist, daß sowohl das kirchliche Lehramt in seiner langen und stets gleichbleibenden Überlieferung als auch das sittliche Empfinden der Gläubigen niemals gezögert haben, die Masturbation als eine in sich schwere ordnungswidrige Handlung zu brandmarken“, weil „der frei gewollte Gebrauch der Geschlechtskraft, aus welchem Motiv er auch immer geschieht, außerhalb der normalen ehelichen Beziehungen seiner Zielsetzung wesentlich widerspricht“.
2012: Erlaubnis der religiös motivierten Beschneidung der Vorhaut von Knaben durch § 1631d BGB, nachdem das Kölner Landgericht darin zurecht eine Körperverletzung gesehen hatte. www.reimbibel.de/Beschneidung.htm https://reimbibel.de/tilly2
ab 2013: Missbrauchsvertuschung durch Papst Franziskus. www.reimbibel.de/missbrauchsvertuschung-durch-papst-franziskus
2015: Verbot der auf Wiederholung angelegten (professionellen) Suizidhilfe durch § 217 StGB unter Mitwirkung der CDU/CSU, großer Teile der SPD sowie sämtlicher ständiger Verfassungsorgane. § 217 war ein stark religiös motiviertes Verbrechen gegen die Menschlichkeit: https://217stgb.com .. Annulierung des Strafgesetzes wegen Verfassungswidrigkeit erst nach über vier Jahren. Noch heute ist es schwierig bis aussichtslos, zur Abkürzung aussichtslosen Leidens vor dem Tod in Deutschland einen erfahrenen ärztlichen Suizidhelfer zu finden. Ein von Lars Castellucci (SPD) 2023 dem Bundestag vorgelegter und erneut verfassungswidriger § 217 fand 2023 keine Mehrheit.
2022: Es glaubt der fromme Putinist, dass Putin Russlands Retter ist. Unterstützung des Völkermords in der Ukraine durch Kyrill I., Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche, als heiligen Krieg: https://reimbibel.de/kyrill .
2024: Hochrechnung zum Missbrauch in der Evangelischen Kirche (EKD): 3497 Täter, 9355 Opfer. Laut den Verfassern ist das nur die Spitze der Spitze des Eisbergs.
2025: Die EKD scheint noch dreister und uneinsichtiger zu sein als die katholischen Missbrauchsvertuscher:
https://hpd.de/artikel/missbrauch-evangelische-kirche-mehr-120-neue-verdachtsfaelle-22781 .
Ende 2025: Die „weißen“ evangelikalen Christen der USA wählen zu ca. 81% Donald Trump und ermöglichen damit verbrecherischen Irrsinn wie die Bombardierung Teherans und Trumps Drohung mit der Auslöschung der iranischen Zivilisation.
Datum: 30. Juni 1680
Ort: Plaza Mayor, Madrid
Beteiligte Personen: Etwa 118 bis 120 Verurteilte nahmen an der öffentlichen Bußzeremonie teil.
Auslöser: Die Verfolgung entsprang einer erfundenen Ketzerverschwörung. Die Theologische Fakultät der Universität Wien denunzierte Juden als angebliche Verbündete der Hussiten, um sie als „Glaubensfeinde“ zu brandmarken. [1]
Gefangennahme (Mai 1420): Am 23. Mai 1420 ließ Albrecht V. alle jüdischen Bewohner in Wien und Niederösterreich festnehmen. [1, 2]
Dieser kurze Auszug enthält natürlich viele Lücken. Zu den Schandtaten von Kaisern und Päpsten empfehle ich den folgenden Artikel von Roland Fakler: Wie das Christentum durch Kaiser und Päpste verbreitet wurde: https://rolandfakler.de/kaiser-und-paepste/ . WK
Karlheinz Deschner: Abermals krähte der Hahn. Eine kritische Kirchengeschichte. Taschenbuch, 800 S.
Karlheinz Deschner: Kriminalgeschichte des Christentums, 10 + 1 Bände, ca. 6.000 Seiten.Kurzes Video zu Deschner und dessen Kriminalgeschichte des Christentums: https://www.youtube.com/watch?v=OtzOYKk8zM8 .
Rainer Schepper: Das ist Christentum. Angelika Lenz Verlag, 1999